Zwischen Hochlandkaffee und karibischen Stränden
Die westliche Hälfte des Bundesstaates Mérida bietet besonders abwechslungsreiche Landschaften: Unterhalb der Hochgebirgsregion wird vielerorts aromatischer Hochlandkaffee angebaut, während in noch tieferen Lagen hochwertiger Kakao (Herkunft: Sur del Lago) kultiviert wird. Kurvenreiche Nebenstraßen führen von den Bergen hinunter in das Tiefland der Llanos oder zum Maracaibo-See. Dort, in El Vigía, befindet sich der Hauptflughafen der Region mit täglichen Verbindungen nach Caracas.





Ejido
Mit über 100.000 Einwohnern ist EjidoEjidoEjido, die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Mérida, bildet das lebendige Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum der Region. Als Teil einer großen städtischen Achse liegt sie in etwa 1.200 Metern Höhe im fruchtbaren Tal des Río Chama, unmittelbar in der Nähe der Landeshauptstadt Mérida. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und ist vor allem für ihre intensive Agrarproduktion bekannt, wobei der Anbau von Knoblauch, Zwiebeln und Paprika die Region weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt gemacht hat.
Für Reisende dient Ejido in erster Linie als Zwischenstopp und Basis für Ausflüge in die umliegende Andenlandschaft, wie beispielsweise in den Sierra Nevada Nationalpark. Innerhalb der Stadt laden Attraktionen wie die moderne Kathedrale Nuestra Senora del Rosario de Chiquinquira, die zentrale Plaza Bolívar und der Erholungspark Parque La Isla am Flussufer zum Verweilen ein. Ein Besuch des örtlichen Mercado Municipal bietet einen authentischen Einblick in den Alltag und die landwirtschaftlichen Produkte der Region. die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates, landwirtschaftliches Zentrum (Knoblauch, Zwiebeln, Paprika) und wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind die Plaza Bolívar, die Kirche „Iglesia Matriz De Ejido“ und der nahegelegene Mercado Municipal, auf dem ein buntes Treiben herrscht.
Jají
Wenn man in Ejido in Richtung Nordwesten abbiegt, kommt man zunächst am Freilichtmuseum La Venezuela de AntierLa Venezuela de AntierEin einzigartiges Freilichtmuseum, das mit großer Hingabe vom Künstler Alexis Montilla geschaffen wurde. Seit seiner Eröffnung 1991 können Besucher hier das Venezuela der 1920er Jahre entdecken – in all seiner Vielfalt und Reichhaltigkeit an Traditionen, authentisch nachgestellt.
Auf dem weitläufigen Gelände ist jeder einzelne Bundesstaat mit eigener Architektur, Folklore, Küche, Musik und Tänzen vertreten. Besonders beeindruckend ist die Darstellung von Yaracuy, wo Vieh über die Berge getrieben wird. Demnächst wird dem Gelände auch eine Nachbildung des Salto Angel hinzugefügt.
Die Atmosphäre ist geprägt von Nostalgie und Geschichte, die Besucher aller Altersgruppen in eine vergangene Ära versetzt. Eine erlebnisorientierte Reise in die Vergangenheit – anschaulich, liebevoll gestaltet, lehrreich und besonders beliebt bei Familien. Aufgrund der Höhenlage empfiehlt es sich, warme Kleidung einzupacken.
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Adresse: km 5, Carretera Panamericana, via Jaji, Mérida
Preis: €€-€€€ vorbei. Anschließend erreichen Sie die malerische Kleinstadt Jají – Ein andines Juwel mit kolonialem CharmeJají – Ein andines Juwel mit kolonialem CharmeEtwa eine Stunde Fahrt von Mérida entfernt, auf 1.780 Metern Höhe, liegt das pittoreske Dorf Jají. Dieses malerische Dorf mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen wurde bereits 1586 gegründet, erhielt aber erst durch eine umfangreiche Rekonstruktion 1971 sein heutiges, einheitliches Erscheinungsbild. Die rund 60 koloniale Häuser, deren Fassaden traditionell in Blau und Weiß gehalten sind, verleihen Jají seinen besonderen Charme. Um die Plaza Bolívar herum kann man durch Handwerksläden schlendern, während verschiedene Restaurants zum Verweilen einladen.
In der Fonda Doña Carmen, einem kolonialen Gebäude mit schönen Innenhof, werden die lokalen Spezialitäten Erbsensuppe und Forelle auf vielfältige Weise zubereitet. Einfache Unterkünfte stehen direkt im Dorf zur Verfügung. Gut eine halbe Stunde Autofahrt entfernt, in Richtung La Azulita, ist die Estancia La Bravera mit ihren liebevoll gepflegten Gärten eine empfehlenswerte Unterkunftsmöglichkeit.
Ein lohnenswertes Ziel ist der Freizeitpark 'La Venezuela de Antier'. Hier hat der Künstler Alexis Montilla das Venezuela der 1920er Jahre mit seinen verschiedenen Regionen und Traditionen detailgetreu nachgebildet. In den Bergen über Jají baut Thomas Niko Walter, ein Deutscher mit faszinierender Geschichte, auf einer kleinen Finca qualitativ hochwertigen Andenkaffee an. mit ihren blau-weißen Kolonialhäusern. Ein Spaziergang über die Plaza Bolívar lohnt sich auf jeden Fall.
Unterkünfte
Eine halbe Stunde hinter Jají, in Richtung La Azulita, liegt die Estancia La BraveraEstancia La BraveraHalbwegs zwischen Jají und La Azulita verbirgt sich dieses Paradies für Naturliebhaber hinter einem schlichten Eingangstor. Der Anwesen gleicht eher einem botanischen Garten, der sämtliche Pflanzenarten der andinen Páramos vereint – von Experten gekennzeichnet und liebevoll angeordnet. Besonders verzaubernd sind die unzähligen Kolibris, die durch die üppige Vegetation flitzen.
Die zehn Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und laden zum Verweilen ein. Das Herzstück des Anwesens ist ein traditioneller Caney mit einem Holzofen, in dem die Eigentümer selbst für ihre Gäste kochen.
Die Estancia wird von den Eigentümern persönlich geführt, die mit viel Engagement für das Wohlbefinden ihrer Gäste sorgen.
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Adresse: Km 18 vía Jají-La Azulita, Páramo del Tambor, Mérida , die allein schon wegen ihrer Kolibris und ihres botanischen Gartens einen Besuch wert ist.
Essen und Trinken
In einer Seitenstraße unweit der Plaza Bolívar serviert Fonda Doña CarmenFonda Doña CarmenDieses beliebte Restaurant befindet sich in einem alten kolonialen Gebäude mit dicken Lehmwänden und Ziegeldächern, nicht weit von der Plaza Bolívar entfernt. Der Eigentümer Omar Balza begrüßt seine Gäste mit authentischer Anden-Küche, die sich um zwei Spezialitäten dreht: die berühmte Erbsensuppe (Sopa de arvejas) und Forelle (Trucha), die hier auf jede erdenkliche Weise zubereitet wird. Es gibt auch herzhafte Hühner- und Rindfleischeintöpfe (Hervidos) sowie über offenem Feuer gegrillte Fleischgerichte.
Besonders sehenswert ist der Innenhof, in dem Gäste den Anbau und die Verarbeitung des regionalen Kaffees hautnah miterleben können – eine wunderbare Ergänzung zu den kulinarischen Angeboten.
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Adresse: Calle Sucre, No. 22, gegenüber dem Museo de Los Pájaros, Jají, Mérida
Preis: € Erbsensuppe und Forelle.
Und sonst
Kurz vor Jají betreibt der deutsche politische Aktivist Thomas „Niko“ WalterLetztendlich sind es nicht nur die faszinierenden Landschaften, sondern vor allem die außergewöhnlichen Menschen, die eine Reise lohnenswert machen. Einer von ihnen ist Thomas 'Niko' Walter. In den grünen Bergen nahe Mérida hat sich der deutsche politische Rebelle ein neues Leben aufgebaut – als Kaffeebauer, Handwerker und Zeitzeuge eines Lebens, das sich nicht leicht einordnen lässt.
Sein Weg führte ihn über diverse Umwege nach Venezuela. In den 1990er Jahren war er Teil der militanten Linken in Berlin. Der Vorwurf: Planung einer Bombenexplosion in einem Abschiebegefängnis, mit der Absicht, dass dabei niemand zu Schaden kommen sollte. 1995 gingen er und seine Mitstreiter untertauchen; über Stationen wie Nicaragua erreichten sie schließlich Venezuela. Ihre Geschichte wurde sogar verfilmt – die Dokumentation 'Gegen den Strom - Abgetaucht in Venezuela' (Partisan Filmverleih) porträtiert den Weg der Rebellen.
Heute lebt Thomas, mittlerweile über 60 Jahre alt, in Venezuela als anerkannter politischer Flüchtling. Hier betreibt er mit großer Hingabe eine kleine Kaffeefinca und freut sich, Besucher herumzuführen. Er erklärt den gesamten Prozess – von der Bohne bis zur Tasse. Man erfährt, wie Kaffee angebaut, geerntet, verarbeitet und geröstet wird. Außerdem hat er eine kleine Werkstatt eingerichtet, in der er jungen Leuten aus der Region das Tischlerhandwerk beibringt. Natürlich bleibt auch viel Zeit zum Gespräch. Es mangelt nicht an faszinierenden Themen. eine kleine Kaffeefinca und eine Tischler-Lehrwerkstatt.
Unterdessen ist die Schmiedeschule La Caravana EscuelaLa Caravana Escuela2019 startete der Schmied und Kameramann Daniel Souto die 'Reisende Schmiedeschule', die durch Bergdörfer rund um Mérida zieht. In fünf-tägigen Intensivkursen lernen die Teilnehmer das alte Handwerk des Schmiedens, wobei als Rohmaterial Schrott wie alte Karosserieteile verwendet wird. Am Ende bleibt eine vollständig ausgestattete Schmiede für die Dorfgemeinschaft zurück, in der ausgebildete Schmiede weiterarbeiten, Werkzeuge herstellen und später verkaufen können.
Die Schmiede treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur Weiterbildung, und es besteht mittlerweile eine Zusammenarbeit mit Schulen, die das Handwerk in technischen Unterricht integrieren. In nur wenigen Jahren wurden über 200 Landwirte ausgebildet, mehr als 5.000 Werkzeuge geschmiedet und mehrere tausend Menschen entlang der Produktionskette erreicht. Neue Arbeitsplätze entstanden nicht nur in Schmieden, sondern auch im Bereich Bau, Tischlerei und Kunsthandwerk.
Besonders stolz ist das Team darauf, dass viele junge Leute Begeisterung für das Handwerk entwickeln. 'Schmieden überwindet Generationen', sagt Souto. 'Unsere Workshops sind Räume der Kreativität und Freiheit, in denen junge Leute Spaß haben und sich nützlich fühlen können, während sie wertvolle Fähigkeiten erlernen.' Souto ist per WhatsApp für Besuche in Dorfschmieden erreichbar; Spenden können auch über sein Instagram-Profil getätigt werden. von Daniel Souto unterwegs, reist durch die Bergdörfer und bringt den Menschen das Schmiedehandwerk bei.
La Azulita
Folgt man der Route von Jají aus nach Norden, erreicht man in etwas mehr als einer Stunde das Dorf La Azulita – das blaue Dorf der AndenLa Azulita – das blaue Dorf der AndenMit gerade einmal 16.000 Einwohnern liegt La Azulita auf 1.135 Metern in den venezolanischen Anden und bietet ganzjährig Temperaturen von 17-25°C. Benannt nach dem blauen Schimmer seiner umliegenden Berge, ist das Dorf eine idyllische Zuflucht für Naturliebhaber.
Mittelpunkt des Ortes ist die Plaza Bolívar, dominiert von dem neugotischen Santuario Inmaculada Concepción mit seinen 45 Meter hohen Türmen und auffallenden Buntglasfenstern. In der Nähe serviert die Trattoria de Herli hervorragende Pizza und Pasta, während die Posada El Tejar einfache Unterkünfte am Stadtrand bietet, wo der Besitzer Hektor gelegentlich in seiner alten Zuckerfabrik Papelon herstellt.
Einst auf Kaffee angewiesen, lebt La Azulita heute vom Tourismus. 1990 als 'Ökologisches Dorf der Amerikas' ausgezeichnet dank 80 % erhaltenen Primärwäldern, bietet es zudem Höhlentouren in den Cuevas del Pirata und den besten Klettersport im ganzen Bundesstaat Mérida.
La Azulita liegt an einer wichtigen Zugroute für Zugvögel, fast 400 Vogelarten wurden hier registriert, darunter Papageien, Tukanen und seltene Kolibris wie der Perijá-Kolibri und der Blaukehlspecht. Greifvögel und bedrohte Arten gedeihen hier ebenfalls, und der Ort ist international bekannt für seine Vogelbeobachtungswettbewerbe., welches nach dem bläulichen Schimmer der umliegenden Berge benannt ist. Dort, in den umliegenden Wäldern (zu 80 % erhaltene Primärwälder, 1990 mit dem Titel „Ökologisches Dorf der Amerikas“ ausgezeichnet), wurden fast 400 Vogelarten registriert – ein Paradies für Ornithologen und Wanderer. In den Cuevas del Pirata (Cuevas del Quebradón)Cuevas del Pirata (Cuevas del Quebradón)Eine besondere Empfehlung für Naturliebhaber und Abenteurer: Die Cuevas del Pirata liegen im Nationalpark Sierra de La Culata, nur wenige Minuten von La Azulita entfernt. Laut Legende nutzte einst der Pirat Henry Morgan die Höhlen als Versteck, nachdem er Mérida geplündert hatte. Auch indigene Zeremonien sollen hier stattgefunden haben. Ein Ort mit Geschichte.
Das Kalkstein-Höhlensystem mit mehreren Eingängen entstand durch tausende Jahre Wasserverwitterung. Innen erwarten die Besucher Galerien, Kammern und Hallen bei angenehmen 19-22 Grad. Insekten, Vögel und nächtliche Fledermäuse leben hier. In der Höhle gibt es Routen unterschiedlicher Schwierigkeit – allerdings ist ein Guide Pflicht, da man sich leicht im Labyrinth verlieren kann.
Aktive Besucher können klettern, abseilen, mit der Seilbahn (Tirolesa) sausen oder die Baumkronenpfade erkunden. Bei Kletterern gilt dieser Ort als der beste im gesamten Bundesstaat Mérida. Guides und Sicherheitspersonal sind vor Ort – unbedingt Bargeld für die Guides mitbringen! Picknickplätze und Wanderwege laden zum Verweilen ein.
In der Nähe, auf dem Weg nach El Zancudo, liegt der Wasserfall La Palmita mit Kiosken, Tischen und einem Becken aus eiskaltem Flusswasser – ideal für einen Tag in der Natur. Es gibt ein natürliches Becken in Aguas Calientes. Alles ist gut ausgeschildert und nur wenige Minuten entfernt.
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Adresse: La Azulita, Mérida
*Tipp: Denkt daran, Bargeld für die Guides mitzunehmen werden Klettertouren und Höhlenerkundungen angeboten. Im Dorfzentrum überrascht das imposante Kirchengebäude im brutalistischen Stil, das Santuario de la Inmaculada Concepción (La Azulita)Santuario de la Inmaculada Concepción (La Azulita)Dieser beeindruckende Wallfahrtsort kommt besonders für Liebhaber von Architektur und Kunst sehr empfohlen: Das Santuario de la Inmaculada Concepción in La Azulita unterscheidet sich grundlegend von den typischen kolonialen Kirchen der Region. Das 1967 fertiggestellte Gebäude kombiniert einzigartig moderne, gotische, afrikanische und arabische Stilelemente.
Seine schiere Größe ist monumentale: zwei hohe Türme, eine spitze Kuppel und ein Hauptspitzturm von 43 Metern Höhe definieren das Erscheinungsbild. Die Fassade mit ihren Säulen und Arkaden besteht aus Sichtbeton (Brutalismus). Innen fallen die maurischen Säulen und die Wände und Böden aus gehämmertem Granit ins Auge. Am Eingangsportal begrüßt eine 7-Meter-hohe Skulptur der Schutzpatronin die Besucher.
Das absolute Highlight sind die beiden riesigen, bunten Glasmalereifenster (Vitraux) im Chor. Das größere Fenster misst 30 Meter, besteht aus über zwanzig Glasscheiben und zeigt die Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis), basierend auf einem Werk des spanischen Malers Murillo. Es flutet die gesamte Sakristei mit buntem Licht.
Das zweite Fenster (9 Meter) zeigt den Santo Cristo (Heiligen Christus) in Blau-, Scharlach- und Gelbtönen. Die beiden werden durch eine gold-bronzierte Glocke verbunden, umgeben von zehn Engeln.
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Adresse: Plaza Bolívar, La Azulita, Mérida .
Unterkünfte
Die Posada El TejarPosada El TejarDiese Unterkunft liegt idyllisch am Rande von La Azulita, ist aber zentral gelegen: Geschäfte, Restaurants und die Plaza Bolívar sind alle fußläufig erreichbar. Hier finden Reisende alles, was sie brauchen – die Zimmer sind einfach, aber funktional eingerichtet, jedes mit eigenem kleinem Bad und gutem WLAN. Gäste können sich in der Gemeinschaftsküche selbst versorgen oder im hauseigenen Restaurant eine Mahlzeit genießen.
Ein echtes Highlight ist Hektor, der Besitzer. Er betreibt seine eigene Trapiche (traditionelle Zuckerfabrik), in der er gelegentlich seinen eigenen Papelón (Rohrzuckersirup) nach traditionellen Methoden herstellt – ein Handwerk, das selten geworden ist, das er gerne demonstriert.
In der Nähe des Flusses befinden sich Höhlen, die besichtigt werden können. Hektor kann auf Anfrage lokale Guides organisieren, die Sie dorthin bringen. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt und an dem man gerne einen Tag länger bleiben möchte. Bei gutem Wetter kann man von hier aus sogar das berühmte Catatumbo-Licht beobachten, das nachts den Himmel erhellt.
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Adresse: Inicio Avenida Paéz, La Azulita, Mérida
Preis: € liegt wunderschön am Rande des Dorfes. Ihr Besitzer, Hektor, betreibt einen kleinen „Trapiche“ (Zuckermühle). Im benachbarten Aussteiger-Dorf Ciudad Fresita – ein Rückzugsort für Aussteiger in den BergenCiudad Fresita – ein Rückzugsort für Aussteiger in den BergenTief in den Bergen oberhalb von La Azulita liegt ein besonderer Ort: Ciudad Fresita, ein kleines Dorf abseits der ausgetretenen Pfade. Diejenigen, die hier leben, sind meist zufällig oder auf der Suche nach etwas Neuem hier gelandet – und geblieben. Die Bewohner kommen aus allen Teilen der Welt und bringen unterschiedliche Religionen, Kulturen und Lebensweisen mit. Kunst, Natur und friedliches Miteinander prägen den Alltag, gemeinsam suchen sie nach Glückseligkeit.
Die kleine Siedlung besteht aus etwa 20 Häusern; es gibt einen Ashram und ein Yoga-Zentrum, und es stehen auch Unterkünfte zur Verfügung. Was diesen Ort so besonders macht, ist die völlige Ruhe. Kein Lärm, keine Kriminalität, keine politischen oder wirtschaftlichen Sorgen – hier scheint die Welt stillzustehen. gibt es einen Ashram und ein Yoga-Zentrum.
Essen und Trinken
Köstliche Pizza und Pasta gibt es in der La Trattoria de HerliLa Trattoria de HerliDirekt an der Plaza Bolívar gelegen, ist die Trattoria Herli ein echter Höhepunkt. Das Essen hier ist hervorragend – besonders die Pizzen, die als die besten der Gegend gelten. Mit knusprigem, dünnem Boden und köstlichen Belägen sind sie ein echter Genuss. Auch die Pastagerichte sind beeindruckend. Die Portionen sind großzügig und der Service exzellent.
Ein Ort, an dem man verweilen und die Atmosphäre des Dorfplatzes genießen möchte.
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Adresse: Plaza Bolívar, La Azulita, Mérida
Preis: €-€€ oberhalb an der Plaza Bolívar.
Santa Apolonia
Kaffeeanbau, Zuckerrohr, Kakao und Zitrusfrüchte prägen die Region um Santa Apolonia – der Duft von Kaffee und heißen Quellen in den AndenSanta Apolonia – der Duft von Kaffee und heißen Quellen in den AndenAm Fuße der Sierra La Culata, auf 760 Metern Höhe, liegt ein Geheimtipp für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade Frieden und Entspannung suchen: Santa Apolonia. Die üppig grüne Umgebung eignet sich perfekt zum Wandern, kleine Bäche laden zum erfrischenden Bad ein und das angenehme Klima das ganze Jahr hindurch (täglicher Durchschnitt: 23 °C) tut das Übrige. Wer zwischendurch etwas karibischen Flair genießen möchte, erreicht in einer halben Stunde den weißen Sandstrand von Palmarito am See von Maracaibo.
Dieses malerische Andendorf wurde 1878 während des venezolanischen Kaffeebooms gegründet. Noch heute dreht sich hier das Leben – neben bescheidenem Tourismus – primär um den Kaffeeanbau. Zuckerrohr, Kakao und Zitrusfrüchte gedeihen hier ebenfalls.
Und dann gibt es da noch das wahre Herz von Santa Apolonia: die Aguas Termales El Jagüey. Hier sprudelt direkt aus den Tiefen der Anden mineralreiches Wasser mit einer Temperatur von 35-40 °C – einst von den Ureinwohnern als heilig verehrt. Heute befindet sich hier eine charmante, etwas in die Jahre gekommene Thermalbadanlage, in der Besucher inmitten von Farne und Vögel entspannen können. an den Nordhängen der Anden. Am bekanntesten ist der Ort jedoch für seine Thermalquellen, die Aguas Termales El JagüeyAguas Termales El JagüeyWenn Sie nach natürlichen heißen Quellen suchen und keine sterile Wellnessoase erwarten, dann ist dies der richtige Ort für Sie. Die familiengeführte Thermalbadanlage liegt eingebettet in die grünen Berge von Santa Apolonia und verfügt über drei Becken – darunter ein Becken mit mineralreichem Thermalwasser bei 35-40 °C, ein kaltes Becken für einen erfrischenden Kontrast und ein separates Kinderbecken. Zudem gibt es direkten Zugang zu einem kleinen Fluss, dem Río San Juan, an dem sich warmes und kaltes Wasser natürlich vermischen – ein einzigartiges Badeerlebnis.
Die Anlage wurde 1984 eröffnet und ist zu einem festen Bestandteil der Region geworden. Neben den Becken gibt es ein Restaurant mit venezolanischer Hausmannskost (Frühstück, Mittag- und Abendessen), einen Kinderspielplatz, eine Sauna und ein Hotel mit 23 einfachen, aber sauberen Zimmern (von Doppelzimmern bis hin zu Unterkünften für sechs Personen).
Die Besitzerin, Frau Ana Celis Peña Salcedo, hat diesen Paradies über die Jahre mit eigenen Händen erschaffen – ihre Geschichte ist genauso beeindruckend wie die Landschaft selbst.
Ein perfekter Ort für jeden, der ein langsameres Tempo des Lebens, die Natur und echte Gastfreundschaft schätzt.
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Adresse: km 12, Santa Apolonia, Mérida .
Unterkünfte
Aguas Termales El JagüeyAguas Termales El JagüeyWenn Sie nach natürlichen heißen Quellen suchen und keine sterile Wellnessoase erwarten, dann ist dies der richtige Ort für Sie. Die familiengeführte Thermalbadanlage liegt eingebettet in die grünen Berge von Santa Apolonia und verfügt über drei Becken – darunter ein Becken mit mineralreichem Thermalwasser bei 35-40 °C, ein kaltes Becken für einen erfrischenden Kontrast und ein separates Kinderbecken. Zudem gibt es direkten Zugang zu einem kleinen Fluss, dem Río San Juan, an dem sich warmes und kaltes Wasser natürlich vermischen – ein einzigartiges Badeerlebnis.Die Anlage wurde 1984 eröffnet und ist zu einem festen Bestandteil der Region geworden. Neben den Becken gibt es ein Restaurant mit venezolanischer Hausmannskost (Frühstück, Mittag- und Abendessen), einen Kinderspielplatz, eine Sauna und ein Hotel mit 23 einfachen, aber sauberen Zimmern (von Doppelzimmern bis hin zu Unterkünften für sechs Personen).
Die Besitzerin, Frau Ana Celis Peña Salcedo, hat diesen Paradies über die Jahre mit eigenen Händen erschaffen – ihre Geschichte ist genauso beeindruckend wie die Landschaft selbst.
Ein perfekter Ort für jeden, der ein langsameres Tempo des Lebens, die Natur und echte Gastfreundschaft schätzt.
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Adresse: km 12, Santa Apolonia, Mérida
Palmarito
Gut eine halbe Autostunde von den Thermalquellen entfernt liegt PalmaritoPalmaritoSchon die Anreise zu diesem kleinen Fischerdorf am Maracaibosee ist ein Erlebnis: Eine Landstraße führt durch malerische Kulissen mit Mangobäumen und Kokospalmen, die sich im Wind über dem See wiegen. Palmarito ist bekannt als „der Strand von Mérida“. Der palmenbestandene Sandstrand, die bunten Häuser und die fröhliche Atmosphäre verleihen dem Ort ein karibisches Flair – unterstützt vom ganzjährig warmen Klima.
Ursprünglich war diese Region vom indigenen Volk der Kariben besiedelt. Während der Kolonialzeit wurden afrikanische Sklaven für die hiesigen Kakaohaciendas hierher verschleppt. Bis heute ist die afrovenezolanische Tradition lebendig – etwa die Verehrung von San Benito und die Rhythmen des Chimbánguele.
Wie heißt es so schön: Mérida hat von allem: die Anden und Schnee, die Llanos, Städte und Strand.
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Besonderheit: In der umliegenden Region Sur del Lago wird einer der edelsten Kakaos Venezuelas angebaut – ein weiterer Grund, Palmarito zu besuchen., ein idyllisches Fischerdorf mit palmengesäumtem Sandstrand und karibischem Flair.
Pueblos del Sur
Zwischen Ejido und Lagunillas zweigt die Route zu den abgeschiedenen Die Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenDie Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenSüdlich von Mérida liegen die abgeschiedenen Dörfer El Morro, San Jos'e de Acequias, Mucutuy, Aricagua und Chacant'a, gemeinsam bekannt als die Pueblos del Sur. Die Region ist ideal f'r Aktivit'ten wie Trekking und Vogelbeobachtung in unber'hrter Natur und bietet Einblicke in lokales Handwerk, beispielsweise die traditionelle Ledertaschen-Herstellung in Mucutuy. Die spektakul're, kurvenreiche Anfahrt ist besonders bei Motorradfahrern wegen ihrer anspruchsvollen Strecke beliebt. Insgesamt gew'hren die D'rfer einen authentischen Einblick in das l'ndliche Leben der venezolanischen Anden.
Das Leben in den Pueblos del Sur wird von traditioneller Landwirtschaft gepr'gt, mit hochwertigem Schattenkaffee, Zuckerrohr f'r Panela (nicht-raffinierter, getrockneter Zuckerrohrsaft) und kleinb'uertlicher Subsistenzwirtschaft. Die touristische Infrastruktur ist einfach und folgt dem Konzept des 'Turismo de Pueblos'. Es gibt einfache Unterk'unfte (Mucuposadas) sowie kleine Gesch'fte und Lokale in den gr'ßeren D'rfern.
Hinweis: Die D'rfer eignen sich gut f'r Tagesausfl'ge ab M'erida, f'r einen mehrt'gigen Aufenthalt ist jedoch etwas Vorausplanung unabdingbar. ab – bei Motorradfahrern sehr beliebt. Besucher erleben hier authentisches Landleben und genießen die Ruhe. Die gesamte Gegend eignet sich ideal für lange Wanderungen und zur Vogelbeobachtung. El MorroEl MorroEl Morro (ehemals Mucubache) markiert seit jeher den Zugang zu den Pueblos del Sur. Auf über 1.700 Metern gelegen, diente es früher als wichtiger Handelsposten zwischen Barinas und Mérida. Der Ort liegt innerhalb des Nationalparks Sierra Nevada und ist von unberührter Natur umgeben. Die Mehrheit der Einwohner trägt den Nachnamen Dugarte, was auf eine lange und in sich geschlossene Siedlungsgeschichte seit der Gründung um 1655 hinweist.
Die Zufahrt über die kurvige und steile Straße vom Chama-Tal ist nicht ohne und bereitet den Besucher auf die Abgeschiedenheit der folgenden Dörfer vor- ein charmanter und rustikaler Einstieg in die andine Dorfkultur., auf einer Höhe von 1.700 Metern gelegen, gilt als Tor zu den Pueblos del Sur. San José de AcequiasSan José de AcequiasSan José de Acequias gilt oft als das Herz und Verwaltungszentrum der Pueblos del Sur. Sein Name verrät, was sein Leben prägt: das Wasser der 'Acequias' (Bewässerungskanäle), die seit Jahrhunderten die umliegenden Felder fruchtbar machen. Das Dorf liegt auf einer sonnigen Terrasse mit weitem Blick auf die schroffen Bergketten. Im Ortskern dominiert die weiße Kirche mit ihren zwei Türmen, ein Wahrzeichen der Region. Das Leben dreht sich um den Kaffeeanbau und die Landwirtschaft. Hier spürt man den lebendigen Alltag der Süddörfer, mit einem kleinen Dorfplatz und einfachen Läden.
San José de Acequias ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zu nahegelegenen Fincas, wo man den Prozess des Kaffees von der Pflanze bis zur Tasse kennenlernen kann. ist das Verwaltungszentrum der Region. MucutuyMucutuyMucutuy schmiegt sich in ein stilles, grünes Hochlandtal. Sein Name, der vermutlich indigenen Ursprungs ist, wird mit 'Ort des ewigen Wassers' oder 'Ort der Brise' übersetzt – eine treffende Beschreibung für die sanfte, naturverbundene Stimmung hier. Der Ort ist von einer friedlichen Ruhe geprägt, und die Menschen leben hier vor allem von Gemüse und Obst, das für den Eigenbedarf angebaut wird. Die Dorfkirche besticht durch ihre schlichte und dennoch eindrucksvolle Architektur.
Mucutuy ist vor allem für sein traditionelles Handwerk bekannt. Spezialität sind die robusten Ledertaschen, genannt 'Carrieles', die seit Generationen von den Andenbauern genutzt werden.
Ein Besuch in Mucutuy bietet einen unverfälschten Einblick in das Leben im andinen Hochland – eine Welt, die sich ihren eigenen, ruhigen Rhythmus bewahrt hat. ist für seine Ledertaschen bekannt, während AricaguaAricaguaAricagua ist das abgelegenste und vielleicht das ursprünglichste der drei Hauptdörfer. Umgeben von dichtem Nebelwald und steilen Hängen wirkt es wie eine vergessene Enklave. Die kleine Kapelle und die verstreuten Haeuser aus Lehmziegeln und Holz fuegen sich perfekt in die dramatische Landschaft ein. Die Gemeinde ist klein und es gibt einen engen sozialen Zusammenhalt. Die Lebensgrundlage bilden Anbau von Kaffee, der in kleinsten Parzellen angebaut wird, und die Haltung von Schaefen und Kuehen. Die Qualitaet des hier produzierten Hochlandkaffees ist aussergewoehnlich.
Aricagua bietet Zugang zu unberuehrten Nebelwaeldern und einsamen Wanderpfaden. Der Ort eignet sich fuer Reisende, die das absolut Authentische suchen und bereit sind, auf Komfort zu verzichten. ausgezeichneten Hochlandkaffee produziert. In der Nähe von ChacantáChacantáChacantá ist ein weiteres bedeutendes Dorf in dieser Region und Teil des Netzwerks der 'Pueblos Originarios del Río Nuestra Señora'. Es ist besonders bekannt für seine spektakuläre natürliche Umgebung. In der Nähe befinden sich eindrucksvolle Wasserfälle, die nach einer anstrengenden Wanderung durch die wilde Landschaft ein erfrischendes Bad bieten.
Die Atmosphäre ist ähnlich ursprünglich wie in Aricagua, mit einer kleinen, in Landwirtschaft und Viehzucht verwurzelten Gemeinde. Es lohnt sich, hier nach lokalen Führern zu fragen, die einen zu den versteckten Naturwundern der Umgebung führen können. Chacantá unterstreicht das Bild der Pueblos del Sur als Region, in der die Natur die Hauptattraktion ist und das Dorfleben sich ihr anpasst. können Wanderer unter den Wasserfällen ein erfrischendes Bad nehmen.
Unterkünfte
Alle Unterkünfte sind einfach ausgestattet; eine Vorausbuchung ist ratsam. In San José de Acequias verfügt die Posada MochabáPosada MochabáHinter dem Tor befinden sich drei kleine Hütten mit spitzen Dächern, drei Forellenteiche, Gras, leuchtende Blumen, schützende Berge und dort taucht Martín auf, mit diesem Ausdruck, als wäre die Welt perfekt, um uns willkommen zu heißen. Abendessen mit frischen Forellen und Gemüsesuppe; Frühstück mit Weizen-Arepas, Quark und Eiern aus Freilandhaltung. Es ist ein Aufenthalt zum Nachdenken, für Spaziergänge durch das Dorf und Ausritte.
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Adresse: San José de Acequias, Mérida
Preise: €-€€ über eigene Forellenteiche. Zwischen Mucutuy und Mucuchachi liegt die einfache Mucoposada SamaipatMucoposada SamaipatHier ist das Zuhause von Liodly Pernía und Edward García und ihren Kindern. Saubere und gemütliche Zimmer. Atemberaubende Aussicht, Blumen, Obstbäume, Eier von einheimischen Hühnern, Zucht von Wachteln, die verschieden gefüllt gegessen werden, und einheimische Schweine.
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Adresse: La Ensillada, entre Mucutuy y Mucuchachí, Mérida
Preise: €-€€ . Das Zisterzienserkloster Monasterio Trapense Nuestra Señora De Los AndesMonasterio Trapense Nuestra Señora De Los AndesEs ist die Heimat der Zisterzienser-Trappistenmönche und ideal, um der Stille zu lauschen. Umgeben von Bergen ist es ein wunderschönes, schlichtes Gebäude mit herrlichen Gärten. Unterkunft in der Casa de Retiros und der Casa San Bernardo, beide mit komfortablen Zimmern und reichhaltigen Mahlzeiten.
Die Anlage ist architektonisch reizvoll und bietet mit ihrer ruhigen Atmosphäre einen idealen Rahmen für Besinnung und Kontemplation.
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Adresse: Carretera vía Estanques hacia Los Pueblos del Sur, Mérida
Preise: €-€€ bietet Gästezimmer an. In Chacantá befindet sich die Posada KiutrindúPosada KiutrindúDie Besitzerin Tomasa García stammt aus Chacantá. Sie eröffnete eine Pension, weil es in ihrem Dorf kein einziges Bett gab, um Besucher zu beherbergen. Der Name bedeutet 'Blume', und jedes Zimmer ist nach einer Blume benannt. Sie führt ihre Gäste zu den Wasserfällen und zur Zuckerrohrmühle und bietet ihnen Biruz an, wie der Kaffeeersatz genannt wird, den man in dieser Gegend trinkt. Sie ist unterhaltsam und gesprächig. Ihre Pension ist einfach und hübsch.
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Adresse: Al final de la calle Sucre, casa #18-04, Chacantá, Mérida
Preise: €-€€ .
Lagunillas
Tierra Negra liegt etwa 600 Meter oberhalb des kolonialen Stadtzentrums von LagunillasLagunillas1656 unter dem Namen San Juan Bautista de Lagunillas gegründet liegt der rund 118.000 Einwohner zählende Ort auf einer Höhe von gut 1.000 Metern in einem traditionell landwirtschaftlich geprägten Tal. Die hochentwickelten indigenen Kulturen der Timoto-Cuica betrieben hier einst mit kunstvollen Terrassenfeldern und Bewässerungssystemen Landwirtschaft.
Lagunillas besticht durch einen schönen kolonialen Ortskern, dessen Herzstück das Viertel Pueblo Viejo ist - ein wahres Freilichtmuseum mit gut erhaltenen Bauten aus vergangenen Epochen, das zu einem entspannten Spaziergang einlädt.
Die Umgebung ist nicht nur für ihre Felder bekannt, sondern auch für ein besonderes Abenteuer: Vom nahegelegenen Tierra Negra aus starten Gleitschirmflüge über die spektakuläre, andine Landschaft. Parapente Tierra Negra bietet auch Tandem-Flüge an. und ist der Ausgangspunkt für Gleitschirmflüge (auch Tandemflüge) ins Rio-Chama-Tal.
Aktivitäten
Parapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheParapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheManche Antworten findet man nicht auf der Couch, sondern in der Luft. Denn Glueck kann man vielleicht nicht kaufen – aber einen Paragliding-Flug schon. Und der kommt dem Gefuehl verdammt nahe.Tierra Negra ist ein international bekannter Spot fuer Gleitschirmfluege. Dank der stabilen Wind- und Wetterverhaeltnisse kann man hier fast das ganze Jahr fliegen, ob alleine oder im Tandem zu zweit. Der Start erfolgt auf rund 1.600 Metern, die Landung im Tal des Rio Chama auf etwa 1.100 Metern.
Mit 28 Jahren Erfahrung und FAM-zertifizierten Piloten steht bei Parapente Tierra Negra Sicherheit an erster Stelle – egal, ob du einen Tandemflug buchst oder einen Kurs machen moechtest. Vom Start bis zur Landung ist alles organisiert, zu fairen Preisen.
Erlebe atemberaubende Ausblicke ueber Merida, puren Adrenalinkick und ein Gefuehl von Freiheit, das du so schnell nicht vergisst. ist einer von mehreren Anbietern.
El Vigía – das tropische Tor zu den Anden
Der Flughafen El VigíaFlughafen El VigíaDer moderne Regionalflughafen von El Vigía (IATA-Code: VIG) ist das wichtigste Luftdrehkreuz fr die gesamte Andenregion. Als praktische und schnelle Alternative zur zeitraubenden Anfahrt ber Land ist er ein beliebter Zugang zur Sierra Nevada und zum kolonialen Mrida.
Der Flughafen liegt sehr verkehrsgnstig direkt an der Panamericana, etwa 70 km westlich von Mrida und nur wenige Minuten vom Zentrum El Vigs entfernt. Taxis oder Mietwagen bringen Sie zuverlssig nach Mrida (ca. 1,5 Stunden Fahrt).
Derzeit wird der Flughafen ausschlielich von venezolanischen Fluggesellschaften bedient. Die wichtigste und regelmigste Verbindung ist die Route nach Caracas. Einer der Hauptanbieter auf dieser Strecke ist Laser Airlines. ist der wichtigste Zugang per Flugzeug zur Andenregion. Im Stadtzentrum von PalmaritoPalmaritoSchon die Anreise zu diesem kleinen Fischerdorf am Maracaibosee ist ein Erlebnis: Eine Landstraße führt durch malerische Kulissen mit Mangobäumen und Kokospalmen, die sich im Wind über dem See wiegen. Palmarito ist bekannt als „der Strand von Mérida“. Der palmenbestandene Sandstrand, die bunten Häuser und die fröhliche Atmosphäre verleihen dem Ort ein karibisches Flair – unterstützt vom ganzjährig warmen Klima.
Ursprünglich war diese Region vom indigenen Volk der Kariben besiedelt. Während der Kolonialzeit wurden afrikanische Sklaven für die hiesigen Kakaohaciendas hierher verschleppt. Bis heute ist die afrovenezolanische Tradition lebendig – etwa die Verehrung von San Benito und die Rhythmen des Chimbánguele.
Wie heißt es so schön: Mérida hat von allem: die Anden und Schnee, die Llanos, Städte und Strand.
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Besonderheit: In der umliegenden Region Sur del Lago wird einer der edelsten Kakaos Venezuelas angebaut – ein weiterer Grund, Palmarito zu besuchen., auf der Plaza El FerrocarrilPlaza El FerrocarrilDie Plaza El Ferrocarril, offiziell „Plaza La Cordillera“ genannt, ist das historische Herz und der symbolische Gründungsort El Vigías. Die Ankunft der ersten Eisenbahn aus Santa Barbara del Zulia am 28. Juli 1892 markiert die eigentliche Geburtsstunde des modernen El Vigía und läutete dessen Rolle als zentralen Handelsknotenpunkt für die umliegenden Bundesstaaten ein.
Der Platz in seiner heutigen Gestalt ist relativ jung: Er wurde zwischen 1967 und 1972 errichtet. Sein Herzstück bildet eine der originalen Dampflokomotiven aus der glorreichen Eisenbahnepoche. Die Bahnlinie „La Cordillera“ verband über 60 Jahre lang El Vigía mit den Häfen im benachbarten Bundesstaat Zulia, von wo aus der berühmte Andenkaffee in alle Welt exportiert wurde. Erst die verheerenden Überschwemmungen des Río Chama, die die Trasse zerstörten, führten zur Einstellung des Betriebs. Heute wird der Kaffee per Lkw zu den Häfen transportiert.
Der Platz dient bis heute als beliebte Kulisse für Feierlichkeiten, wirkt aber insgesamt etwas vernachlässigt. Es bleibt zu hoffen, dass seine historische Bedeutung in Zukunft durch entsprechende Pflege und Aufwertung gewürdigt wird., kann man eine historische Dampflokomotive bewundern, ein Überbleibsel der ehemaligen Eisenbahnlinie, die früher zum Transport von Kaffee diente.
Unterkünfte
Das Juniotel Hotel BoutiqueJuniotel Hotel BoutiqueAusgezeichnetes Fünf-Sterne-Hotel mit geräumigen und komfortablen Zimmern zum erschwinglichen Preis. Das Hotel liegt in einer modernen Mall, in unmittelbarer Umgebung gibt es ein reichhaltiges Gastro-Angebot und Ausgehmöglichkeiten.
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Adresse: Avenida Don Pepe Rojas, C.C. Junior Mall, Nivel 1 Local S/N, El Vigía, Mérida
Preise: €€-€€€ , direkt neben dem Flughafen gelegen, ist eines der wenigen Fünf-Sterne-Hotels des Landes. Etwas zentraler gelegen ist das familiengeführte Bari HotelBari HotelDas Bari Hotel ist der perfekte Erholungsort nach einem aufregenden Tag in der Natur. Nach der anstrengenden Bootsfahrt zu den spektakulären Catatumbo-Gewittern erwartet Sie hier der Komfort einer heißen Dusche und geräumige, bequeme Betten.
Das familiär geführte Hotel punktet mit persönlichem Service und liebevollen Details. Zu den Annehmlichkeiten zählen ein erfrischender Pool (ein Segen im tropischen Klima El Vigías), ein Restaurant mit leckerer Küche – probieren Sie die Pizza! – und eine Terrasse, auf der sogar Yoga-Kurse angeboten werden, ideal zum Entspannen.
Die Besitzer organisieren Touren zu dem Naturwunder der Relámpagos.
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Adresse: Avenida Don Pepe Rojas, El Vigía, Mérida
Preise: €-€€ , welches auch Touren zu den Catatumbo-Gewittern organisiert (mit Übernachtung in einer Hängematte).
Tovar und Bailadores
Wenn man von Lagunillas aus der Hauptstraße (Troncal 7) in westlicher Richtung folgt, erreicht man bald den Doppelort Bailadores und TovarBailadores und TovarIm Jahr 1601 als Veracruz de los Bailadores gegründet, war der Ort lange Zeit ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum, das im 20. Jahrhundert sogar als eine der 'Weizenkammern' Venezuelas galt. Heute präsentiert sich die Region den Besuchern als vielseitiges Reiseziel, das Natur und Kultur vereint. Im Ort zieht der Wasserfall La Cascada de La India Carú viele Ausflügler an und in Richtung San Cristóbal leitet die Serpentine La M auf der Trasandina den spektakulären Aufstieg in die Nebelwelt des Páramo La Negra einleitet.
Im Zentrum von Bailadores laden die Plaza Bolívar und die imposante Kirche Santuario Diocesano de Nuestra Señora de la Candelaria zum Verweilen ein. Ein besonderes historisches Juwel ist die Casa de los Belandria, in der der Überlieferung nach Simón Bolívar übernachtete und wo ihm die Einwohner bereits 1813 den Titel 'El Libertador' (der Befreier) verliehen haben sollen.
Der Nachbarort Tovar, 'La Sultana del Mocotíes' (frei übersetzt die 'Sultanin im Tal des Rio Mocoties), bildet als wirtschaftliches Zentrum des Tals einen Kontrapunkt. Mit einer deutlich geringeren Höhenlage von etwa 952 Metern ist das Klima spürbar wärmer. Die Stadt ist ein anerkanntes kulturelles Zentrum und trägt mit Stolz den Beinamen 'Cuna del Arte Merideño' – die Wiege der Kunst aus Mérida. Hier findet man die Werkstätten und Ursprünge des Kunsthandwerks, das in der gesamten Region angeboten wird.
Für einen angenehmen Aufenthalt ist die Estancia La Vera Cruz die erste Wahl. Die erstklassige Landhaus-Lodge verbindet modernen Komfort mit regionaler Verwurzelung und fördert lokale Produkte.. Ein Großteil des in Mérida erhältlichen Kunsthandwerks wird in dem kleinen Ort Tovar hergestellt.
Der Übergang zur viel älteren Stadt Bailadores ist nahtlos. Sie ist das landwirtschaftliche Zentrum der Region und Heimat der Finca El Camarero Finca El CamareroFinca El CamareroDie Finca El Camarero ist der größte Rosenproduzent Venezuelas, und wird als Familienunternehmen von Eduardo Belandria und Naiyibi Arias im Hochland von Bailadores geführt. Das Unternehmen steht für den unbeugsamen Pioniergeist der Region: Statt auf traditionelle Landwirtschaft setzt der Betrieb erfolgreich auf hochwertigen Zierpflanzenanbau und versorgt den nationalen Markt mit Millionen Rosen pro Jahr – alles wird im Land verkauft.
Die Finca verkörpert tiefe Verbundenheit mit der Heimat und den Willen, das Land durch harte Arbeit und Innovation voranzubringen.
Auf dem Gelände befinden sich auch Gästezimmer für Übernachtungen.
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Adresse: am Ortseingang von Bailadores, direkt an der Hauptstraße, Mérida
Preise: € (Eintritt und Übernachtung budgetfreundlich) , Venezuelas größtem Rosenproduzenten (Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden). Nicht weit von der Hauptstraße entfernt lädt die Cascada de La India CarúCascada de La India CarúDieser Wasserfall in der Nähe von Bailadores liegt innerhalb eines dicht bewaldeten, naturbelassenen Parks, der ein beliebtes Ziel für Naturfreunde darstellt. Für den Zugang wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben. Da die Wege in der feuchten Umgebung des Wasserfalls oft rutschig sind, ist festes, wasserdichtes Schuhwerk für den Besuch ratsam.
Die Cascada de La India Carú eignet sich gut für einen Halbtagesausflug und lässt sich mit der Erkundung der weiteren Region um Bailadores kombinieren. zu einem Bad ein.
Im nördlich gelegenen Páramo Batallón y La NegraPáramo Batallón y La NegraDer Parque Nacional General Juan Pablo Peñaloza, der die Páramos Batallón y La Negra umfasst, ist ein Naturschutzgebiet von außergewöhnlicher Schönheit und ökologischer Schlüsselbedeutung in den venezolanischen Anden. Mit einer Fläche von 75.200 Hektar erstreckt er sich entlang der Grenze zwischen den Bundesstaaten Mérida und Táchira.
Diese einzigartigen Hochgebirgslandschaften liegen auf Höhen zwischen 1.800 und 3.300 Metern über dem Meeresspiegel. Sie fungieren als gigantische natürliche Wasserspeicher und sind die wichtigste Quelle der Trinkwasserversorgung für die umliegenden Regionen. Ein Netzwerk aus 117 Lagunen durchzieht die oft nebelverhangene Landschaft. Eine der bekanntesten ist die Laguna Brava (auch Laguna las Palmas genannt), die auf etwa 2.200 Metern Höhe direkt an der Staatsgrenze mit ihrem klaren Wasser und der imposanten Bergkulisse Besucher beeindruckt.
Der Park beherbergt eine vielfältige Fauna, darunter bedrohte Arten wie den Brillenbären (Oso Frontino), den Tapir und das Bergstachelschwein. Für Vogelbeobachter gibt es den bunt gefiederten Andensittich zu entdecken, einen der wenigen Papageien, der dauerhaft in den extremen Höhen über 2.000 Metern lebt. Die Anfahrt selbst, insbesondere die Serpentinenstraße von Bailadores hinauf zum Páramo La Negra, ist bereits ein Erlebnis und bietet atemberaubende Panoramablicke über das Valle del Mocotíes; die berühmte 'M'-Kurve auf dieser Strecke ist ein legendärer Fotostopp. Für Aktivurlauber bietet der Park ideale Möglichkeiten zum Wandern und Trekking durch die unberührte Hochlandschaft. Fotografen finden mit der weiten Landschaft, der vielfältigen Tierwelt und den atemberaubenden Panoramen faszinierende Motive.
Praktische Hinweise: Für einen Besuch ist der Ort Bailadores eine gute Ausgangsbasis. Die Straße führt von dort hinauf in die Páramo-Landschaft, wobei der Zugang zur Laguna Brava typischerweise von der Seite Méridas aus erfolgt. Aufgrund des typischen, kühlen und oft nebligen Hochgebirgsklimas sind warme Kleidung und wetterfeste Ausrüstung unbedingt empfehlenswert. mit seinen mehr als hundert Lagunen sind ausgedehnte Wanderungen und Trekkingtouren möglich. Wenn man Bailadores verlässt, erreicht man nach kurzer Zeit La \“M\“ de BailadoresTooltip-Inhalt, eine M-förmige Haarnadelkurve in luftigen 2.200 Metern Höhe, die ein beliebter Fotostopp ist.
Südlich der Hauptroute zeugen Orte wie die stillgelegte Mine Rincón de Las Tapias von der BergbaugeschichteBergbaugeschichteDie Andenregion Venezuelas ist nicht nur eine Landschaft von atemberaubender Schönheit, sondern trägt auch die Spuren einer langen Bergbautradition. Die Frage, ob dieser Wirtschaftszweig wiederbelebt werden soll, führt zu Konflikten zwischen Kapitalinteressen, staatlicher Politik und dem Willen der lokalen Gemeinschaften. Ein exemplarischer Fall spielt sich im Mocotíes-Tal bei Bailadores ab.
Dort wurde die Mine „Rincón de Las Tapias“ über Jahrhunderte bis 1966 ausgebeutet. Sie hinterließ Altlasten insbesondere durch Schwermetalle in den Gewässern. Die Möglichkeit einer Wiedereröffnung solcher Minen stellt die Region vor enorme Herausforderungen. Die Rechtslage ist dabei widersprüchlich: Einerseits besitzt Venezuela eine verfassungsrechtlich verankerte und fortschrittliche Umweltgesetzgebung, die schützenswerte Ökosysteme bewahren will. Andererseits schaffen neuere Gesetze wie das „Anti-Blockade-Gesetz“ von 2022 und der staatliche Bergbauplan 2019-2025 einen Rahmen, der eine rasche Reaktivierung von Minenprojekten begünstigen und etablierte Umweltauflagen umgehen kann.
Die Gemeinde von Bailadores hat sich dieser Bedrohung bereits zweimal erfolgreich entgegengestellt. 1992 verhinderte breiter Widerstand die Pläne eines internationalen Bergbau-Konsortiums, die Mine (für die Gewinnung von Zink, Kupfer und Blei) zu reaktivieren. 2018/19 gelang es erneut, durch entschlossenen zivilgesellschaftlichen Protest den illegalen Bau einer Zufahrtsstraße zu stoppen. Die Behörden wurden zum Handeln gezwungen und alle Aktivitäten vorerst eingestellt. Der Konflikt schwelt zwar weiter, doch der bisherige Erfolg der Bevölkerung unterstreicht die Kraft kollektiven Handelns in einem komplexen und widersprüchlichen politisch-rechtlichen Umfeld. der Region und vom Kampf der Einheimischen um ein menschenwürdiges Leben.
Unterkünfte
Die Estancia La Vera CruzEstancia La Vera CruzDie Estancia La Vera Cruz ist eine privat geführte Landhaus-Lodge nahe Bailadores. Sie verbindet modernen Komfort mit der Natur und Kultur der Anden. Das Anwesen besticht durch seine makellose und warme Gestaltung. Gäste schätzen die weitläufigen Gärten, den Pool mit Panoramablick und den großen, zum Landschaftspanorama hin offenen Speisesaal. Im Hintergrund ragen die schützenden Bergketten auf.
Die Estancia fördert die Region, indem sie lokale Produkte vermarktet und authentische Ausflüge in die Umgebung anbietet.
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Adresse: Mesa de Adrián, Carretera Trasandina zwischen Tovar und Bailadores, Mérida
Preise: €€ ist eine elegante Lodge im Landhausstil.

