Mérida – Stadt des ewigen Frühlings
- Einwohnerzahl ca. 300.000
- Höhenlage 1.635 m
Die Luft ist kühl und frisch; an klaren Tagen glänzen im Süden die Gipfel der „fünf weißen Adler“ – der Pico Bolívar (4.978 m) und seine Nachbarn. Eingebettet in einem schmalen Andental, genießt Mérida das ganze Jahr über milde Temperaturen, weshalb sie auch als Stadt des ewigen Frühlings bekannt ist.
Mérida ist bekannt für ihre studentische Atmosphäre, gepaart mit kolonialem Charme. Die Universidad de Los Andes ist die zweitälteste Universität des Landes, und überall trifft man auf junge Leute, Buchcafés und preiswerte Restaurants. Es gibt eine vielfältige Kulturszene, doch nach einem pulsierenden Nachtleben sucht man vergeblich: Abgesehen von einigen wenigen Clubs werden die leeren sich die Straßen relativ früh, selbst am Wochenende.






Rund um die Plaza Bolívar
Das Stadtzentrum wirkt sauber und gepflegt, viele historische Fassaden wurden liebevoll restauriert. Inzwischen hat vieles unter den Folgen der Wirtschaftskrise gelitten. Da alles nah beieinander liegt, kann man gemächlich durch die Stadt schlendern. Der ideale Ausgangspunkt ist die von Palmen gesäumte, schattige Plaza BolívarPlaza BolívarDie Plaza Bolívar ist das historische Herz von Mérida. Sie wurde bereits 1559 als 'Plaza Mayor' angelegt und ist damit fast so alt wie die Stadt selbst. Umgeben wird sie von einigen der wichtigsten Gebäude der Stadt, wie der Kathedrale von Mérida und dem Regierungspalast. Die Plaza ist ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher, umgeben von schattenspendenden Bäumen
Ihren heutigen Namen zu Ehren von Simón Bolívar trägt sie offiziell seit 1859. In der Mitte des Platzes steht eine aus Italien importierte Reiterstatue des Libertadors, die 1930 enthüllt wurde. Mérida rühmt sich, als erster Ort überhaupt, Simón Bolívar den Titel 'El Libertador' (der Befreier) verliehen zu haben.
Rund um die Plaza bieten Straßenhändler lokale Spezialitäten an. Unbedingt probieren sollte man Quesillo (eine Art venezolanischer Flan) und Canoles (gefüllte Teigröllchen) – beides köstliche, preiswerte Snacks, die perfekt für unterwegs sind.
Ein besonderes Erlebnis erwartet Besucher an der nordöstlichen Ecke des Platzes (Avenida 3 mit Calle 22). Stellt man sich ein paar Schritte unterhalb der Stufen auf die Plaza, kann man durch Klatschen oder Rufen ein mehrfaches Echo erzeugen, das von den Häuserwänden auf der gegenüberliegenden Straßenseite zurückgeworfen wird. Ein faszinierendes Phänomen, das vor allem Kinder begeistert.
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Adresse: Zwischen Avenida 3 und 4 sowie Calles 22 und 23, Mérida
Besondere Besuchszeit: morgens für angenehme Temperaturen und weniger Trubel, abends für das lebendige Ambiente
Special Feature: Kostenlose WLAN-Verfügbarkeit auf dem Platz, Parkmöglichkeiten in der Innenstadt begrenzt
*Tipp: Besonders empfehlenswert ist ein Besuch am späten Nachmittag zur 'goldenen Stunde', wenn das Licht die umliegende Kolonialarchitektur wunderschön zur Geltung bringt., um die sich mehrere Sehenswürdigkeiten gruppieren: die imposante Kathedrale von MéridaKathedrale von MéridaDie Kathedrale von Mérida, offiziell Basílica Menor de la Inmaculada Concepción, steht an der Südseite der Plaza Bolívar und ist das wichtigste religiöse Bauwerk der Stadt. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1944 und 1958 unter der Leitung des spanischen Architekten Manuel Mujica Millán an gleicher Stelle, an der zuvor die Pfarrkirche San José stand. Die Fassade im neobarocken Stil prägt das Stadtbild, besonders das große Rosettenfenster, welches das Stadtwappen Méridas zeigt.
Wer eintritt, findet sich in einem lichtdurchfluteten Raum mit fünf Kirchenschiffen und einer markanten Vierungskuppel. Im Inneren fallen sofort die Wand- und Deckenfresken des ukrainisch-polnischen Malers Iwán Belsky ins Auge. Am Eingang des rechten Seitenschiffs empfängt die Besucher ein besonderes Werk: die Darstellung der Inmaculada Concepción, der Schutzpatronin der Erzdiözese Mérida. Belsky modellierte das Gesicht der Madonna nach dem Abbild seiner damaligen Geliebten namens Edith.
Ein weiteres Hauptwerk ist der monumentale Kreuzweg und der Altaraufsatz, ebenfalls von Belsky gestaltet. Der spanische Bildhauer Manuel de la Fuente schuf die Figur des gekreuzigten Christi, die sich aus den Silhouetten unzähliger kleiner Betender zusammensetzt. Eine besondere Kostbarkeit ist die Virgen de la Manzana, eine kleine, fein gearbeitete Madonnenfigur im spätgotischen Stil, wie sie im 14. Jahrhundert in Süddeutschland entstanden sind.
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Adresse: An der Plaza Bolívar, zwischen Avenida 3 und 4, der Erzbischofspalast mit dem Museo Arquidiocesano de MéridaMuseo Arquidiocesano de MéridaEin wenig versteckt, direkt neben der Kathedrale und dem Palacio Arzobispal, liegt dieses kulturelle Juwel der Stadt. Bereits 1909 gegründet, vereint das Museum nicht nur religiöse Kunstwerke, sondern auch Objekte zur Natur- und Regionalgeschichte. Die Sammlung ist in der wunderschönen alten Capilla El Sagrario untergebracht - das Gebäude allein ist schon einen Besuch wert.
Neben einer bedeutenden Sammlung sakraler Kunst mit alten Skulpturen, Gemälden und liturgischen Gewändern werden hier auch archäologische Fundstücke aus der Andenregion und Zeugnisse vorspanischer Kulturen bewahrt. Zu den Kuriositäten der Sammlung gehört sogar eine Mumie.
Ein Besuch lohnt sich - für Kulturinteressierte, Geschichtsfans und alle, die Mérida abseits der bekannten Pfade entdecken möchten.
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Adresse: Avenida 4 Bolívar, zwischen Palacio Arzobispal und Catedral de Mérida , der Palacio de Gobierno del Estado MéridaPalacio de Gobierno del Estado MéridaDie gesamte Südseite der Plaza Bolívar wird vom Regierungspalast eingenommen, dem architektonischen Juwel im Herzen der Stadt. Das anl?sslich des 400-j?hrigen Stadtjubil?ums 1958 eingeweihte Geb?ude besticht nicht nur durch seine imposante Fassade, sondern vor allem durch sein Inneres: Mehrgeschossige Galerien umgeben die eleganten Innenh?fe, und Kunstliebhaber kommen bei den beeindruckenden Wandgem?lden sowie den filigran geschnitzten Holzm?beln auf ihre Kosten.
Gelegentlich finden hier kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Konzerte statt – ein Besuch lohnt sich also doppelt.
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Adresse: Calle 23, Plaza Bolívar, Mérida und das von Mujica Millán entworfene Rektorat der Universidad de Los AndesUniversidad de Los AndesDie Universidad de Los Andes (ULA) prägt das Leben in Mérida wie keine andere Institution. Mit rund 42.000 Studierenden ist sie die zweitgrößte Universität Venezuelas und eine der ältesten und angesehensten des Landes. Ihre Gebäude sind über die ganze Stadt verteilt und verleihen Mérida das typische Flair einer lebendigen Studentenstadt. Als während der Diktatur von Pérez Jiménez die Zentraluniversität in Caracas geschlossen wurde (1952–53 und 1957–58) – Auslöser waren Studentenproteste gegen das Regime – strömten tausende Studierende an die liberalere Andenuniversität und stärkten so deren Ruf als offene Bildungsstätte.
Das 1956 eingeweihte Rektoratsgebäude ist nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk von Manuel Mujica Millán. Die Hauptfassade zeigt seine Handschrift: klar gegliedert durch drei horizontale Abschnitte, mit einem markanten Portikus aus toskanischen Säulen. Besonders auffällig sind die unterschiedlich gestalteten Fenster, von Pilastern eingerahmt und mit Dreiecksgiebeln verziert.
Das Rektorat ist um vier Innenhöfe angelegt, die von Galerien mit halbrunden Bögen gesäumt werden – eine Anlehnung an das Motiv eines Kreuzgangs. Die Innenausstattung besticht durch edlen grauen und weißen Marmor. Herzstück des Gebäudes ist die Aula Magna mit ihrem Parkettboden, der Bühne und den Galerien mit schmiedeeisernen Geländern. Die Decke ist als Kreuzgewölbe gestaltet, der Zugang erfolgt über ein repräsentatives Vestibül.
Tipp für Besucher: Im Rektorat und der Aula Magna finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt – ein Besuch lohnt sich also auch abseits des Studienbetriebs.
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Adresse: Entre calles 23 y 24, Avenida 3 Independencia, Mérida
*Tipp: empfehlenswert Im Rektorat und der Aula Magna finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt – ein Besuch lohnt sich also auch abseits des Studienbetriebs. . Hier ist auch die Biblioteca Febres CorderoBiblioteca Febres CorderoVersteckt im ersten Stock des Centro Comercial El Fortín, direkt gegenüber der Plaza Bolívar, liegt eine der wertvollsten Bibliotheken Venezuelas: die Biblioteca Febres Cordero. Ein Besuch hier ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte Venezuelas – mitten im Herzen von Mérida. Über Generationen trugen die Nachkommen von Antonio und León Febres Cordero seit dem 19. Jahrhundert Bücher, Dokumente und Zeitungen zusammen. 1978 wurde diese private Sammlung der Nation gestiftet – mit der Auflage, für immer in Mérida zu bleiben.
Heute beherbergt die Bibliothek auf 900 Quadratmetern einen unschätzbaren Schatz: Neben tausenden Büchern und einer der bedeutendsten Zeitungssammlungen des Landes (mit Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert!) finden sich hier über 30.000 handschriftliche Dokumente – einige davon aus dem 16. Jahrhundert. Die Sammlung ist nicht nur Fachleuten zugänglich – einfach am Eingang fragen.
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Adresse: Centro Comercial El Fortín, 2. Stock, Avenida 3, Mérida
*Tipp: empfehlenswert , die für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Gleich um die Ecke befindet sich das modernistische Gebäude der Biblioteca Bolivariana de MéridaBiblioteca Bolivariana de MéridaDieser modernistische Bau aus Glas und Beton wurde 1983 anlässlich des 200. Geburtstag von Simón Bolívar eingeweiht und bildet einen bewussten architektonischen Kontrast zum kolonialen Umfeld. Der Eingangsbereich ist eine Nachbildung des Portals des Inquisitionspalastes von Cartagena markiert. Im Inneren sind die Ebenen nach den von Bolívar befreiten Ländern benannt: Colombia, Perú, Ecuador, Panamá, Bolivien und Venezuela.
Die einzelnen Räume bergen historische Schätze mit Bezug zu Bolívar und seiner Zeit: Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, die erste öffentlich aufgestellte Bolívar-Büste der Welt (1842) und die Urkunde der Unabhängigkeit Méridas von 1811. Der Salón Bolívar beherbergt die historischen Nationalflaggen und ein Wandgemälde von Iván Belski, das den Kongress von Panamá darstellt. Die Bibliothek ist spezialisiert auf venezolanische Geschichte.
Aufgrund fehlender Instandhaltung entstanden am Gebäude erhebliche bauliche Schäden. Dank einer umfangreichen Investition der Gemeinde konnten umfassende Restaurierungsarbeiten beginnen, um das ikonische Bauwerk im historischen Zentrum Méridas in seiner ursprünglichen Pracht zu erhalten.
Umgeben ist das Gebäude von einer kleinen Plaza, auf der Kunsthandwerker ihre Waren anbieten – ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Stadt
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Adresse: Avenida 4, entre calle 19 y 20, Mérida , welches ebenfalls einen Besuch wert ist.
Here H2Kunst, Kultur und Parks
Kunst- und Kulturbegeisterte kommen im Teatro César RengifoTeatro César RengifoVersteckt zwischen Rektoratsgebäude und Regierungspalast liegt Méridas historische Bühne: das Teatro César Rengifo. Bereits seit 1904 werden hier Filme gezeigt, Musik gespielt und Theater aufgeführt – damals noch im Gebäude der alten Universitätskapelle.
Der heutige Saal fasst 300 Zuschauer. Das Theater bespielt das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Programm: Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und akademische Veranstaltungen wechseln sich ab. Die meisten Events richten sich an die gesamte Stadt, nicht nur an Universitätsangehörige.
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Adresse: Rectorado de la ULA, entre calles 23 y 24, Avenida 3, Mérida , im Museo ArqueológicoMuseo ArqueológicoDas archäologische Museum der ULA gewährt spannende Einblicke in das Leben der indigenen Kulturen vor der Kolonialzeit. Keramiken, Werkzeuge und Textilien veranschaulichen deren Handwerkskunst und Alltag. Ergänzt wird die Ausstellung durch ethnologische Objekte sowie eine geologische Sammlung mit Gesteinen und Mineralien der Region.
Das Haus ist zugleich ein aktives Forschungszentrum. Regelmäßig finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt, etwa Fotoausstellungen oder andere Kunstprojekte. und im Museo de Arte Colonial Museo de Arte ColonialMuseo de Arte ColonialDas Museum für koloniale Kunst befindet sich in einem der ältesten Häuser Méridas – einer Stadtresidenz aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und Textilien aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, hauptsächlich aus Venezuela, aber auch aus Ecuador, Peru und Mexiko. Besonders sehenswert sind die sakrale Kunst und die feinen Holzarbeiten.
Das eigentliche Hauptexponat ist jedoch das Gebäude selbst: Erbaut zwischen 1690 und 1710, diente es unter anderem als Bischofssitz und später als Wohnsitz des Unabhängigkeitshelden General Paredes Ángulo. Die Ausstellungsräume gruppieren sich um einen stimmungsvollen Innenhof mit typischen Rundbögen und Steinsäulen – das Herz des Kolonialhauses.
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Adresse: Avenida 4 Bolívar con calle 20, N° 20-8, Mérida
*Tipp: empfehlenswert - kurzer Anruf oder Instagram-Check lohnt sich voll auf ihre Kosten – allesamt zu Fuß erreichbar. Historische Plätze wie die Plaza MillaPlaza MillaDie Plaza Milla, offiziell Plaza Sucre genannt, liegt im oberen Teil der Stadt und ist einer der charmantesten Plätze Méridas. Gewidmet ist sie Antonio José de Sucre, dem Großmarschall von Ayacucho, einer zentralen Figur der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Im Zentrum des Platzes steht ein eindrucksvolles Reiterstandbild zu seinen Ehren, das 1949 errichtet wurde.
Charakteristisch für die Plaza Milla ist ihre weitläufige Struktur mit gepflegten Blumenbeeten, schattenspendenden Bäumen und einem kleinen Spielplatz, der sie zu einem beliebten Ziel für Familien macht. Umliegende, farbenfroh gestrichene Kolonialhäuser verleihen dem Platz ein malerisches, fast schon karibisches Flair. Wenige Meter entfernt befindet sich die Plaza La Columna, auf der das erste öffentlich aufgestellte Bolívar-Denkmal der Welt zu finden ist.
Besonders an den Wochenenden ist der Platz ein lebendiger Treffpunkt. Wer es ruhiger mag, sollte an einem Wochentag am Vormittag vorbeischauen. In den umliegenden Straßen liegen einige Restaurants und Pizzerien wie die Pizzeria El Mundo de los Quesos. An der Südseite des Platzes liegt das einfache Boutique Hotel Milla Suites – eine gute Wahl – und eine Tür weiter die gleichnamige Eisdiele. und die Plaza La ColumnaPlaza La ColumnaAm nordöstlichen Rand der Stadt, dort wo einst der alte Königsweg der Spanier ins Páramo und in das Tiefland der Llanos führte, liegt ein Ort von besonderer historischer Bedeutung: die Plaza La Columna, auch bekannt als Parque las Cinco Repúblicas. Hier befindet sich das erste Denkmal der Welt, das zu Ehren von Simon Bolivar errichtet wurde. Der Platz ist sauber und gepflegt und bietet einen schönen Panoramablick uber das Tal des Rio Chama bis hin zur majestatischen Sierra Nevada – bei klarer Sicht ist sogar der Pico Bolivar zu sehen.
Die elf Meter hohe Säule wurde am 17. Dezember 1842 eingeweiht – jenem Tag, an dem die sterblichen Uberreste des Befreiers feierlich von Santa Marta (Kolumbien) nach Caracas ubertragen wurden. Der damalige Gouverneur von Merida, der als „Niño Heroe“ bekannte Gabriel Picón Gonzalez, gab den Auftrag zum Bau. Entworfen wurde das neoklassizistische Denkmal von Juan Pablo Ibarra, einem Architekten und Unabhangigkeitshelden. Die glatte Steinsäule trug ursprunglich die rote Inschrift „A Bolivar“ (fur Bolivar) und wurde 1901 mit der heute sichtbaren Bronzebusse gekront.
Angrenzend liegt der kleine Park „Las Cinco Republicas“, hier liegt Erde aus den funf von Bolivar befreiten Nationen (Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien). Doch wer hier zahlt, verliert schnell den Uberblick, denn es flattern sechs Flaggen im Wind. Hat sich da jemand verzahlt? Nicht ganz. Ein Blick auf die Flaggen verrät die Auflosung: Von links nach rechts wehen die Farben Panamas, Boliviens, Ecuadors, Venezuelas (mittig), Kolumbiens und Perus. Panama existierte bei der Entstehung des Parks noch gar nicht. Das Land entstand erst 1903 – unter denkbar ungünstigen Vorzeichen: als strategisch gepflanzte Bananenrepublik einzig fur den Bau des Panamakanals. Kolumbien straubte sich, die USA trommelten, und nach einem kurzen Putsch war Panama plotzlich unabhangig. Aber das ist eine andere Geschichte., Plaza Las HeroínasPlaza Las HeroínasDieser Platz ist eine der wenigen Gedenkstätten, die der Unterstützung der Frauen im Unabhängigkeitskampf gegen die Spanier gewidmet sind. Während unzählige Denkmäler männlichen Militärführern und Schlachten gewidmet sind, ehrt dieser Platz jene Frauen, die durch Mut und Einsatz den Freiheitskampf erst ermöglicht haben.
Im Zentrum des 1977 eingeweihten Platzes steht eine Bronzegruppe mit sechs Figuren, die an fünf namentlich bekannte Frauen und einen Sohn erinnern:
1. Anastasia, eine Klosterdienerin, die durch Trommelschläge und Flintenschüsse in der Nacht des 17. April 1813 bei den Spaniern Panik auslöste und so Bolívars Truppen den Weg ebnete.
2. María Simona Corredor de Pico, die im Juni 1813 ihr Haus als Spende zur Verfügung stellte.
3. María Isabel Briceño Peralta de Fornés, die royalistische Kugelgüsse vereitelte, indem sie wertvolle Orgelpfeifen gegen Stroh gefüllte Zuckerrohr-Stangen austauschte.
4. María Ignacia Uzcátegui, die aus eigenem Vermögen eine Kanone für die Armee finanzierte.
5. María del Rosario Nava, die ihren verletzten Sohn begleitete, sein Gewehr trug und mit der Armee durch die Anden marschierte. Die sechste Figur zeigt ihren Sohn.
Der lebendige Platz liegt direkt neben der Seilbahnstation Barinitas und ist von beliebten Souvenir- und Imbissständen umgeben. (an der Talstation der Mucumbarí-Seilbahn) oder der überschaubare Parque BeethovenParque BeethovenDer Parque Beethoven im Stadtvierte Santa María Norte ist einer der charmantesten und ungewöhnlichsten Parks Méridas. Er wurde 1970 anlässlich des 200. Geburtstags des deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven eingeweiht – die feierliche Eröffnung erfolgte durch den damaligen Präsidenten Rafael Caldera.
Die Gestaltung des Parks erinnert bewusst an eine typische kleine Platzanlage in Norddeutschland. Auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern verbinden sich hier Gartenkunst mit musikalischen Elementen. Das Herzstück ist die so genannte Zwergen-Uhr, ein mechanisches Glockenspiel mit 16 Glocken, das zu jeder vollen Stunde eine andere Melodie Beethovens erklingen lässt. Während der Musik marschieren zwei hölzerne Figuren im Inneren des Uhrenhäuschens umher und schlagen das Glockenspiel.
Weitere Attraktionen sind die Blumenuhr an der Nordseite des Parks mit ihrem farbenfrohen Zifferblatt aus Pflanzen sowie die Bronzebüste Beethovens. Auf einer kleinen Freilichtbühne finden gelegentlich kleine Konzerte oder Kulturveranstaltungen statt. Der Park ist ein schönes Beispiel dafür, wie Mérida europäische Kulturgeschichte aufgreift und in einen lebendigen öffentlichen Raum verwandelt. laden zum Verweilen ein. Für eine längere Pause empfehlen wir den gepflegten Jardín BotánicoJardín BotánicoDer weitläufige Botanische Garten von Mérida ist ein wahres Juwel für Naturliebhaber. Im Gegensatz zu traditionellen europäischen Gärten ist der Botanische Garten von Mérida ein Naturgebiet, das auf einer Gesamtfläche von 44 Hektar die verschiedenen Landschaftszonen der Anden nachbildet: von sanften Hügeln und einer Hochebene bis hin zu steilen Berghängen. Der Park liegt auf einer Höhe zwischen 1.850 und 2.000 Metern, wobei die Temperaturen das ganze Jahr über zwischen angenehmen 12 °C und 20 °C schwanken.
Das absolute Highlight und Herzstück des Gartens ist die Bromelien-Sammlung, die zu den bedeutendsten der Welt zählt. Mehr als 100 verschiedene Arten gedeihen auf dem Gelände, bestehend aus über 600 einzelnen Exemplaren – es ist die umfassendste und größte Bromelien-Sammlung in Venezuela und ganz Südamerika. Diese beeindruckende Sammlung ist zudem von enormer wissenschaftlicher Bedeutung. Als lebende Genbank leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung und zum Erhalt dieser faszinierenden Pflanzenfamilie, die in den Nebelwäldern der Anden und anderen Regionen Venezuelas heimisch ist.
Eine Besonderheit ist der Baumkletterpfad, der die Möglichkeit bietet, unter fachkundiger Anleitung auf die riesigen, uralten Bäume zu klettern und den Wald aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – aus der Vogelperspektive.
Fragen Sie auch nach Führungen – es lohnt sich auf jeden Fall!
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Adresse: Avenida Alberto Carnevali, Abzweigung Chorros de Milla, Mérida
*Tipp: Kombinieren Sie Ihren Besuch im Botanischen Garten mit einem Spaziergang durch den benachbarten Parque Zoológico Chorros de Milla. Beide liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und sorgen für einen perfekten Tagesausflug ins Grüne. Hinweis: Vergessen Sie nicht, bequeme Schuhe zu tragen. oder den Parque Zoológico Chorros de MillaParque Zoológico Chorros de MillaEingebettet in die grünen Hügel im Nordosten von Mérida liegt dieser einzigartige zoologische Garten: ein natürlicher Lebensraum für Tiere inmitten eines dichten Bergnebelwaldes, dessen Herzstück ein tosender Wasserfall bildet. Der 1953 eröffnete Zoo erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar und beherbergt vor allem einheimische Tierarten aus der Andenregion und aus Venezuela. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Partnerschaft mit dem Cleveland Metropolitan Zoo (USA), der technische Unterstützung bei der Tierpflege, bei Bildungsprogrammen und bei der Gestaltung der Gehege leistet.
Die üppige, natürliche Vegetation macht den Zoo zu einem Erlebnis für sich. Mehr als 2.000 Pflanzenarten, darunter riesige Baumfarne, farbenprächtige Bromelien und unzählige Epiphyten, schaffen eine Atmosphäre, die eher an einen botanischen Garten als an einen traditionellen Zoo erinnert. Große Sandstein- und Quarzformationen prägen das Gelände und laden die Besucher zum Erkunden ein.
Das Herzstück des Zoos ist seine Sammlung endemischer venezolanischer Arten. Der Andenbär (Oso Frontino), Südamerikas einziger Bär, ist eine echte Attraktion. Da die Art vom Aussterben bedroht ist, engagiert sich der Zoo in einem speziellen Programm zur assistierten Fortpflanzung - im Mittelpunkt dieser Bemühungen stehen die beiden Bärinnen Kika und Daniela.
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Adresse: Final Avenida Chorros de Milla
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9:00-16:00 Uhr , die die Besucher mit einheimischen Pflanzen und Tieren begeistern – beide sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Wer eine Reise in die eigene Kindheit und Jugend unternehmen möchte, sollte in der Casa del JugueteCasa del JugueteUnweit der Plaza de Milla liegt dieses in Venezuela einzigartige Museum, das Kindheitserinnerungen für Jung und Alt wieder aufleben lässt. Die umfangreiche Sammlung von Mario Calderón lädt ein zu einer farbenfrohen Zeitreise durch das Spielzeug des 20. Jahrhunderts.
Auf mehreren Etagen werden tausende Exponate gezeigt: von Blechspielzeugen und Puppen über alte Eisenbahnen und Autos bis hin zu seltenen mechanischen Spielfiguren und ersten Videospielkonsolen. Neben der nostalgischen Ausstellung besticht das Museum durch seine liebevolle Gestaltung – jedes Ensemble erzählt eine kleine eigene Geschichte. Die Sammlung ist übrigens als Geheimtipp im renommierten Reiseführer von Valentina Quintero verzeichnet.
Ein Besuch lohnt sich – für Familien, Nostalgiker und alle, die Mérida abseits der bekannten Pfade mit einem Augenzwinkern entdecken möchten. , dem Spielzeugmuseum des Sammlers Mario Calderón, vorbeischauen, das in ganz Venezuela einzigartig ist.
Abseits ausgetretener Pfade
Wenn Sie das echte Mérida abseits der Hauptstraßen erleben möchten, ist ein Spaziergang durch das Arbeiterviertel Barrio Pueblo NuevoBarrio Pueblo NuevoWas einst durch eine Treppe getrennt war, verbindet heute: Das Barrio Nuevo liegt unmittelbar am historischen Zentrum Méridas und war lange Zeit ein Arbeiterviertel am Rande der Stadt. Die steile Treppe, die den Stadtkern mit dem Viertel verbindet, wurde in den 1950er Jahren erbaut – und ist heute das Herzstück einer bemerkenswerten Verwandlung.
Im Rahmen des Regierungsprogramms 'Volver' (Rückkehr) wurden in Kooperation mit der lokalen Initiative 'Rostros de Mérida' (Gesichter von Mérida) Treppen und öffentliche Räume mit Kunst und Farbe neu gestaltet. Was früher eine Trennlinie war, ist heute ein lebendiger Korridor, der Einheimische und Besucher gleichermaßen anzieht. Farbenfrohe Wandgestaltungen, künstlerische Interventionen und die Einbindung der Gemeinschaft machen das Viertel zu einem 'Must See' der Stadt – und zu einem Beispiel für nachhaltigen Tourismus mit doppelter Wirkung: für Gäste und für die Bewohner selbst.
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Adresse: Zugang: Treppe an der nördlichen Verlängerung der Calle 22 die beste Wahl – oder ein Abstecher zum Cementerio El EspejoCementerio El EspejoDer Cementerio General Civil de Mérida, besser bekannt als Cementerio El Espejo, ist ein historischer Friedhof mit über 200 Jahren Geschichte. Er wurde 2004 zum Nationalen Kulturerbe erklärt. Auf seinem Gelände spiegelt sich bis heute die soziale Hierarchie Méridas wider:
Der älteste Teil, der Cementerio Santa Juana (um 1803), diente als Begräbnisort für die arme Bevölkerung, die sich ein kirchliches Begräbnis nicht leisten konnte. Der Cementerio San Rafael (1841) war hingegen den katholischen Gemeindemitgliedern mit ausreichendem Vermögen vorbehalten, die ein eigenes Grab erwerben konnten. Der Cementerio de la Sociedad Unión Protectora (1907) stellte einen exklusiven Bereich besonders reicher Verstorbener dar. Am untersten Ende der sozialen Skala stand der Cementerio del Degredo, der für Indigene und Menschen mit psychischen Erkrankungen vorgesehen war.
Die 'Estatuas de Mérida' organisieren regelmäßig Führungen über das Friedhofsgelände. Das Angebot umfasst thematische Rundgänge zu den historischen Persönlichkeiten, zur Architektur der Grabmäler sowie zur sozialen Geschichte der verschiedenen Friedhofsteile., einem parkähnlichen Friedhof voller alter, beeindruckender Mausoleen. Veranstalter wie Estatuas de MéridaEstatuas de MéridaMérida ist eine geschichtsträchtige Stadt – und genau das ist das Thema der von „Estatuas de Mérida“ organisierten Führungen. Das Projekt wurde von Samuel ins Leben gerufen, einem jungen Historiker und begabten Geschichtenerzähler, der sich für den Erhalt der alten Statuen der Stadt einsetzt. Für ihn sind diese Denkmäler nicht nur Kunstwerke, sondern lebendige Zeugen der Stadtgeschichte. Zusammen mit seinem Team – Studenten der Geschichte, Kunst und Architektur – vermittelt er den Besuchern seine ganz persönliche Sicht auf Mérida.
Je nach Ihren Interessen kann die Führung ganz unterschiedlich gestaltet werden: ein Spaziergang durch das koloniale Zentrum mit einem Architekturstudenten, der die verwinkelten Gassen wie seine Westentasche kennt; ein Besuch auf einem der kleinen Märkte mit einem Experten für andine Küche; oder eine Entdeckungstour, die von der Plaza Bolívar zu den Wasserfällen von Chorros de Milla führt – mit Abstechern zu Orten, die in keinem Reiseführer zu finden sind, nicht einmal in diesem.
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten und bestehen in der Regel aus sechs bis acht Personen, sodass reichlich Raum für Fragen, Anekdoten und persönliche Momente bleibt.
Bitte beachten Sie: Die Touren finden auf Spanisch statt. Eine begrenzte Anzahl von Reiseleitern spricht auch Englisch. Am besten kontaktieren Sie Samuels Team einige Tage im Voraus, da die Plätze oft schnell vergeben sind. oder Terra Nova CoffeeTerra Nova Coffee„Vom Ursprung in deine Tasse“ lautet das Motto dieses Cafés. Hier können die Gäste tatsächlich alle Phasen der Kaffeezubereitung kennenlernen. Die Spezialität ist der Honey Coffee, bei dem durch ein besonderes Trocknungsverfahren eine süße und vollmundige Tasse entsteht.
Geführt wird das Lokal von einem Paar, das seine Arbeit liebt. Die Karte bietet von Frühstück über Burger bis zu Desserts alles, was das Herz begehrt – zubereitet mit Sorgfalt und serviert mit Freundlichkeit.
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Adresse: Piso 4, C.C Rodeo Plaza, Avenida Las Américas, Mérida
Preise: €€-€€€ bieten organisierte Führungen zu beiden Orten an.
Here H2Marktbesuche
Für regionale Spezialitäten und typische Souvenirs ist der Mercado MunicipalMercado MunicipalDer Mercado Municipal ist das kommerzielle Herz von Mérida. Hier treffen sich Einheimische und Besucher, um regionale Spezialitäten, frische Produkte und handgefertigte Souvenirs zu kaufen. Der Markt ist ein lebendiger Ort, an dem man die lokale Kultur hautnah erleben kann. Angeboten werden unter anderem frisches Obst und Gemüse, regionale Käsesorten, hausgemachte Süßigkeiten und traditionelle Gerichte. Besonders beliebt sind die Stände mit lokalen Spezialitäten wie Kaffee aus Mérida und den berühmten Süßigkeiten der Andenregion. Der Markt ist Montag bis Samstag geöffnet und bietet eine breite Palette an Produkten zu fairen Preisen. Ein Besuch lohnt sich besonders am Morgen, wenn die frischen Produkte angeliefert werden und die Stände vollständig bestückt sind. die richtige Adresse: Hier finden Sie eine große Auswahl an Kunsthandwerk, Textilien, Töpferwaren und Schmuck zu fairen Preisen. Dazu regionales Obst und Gemüse, Kaffee aus MéridaKaffee aus MéridaDer Kaffeeanbau in den Hochtälern rund um Mérida blickt auf uber 200 Jahre Tradition zuruck. Begunstigt durch Hoehenklima, vulkanische Boden und ausreichend Niederschlag entwickelten sich die Tale um Bailadores, Tovar und das Mocoties-Tal zu Zentren der Produktion.
Charakteristisch ist der traditionelle Anbau in kleinbauernischen Betrieben im Schatten groBerer Baume - eine Methode, die Boden schutzt, Artenvielfalt erhalt und zu aromatischerer Reifung fuhrt.
Ein guter Merida-Kaffee hat ausgewogenen Korper, lebhafte Sauere und Aromen von Schokolade und Nussen, oft begleitet von fruchtiger Wurze - das Ergebnis von Hoehenlage, Boden und traditioneller Verarbeitung.
In den letzten Jahren entstand das Mucucay-Projekt (Mujeres por el Cafe y el Cacao) von Kaffeebauerninnen zur Wiederbelebung des hochwertigen Anbaus. Zusammen mit Ciencia y Cafe arbeitet man an der Ruckgewinnung alter Sorten - darunter die Edelsorte Geisha mit seinem komplexen, blumigen Aroma.
Wer Kaffee erleben mochte, hat mehrere Moglichkeiten:
• Cafes und Restaurants wie das KQT-Bistro mit regionalem Kaffee
• Markte wie der Mercado Municipal - ideal fur lokale Rostereien und Gesprache mit Handlern
• Fincas und Plantagen - Ruta de Cafe bietet gefuhrte Touren an und die legendären Süßigkeiten der AndenregionSüßigkeiten der AndenregionDer Bundesstaat Mérida ist bekannt für seine köstlichen Süßigkeiten – eine traditionsreiche Handwerkskunst mit Wurzeln in den Klöstern der Kolonialzeit. Aus Milch, Zucker und regionalen Früchten entstehen hier kunstvolle Leckereien.
Ein Klassiker ist die Dulce de Leche (hier Arequipe genannt) – eine samtige Milchcreme, oft gefüllt in kleine grüne Feigen als Higo con Arequipe.
Einzigartig sind die Aliñadas – Früchte wie Feigen oder Pfirsiche, konserviert in einer süßen Lake, in der Rinderhufe ausgekocht werden. Die Gelatine verleiht dem Sirup seine gelartige Konsistenz und macht ihn reich an natürlichem Kollagen.
Das kühle Klima bringt eine Fülle an Früchten hervor. Typisch sind Marmeladen aus Mora, Fresa, Durazno, Higo con Parchita sowie die Bocadillos – feste Fruchtgelees aus Banane, Kochbanane oder Guave. Bei süßen Backwaren sind das Pan Tovareño (süßes Brot mit knuspriger Kruste) und die Borrachitas oder Bombitas (gefüllt mit Anis-Creme) zu nennen.
Besonders beliebt sind Fresas con Crema (Erdbeeren mit Sahne) – der Inbegriff der regionalen Genusskultur, angeboten an zahllosen Ständen entlang der Bergstraßen. Auch Duraznos con Crema sind eine Variante.
Zum Probieren bietet sich der Mercado Principal in Mérida an. Auch entlang der Transandina säumen Verkaufsstände die Straße. Besonders Arequipe und Bocadillos sind ideale Mitbringsel für die Flugreise.. Ein Frühstück oder Mittagessen – wie wäre es mit Forelle? – rundet Ihren Marktbesuch ab.
Die Mérida-Seilbahn
Moment mal – haben wir nicht etwas Wichtiges vergessen? Natürlich: die Teleférico de MéridaTeleférico de MéridaDie Seilbahn von Mérida ist eine der spektakulärsten Attraktionen der Stadt – eine Fahrt mit ihr ist ein unvergessliches Erlebnis. Sie geht auf eine Initiative des Club Andino Venezolano aus dem Jahr 1952 zurück. Der Bau begann 1958, und im März 1960 wurde sie als damals höchste und längste Seilbahn der Welt eröffnet. Sie entwickelte sich schnell zur Hauptattraktion von Mérida und verlieh dem Tourismus einen enormen Aufschwung. Während der Wirtschaftskrisen Ende der 1980er Jahre wurde die Instandhaltung vernachlässigt. Nach einem Kabinenunfall (1991) und einer gründlichen Inspektion wurde die Seilbahn im August 2008 unerwartet stillgelegt: Die 50 Jahre alten Seile waren verschlissen (normale Lebensdauer: 25 Jahre), und zudem war eine Stützkonstruktion beschädigt. Die Folge war ein Einbruch des Tourismus in Mérida um mehr als 40 Prozent.m
Im Jahr 2010 erhielt das österreichische Unternehmen Doppelmayr den Auftrag, eine komplett neue Seilbahn entlang der Strecke ihrer stillgelegten Vorgängerin zu bauen. Zu dieser Zeit profitierte Venezuela stark von den hohen Ölpreisen – ein Umstand, den die Regierung unter Präsident Hugo Chávez nutzte, um mehrere große Infrastrukturprojekte auf den Weg zu bringen. Nach einer Reihe von Verzögerungen wurde die neue Mukumbarí-Seilbahn schließlich am 7. Oktober 2016 eröffnet. Die modernen Kabinen bieten Platz für bis zu 60 Personen und ermöglichen dank ihrer großen Fenster einen atemberaubenden Panoramablick.
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Adresse: Plaza Las Heroinas, Mérida
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 10:00 – 22:00 Uhr (letzte Fahrt zur Bergstation Pico Espejo um 14:00 Uhr)
Preise: 20 USD (Einwohner Venezuelas); 40 USD (Ausländer); 70 USD (VIP-Ticket für Plätze in der ersten Reihe) , die weltberühmte Seilbahn von Mérida! Sie war einst die höchste und längste ihrer Art weltweit (mittlerweile, wie zu erwarten, von China übertroffen). In vier atemberaubenden Etappen schwebt sie hinauf zu den ewigen Gipfeln der Anden. Die Fahrt beginnt über Dörfern und sanften Hügeln, führt durch Schluchten und Nebelwälder – bis weit über die Baumgrenze hinaus. Von der vorletzten Station aus kann man zum Bergdorf Los NevadosLos NevadosDas 1591 gegründete Dorf Los Nevados liegt auf über 2.700 Metern Höhe in den venezolanischen Anden. Es hat sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt und ist aufgrund seiner Nähe zu den höchsten Gipfeln Venezuelas (Pico Bolivar, 4.978 m; Pico Humboldt, 4.940 m; Pico Bonpland, 4.880 m) beliebt bei Bergsteigern. Das Dorf kann von der Seilbahn-Station Loma Redonda in einer 4-5-stündigen Wanderung (zu Fuß oder per Pferd / Maultier) oder in einer 2–3-stündigen Fahrt im Rústico-Jeep ab Mérida erreicht werden.
Los Nevados bietet eine einfache Infrastruktur, die unmittelbare Einblicke in den beschaulichen Rhythmus des Anden-Dorflebens gewährt. Die umgebende Bergwelt kann auf vielfältige Weise erkundet werden: Auf Wanderungen zu atemberaubenden Aussichtspunkten, bei einem Ausritt durch die Andentäler oder bei einem Besuch der Muela de Trigo, der historischen Getreidemühle des Dorfes. Das Herzstück des Ortes bildet die typische Pulpería – ein Dorfladen mit urigen Holzregalen, der als sozialer Treffpunkt dient. Ruhe findet man am kleinen Hauptplatz, während der sonntägliche Gottesdienst Besuchern offensteht.
Für die Übernachtung stehen mehrere einfache Posadas zur Verfügung. Komplette Ausflugspakete inklusive Übernachtung und Transfer ab Mérida werden unter Instagram: angeboten.
*Tipp: Nehmen Sie für die Rückfahrt mit dem Jeep etwas gegen Reiseübelkeit mit, falls Sie anfällig sind. Ein Sitzplatz vorne neben dem Fahrer bietet die stabilste Fahrt. wandern, das auch Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Wer weiter bis zur Bergstation aufsteigt, wird mit einem herrlichen Panorama aus Felsgipfeln und Eis belohnt. Oben angekommen: frische, klare Luft, tiefe Stille – ein Erlebnis, das einem für immer in Erinnerung bleibt.
An- und Abreise
Mit dem Flugzeug: Der Flughafen von Mérida (Aeropuerto Alberto Carnevali) ist berüchtigt – kurze Landebahn, schwierige Anflüge. Nach einer kurzen, vielversprechenden Phase der Wiedereröffnung im Jahr 2024 ist er derzeit wieder geschlossen. Wer fliegen möchte, muss daher auf folgende Alternativen zurückgreifen:
Flughafen El VigíaFlughafen El VigíaDer moderne Regionalflughafen von El Vigía (IATA-Code: VIG) ist das wichtigste Luftdrehkreuz fr die gesamte Andenregion. Als praktische und schnelle Alternative zur zeitraubenden Anfahrt ber Land ist er ein beliebter Zugang zur Sierra Nevada und zum kolonialen Mrida.
Der Flughafen liegt sehr verkehrsgnstig direkt an der Panamericana, etwa 70 km westlich von Mrida und nur wenige Minuten vom Zentrum El Vigs entfernt. Taxis oder Mietwagen bringen Sie zuverlssig nach Mrida (ca. 1,5 Stunden Fahrt).
Derzeit wird der Flughafen ausschlielich von venezolanischen Fluggesellschaften bedient. Die wichtigste und regelmigste Verbindung ist die Route nach Caracas. Einer der Hauptanbieter auf dieser Strecke ist Laser Airlines. (Aeropuerto Juan Pablo Pérez Alfonso): Etwa eine Autostunde von Mérida entfernt. Täglich mehrere Verbindungen nach Caracas.
La Fría (bei San Cristóbal): Gut zweieinhalb Stunden Fahrt. Eher ungünstig zu erreichen, mit mehreren Verbindungen pro Woche.
Fernbus: Der Busbahnhof „José Antonio Paredes“ an der Avenida Las Américas ist der eine zentrale Busbahnhof. Von hier aus gibt es Verbindungen in alle größeren Städten des Landes (Caracas: 12 Stunden; Maracaibo: 5–6 Stunden; Barinas: 4 Stunden; San Cristóbal: 2–3 Stunden) sowie in die umliegenden Ortschaften.
Auf der Straße: Mérida ist über die Troncal 7 (Trasandina) mit Valera und Barinas verbunden und über die Autopista Rafael Caldera mit San Cristóbal und der kolumbianischen Grenze. Die Straßen sind kurvenreich, aber im Allgemeinen in gutem Zustand.
Unterkünfte
In der Stadt selbst und der Umgebung gibt es eine große Auswahl an Posadas (ländlichen Gästehäusern) und kleineren Hotels, die im Allgemeinen relativ preiswert und gemütlich sind.
Unsere Empfehlungen
- Das Hotel Milla SuitesHotel Milla SuitesWer keine Luxusansprüche hat, aber Wert auf gepflegte Zimmer und erholsamen Schlaf legt, ist hier genau richtig. Das familiär geführte Hotel überzeugt mit geräumigen Zimmern, großen, bequemen Betten und einer traumhaften Lage direkt an der grünen Plaza Milla. Einige Zimmer bieten zudem einen wunderbaren Blick auf die Berge. Auf Wunsch gibt es Frühstück (mehrere Optionen).
Es gibt ein angegliedertes Restaurant mit Fast Food, für diejenigen, die auf fett-triefende Hähnchenteile stehen, und sehr leckerem Eis. Die hauseigene Reiseagentur organisiert Touren in die Umgebung und hilft unkompliziert und herzlich Seilbahn- und Flugticketbuchungen.
Ein Geheimtipp mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Adresse: Plaza Milla, Mérida, Mérida
Preis: €-€€ bietet alles, was man braucht. Ein kleines, zentral gelegenes Stadthotel mit eigenem Reisebüro, fairen Preisen, Preisklasse: günstig bis mittel. - Die Posada SuizaPosada SuizaEin charmantes Kolonialgebäude mit traditionellem Innenhof, das Geschichte und Gemütlichkeit vereint. Die Besitzer Ricardo und Naivy führen das Haus mit viel Herzlichkeit und sprechen Deutsch, Englisch und Französisch – perfekt für internationale Gäste.
Die Lage ist zentral, die Zimmer sind gepflegt und einladend. Das absolute Highlight: die mega Frühstücke, die bereits im Preis inbegriffen sind. Dazu gibt es hilfreiche Tipps und Pakete für Ausflüge in die Region Mérida und bis nach Barinas.
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Adresse: Avenida 3, entre calles 17-18, casa #17-59, Mérida, Mérida
Preis: €€ , eine gemütliche, familiengeführte Posada mit einem schönen Innenhof und einem ausgezeichneten Frühstück, Preisklasse: mittel. - Posada Casa SolPosada Casa SolEine Unterkunft für gehobene Ansprüche in einem wunderschönen Kolonialgebäude, dessen originale Struktur erhalten wurde: von den Mosaikböden bis zu alten Möbelstücken und Gebrauchsgegenständen. Alles ist liebevoll dekoriert und entsprechend geschmackvoll sind auch die Zimmer eingerichtet.
Zentral und dennoch ruhig gelegen, nur wenige Schritte vom lebendigen Treiben der Stadt entfernt, ideal, um Mérida zu Fuß zu erkunden. Zum Frühstück werden frische Avocados aus dem eigenen Garten gereicht.
Die Posada ist Mitglied im Circuito de Excelencia, der für besondere Qualität und Service steht.
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Adresse: Avenida 4, entre calles 15-16, Mérida, Mérida
Preis: €€-€€€ , geräumige Zimmer, viele antike Möbel und fast schon luxuriöse Ausstattung, die ihren Preis hat; Preisklasse: mittel bis teuer. - Das Hotel Sierra LindaHotel Sierra LindaEin Aufenthalt über den Wolken: Das Hotel Sierra Linda thront auf einem Hügel auf 1.950 Metern Höhe und bietet einen atemberaubenden 360°-Panoramablick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada und die umliegenden Dörfer. Trotz der ruhigen, abgeschiedenen Lage ist das Hotel ein idealer Ausgangspunkt, um Mérida und seine Natur- und Kulturattraktionen zu erkunden.
Die frisch renovierten Hütten und Suiten sind komfortabel und geschmackvoll eingerichtet. Jede verfügt über eine voll ausgestattete Küche, ein geräumiges Wohnzimmer, einen eigenen Grillplatz und bietet mit mehreren Schlafsofas und Doppelbetten ausreichend Platz für Familien oder Gruppen. Das Hotelgelände selbst bietet zudem Restaurant, Café, Tagungsräume, einen Kinderspielplatz und organisiert Aktivitäten wie Reitausflüge und Gras-Ski fahren.
Hinweis für Autofahrer: Die Zufahrt zum Hotel ist steil und erfordert ein Fahrzeug in sehr gutem Zustand sowie einen erfahrenen Fahrer.
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Adresse: Final los dos Caminos Loma Linda Sector Mucunatan Via Tabay, Mérida
Preise: €€ , etwas außerhalb der Stadt gelegen, mit komfortablen und geschmackvoll eingerichteten Suiten und Cottages, Ausritten, kinderfreundlich, Preisklasse: mittel. - Villa ValcoreVilla ValcoreDiese exklusive Posada im Viertel El Vallecito, nur fünf Minuten vom Norden Méridas entfernt, kommt im Chalet-Ambiente mit hohem Designanspruch daher. Umgeben von einem üppig grünen Garten mit Bachlauf der zum Entspannen einlädt.
Die großzügigen Chalets bieten höchsten Komfort: eigener Whirlpool, Kamin, voll ausgestattete Küche und edle Materialien. Zur Unterkunft gehört ein erstklassiges, italienisch angehauchtes Restaurant, das Frühstück ist á la carte. Das hauseigene Spa bietet Massagen an.
Ein aufmerksamer Service und die herzliche Gastfreundschaft runden das luxuriöse Gesamterlebnis ab.
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Adresse: Avenida principal del Vallecito, Casa # 2, zona el Vallecito, Mérida, Mérida
Preis: €€€ , am Stadtrand gelegen, exklusive Bungalows mit höchstem Komfort (Spa und Whirlpool, italienisches Restaurant) sowie aufmerksamen Service. Teuer.
Essen und Trinken
Méridas kulinarische Szene hat zwei Seiten. Einerseits gibt es einige wirklich köstliche regionale Spezialitäten: frische Forellen aus den Gebirgsflüssen, die wärmende und herzhafte Pisca AndinaPisca AndinaDiese herzhafte Milchsuppe ist in der gesamten Andenregion beliebt, insbesondere in den Bundesstaaten Mérida, Táchira und Trujillo. Die genauen Zutaten variieren von Region zu Region. Die Grundzutaten sind eine möglichst kräftige Brühe, Milch, Ei und weißer, ungesalzener Käse. Je nach Region werden dann Kartoffeln oder Reis hinzugefügt. Pisca Andina kann zu jeder Tageszeit gegessen werden, besonders morgens, wenn die Temperaturen in den Bergen noch niedrig sind. Sie ist eine gute Proteinquelle und vegetarisch. Dazu passt eine (Weizen-)Arepa.
Rezept für Pisca Andina
Zutaten für vier Personen: 1 l kräftige Brühe; 4 Kartoffeln; 200 g weißer, ungesalzener Käse; 1 Frühlingszwiebel; 3 Knoblauchzehen; 2 EL Butter; 1 l Vollmilch; 2 Zweige frischer Koriander; Salz; Pfeffer; 4 Eier
Zubereitung: 1.) Kartoffeln und Käse fein würfeln, Knoblauch und Koriander sehr fein hacken und die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. 2.) Die Brühe über die Kartoffelwürfel gießen und kochen, bis die Kartoffeln weich sind, dann die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel und den Knoblauch anbraten. 3.) Die Milch hinzufügen, unter gutem Rühren zum Kochen bringen. Den gewürfelten Käse, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch hinzufügen. Die Eier aufschlagen, verquirlen und in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Schüsseln füllen und mit Koriander garnieren., zarte Pastelitos AndinosPastelitos AndinosDiese würzig gefüllten Teigtaschen sind in der gesamten Andenregion Venezuelas beliebt, insbesondere in den Bundesstaaten Mérida, Táchira und Trujillo. Die genaue Füllung kann von Ort zu Ort variieren.
Grundbestandteile sind eine Hülle aus Weizenteig und eine pikante Füllung aus gewürztem Hackfleisch, Hähnchen oder Käse. Je nach Region und Vorliebe werden der Füllung noch Zutaten wie Paprika, Zwiebeln, Rosinen oder Oliven hinzugefügt.
Pastelitos Andinos sind ein vielseitiger Snack, der zu jeder Tageszeit gegessen wird – als herzhaftes Frühstück, schneller Mittagssnack oder abendliche Tapas. Sie werden typischerweise frittiert und heiß, oft mit einer scharfen Sauce wie 'salsa picante' oder 'salsa de ajo', serviert. und herzhafte Eintöpfe, die die Aromen der Anden widerspiegeln. Andererseits lässt das Gesamtangebot der Stadt zu wünschen übrig. Einfache Imbissbuden, die Pizza, Chicken Nuggets und Burger servieren, dominieren die Szene. Abgesehen davon unsere Empfehlungen:
Essen
- Restaurante Hostal MadridRestaurante Hostal MadridSeit über 40 Jahren steht das Hostal Madrid in Mérida für mediterrane Gastronomie in sehr ordentlicher Qualität. Das Restaurant ist bekannt für seine frische Meeresfrüchteküche und besonders für seine Paella, die mit ihren authentischen Aromen direkt nach Spanien entführt. Die Speisekarte umfasst neben der Spezialität des Hauses auch Filet Mignon, Medaillons vom Rindfilet, Pasta Marinera mit weißer Soße, Hähnchenfilet und Rinder-Carpaccio.
Das Ambiente ist einladend und gepflegt – eines der wenigen Lokale in Mérida, die dem Anspruch eines echten Restaurants gerecht werden. Der Service könnte manchmal etwas aufmerksamer und effizienter sein, um dem exzellenten Niveau der Küche noch besser zu entsprechen. Die frischen Säfte sind empfehlenswert, die Weinauswahl ist gut und ergänzt das kulinarische Angebot perfekt.
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Adresse: Calle 23 entre avenidas 7 y 8, Mérida 5101, Mérida, Venezuela
Spezialität: Paella de mariscos
Preise: €€
*Tipp: empfehlenswert , gute spanische Küche, Preise im mittleren Segment. - Caprara PizzeríaCaprara PizzeríaEin Genuss für alle Freunde der italienischen Küche: Die in Mérida gleich zwei Mal vertretene Pizzeria Caprara ist bekannt für ihre vorzüglichen Pizzen und italienischen Gerichte. Neben den herzhaften Spezialitäten sind vor allem auch die Desserts eine Empfehlung wert. Auch der Service lässt nicht zu wünschen übrig.
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Adresse: C.C. Rodeo Plaza, piso 4, Mérida; Zona industrial Tassone, Avenida Los Próceres, Mérida
Preise: €€ , köstliche Pizzen mit dünnem (!) Boden, Desserts, mittleres Preissegment. - Pizzeria El Mundo de los QuesosPizzeria El Mundo de los QuesosKaum ein Ort in Mérida verbindet Tradition und Geselligkeit so wie die Pizzeria El Mundo de los Quesos. Seit 35 Jahren ist dieses Restaurant ein fester Anlaufpunkt und ein Stück merideñischer Kultur. Glaubt man den Einheimischen, wird hier die beste Pizza der Stadt serviert.
Die Böden sind dünn und knusprig, der Belag reichhaltig und am Käse wird nicht gespart. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, eine Familienpizza reicht locker für drei Personen (Nicht-Venezolaner).
Die gemütliche Einrichtung mit viel Holz schafft ein warmes Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Das Lokal ist stets gut besucht, der Service ist stets aufmerksam und freundlich.
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Adresse: Plaza de Milla, Mérida - Venezuela
Öffnungszeiten: Täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr
Besonderheit: Gezahlt wird vor dem Essen, Lieferung möglich.
Preise: €-€€ , rustikales Ambiente, knusprige Pizzen mit dünnem Boden, mittleres Preissegment. - Delicias MexicanasDelicias MexicanasSeit vielen Jahren ist die Delicias Mexicanas eine feste Größe in der Gastronomieszene Méridas. Das kleine, farbenfroh eingerichtete Restaurant in der Innenstadt serviert authentische mexikanische Spezialitäten mit gleichbleibend hoher Qualität.
Probieren sollte man 'Cinco Arrieros' (eine Auswahl aus Taco, Flauta, Tostada, Quesadilla und Chilaquiles), Molcajete, Cozumel, Sopa Azteca oder Burromántico. Als Vorspeise eignet sich die Fiesta de Nachos hervorragend. Dazu gibt es kräftige Margaritas und hervorragende Micheladas, und zum Abschluss köstliche Desserts.
Das Lokal besticht durch sein charmantes Ambiente mit vielen mexikanischen Details, der Service ist aufmerksam und herzlich. Gelegentlich sorgt Livemusik für Unterhaltung. Das Restaurant ist sehr beliebt und aufgrund seiner Größe abends oft überfüllt - mit Wartezeiten sollte man rechnen.
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Adresse: Calle 25 zwischen Av. 7 y 8, Mérida
Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags, 12:00-22:00 Uhr
Preise: €€ , kleines, charmantes Restaurant, authentische mexikanische Küche, Preise im mittleren Segment. - Restaurants im Mercado MunicipalRestaurants im Mercado MunicipalIm obersten Stockwerk des Mercado Municipal wetteifern vier bis fünf kleine Küchen um die Gunst der Gäste. Alle servieren natürlich das beste Frühstück der Stadt mit Arepas de trigo, einem saftigen Perico (Rührei mit viel Tomate und Koriander), perfekt gegrilltem Queso a la plancha (gebratener Käse), der innen schmilzt ohne auseinanderzufallen, dickflüssiger frischer Nata (Schmand) und unvergleichlichen Caraotas (schwarze Bohnen). Dazu trinkt man einen dickflüssigen Mora-Saft (Brombeersaft), der nicht zu süß ist.
Bekannt sind die Marktküchen für ihre verschiedenen Forellengerichte – fangfrisch aus den klaren Bächen und Flüssen der Umgebung. Die Forelle wird hier auf vielfältige Weise zubereitet: a la plancha (gegrillt), al ajillo (in Knoblauch), mit Champignons oder in anderen traditionellen Varianten. Hier isst man, was die Region ausmacht.
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Adresse: Mercado Municipal, Avenida 4 entre calles 16 y 17, Mérida
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 7:30 – 17:00 Uhr
Preise: €, einfache Restaurants für Frühstück und Mittagessen, Spezialität: Forelle, günstig bis mittleres Preissegment. - Chipen Bar-RestaurantChipen Bar-RestaurantEin Restaurant, dem es an Persönlichkeit nicht mangelt. Seit über 60 Jahren wird Chipen von Mutter und Tochter betrieben – mitten im Zentrum von Mérida. Angélica und María Inés servieren Mittagsgerichte, Spezialitäten aus der Meeresfrüchteküche sowie auf Bestellung Paella. Alles zu äußerst solidarischen Preisen. Das Lokal erinnert an die alten Tascas in La Candelaria in Caracas – voller Charme, etwas rustikal und voller Seele. Kurz gesagt: Hier isst man sehr, sehr gut. Aber Achtung: Gezahlt wird vor dem Essen.
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Adresse: Avenida 5 con Calle 24, Mérida
Preise: €-€€ , eine lokale Institution im Zentrum von Mérida, ausgezeichnete Hausmannskost und Meeresfrüchte, günstig bis mittleres Preissegment. - La Sazón de ChalitaLa Sazón de ChalitaHier gibt es authentische Hausmannskost zu reellen Preisen: Asado negro, Kotelett, Cuchino frito, Churrasco mit den klassischen Beilagen Reis, Krautsalat und Tostones. Die Portionen sind großzügig bemessen.
Das Mittagsmenü besteht aus Suppe und Hauptgericht, dazu gibt es einen frisch gepressten Saft und zum Abschluss einen Café tinto – das alles ab fuenf US-Dollar. Freundlicher Service, nettes und sauberes Ambiente.
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Adresse: Via El Valle - La Culata, La Vuelta de Lola, Merida
Preise: €, Hausmannskost zu angemessenen Preisen, günstig. - Chía RestobarChía RestobarGehobenere Gastronomie in gehobener Lage: Die Chía Gastrobar an der Seilbahnstation Montaña bietet moderne venezolanische Küche mit spektakulärem Ausblick. 2024 erhielt das Chia als erstes Restaurant überhaupt vom venezolanischen Tourismusministerium eine Auszeichnung für höchste Standards und exzellenten Service.
Der Name des Restaurants ist Programm und erzählt eine alte Legende: Chía, die indigene Göttin des Mondes und Mutter von Caribay, soll die fünf weißen Adler, die vom Himmel kamen, in die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada verwandelt haben. Die Lage im Herzen des Nationalparks ist einmalig: Von der Terrasse schweift der Blick über die beeindruckende Berglandschaft.
Die Küche verwöhnt mit exquisiten Spezialitäten. Unbedingt probieren sollte man hier die legendären Pastelitos andinos oder die Polverosa de pollo. Aber auch Sauerteigbrot, Ceviche de Robalo, Arepitas de Chicarrón, gefüllte Pañota und eine Auswahl an Cocktails stehen auf der Karte. Ein Erlebnis, das alle Sinne verführt.
Auszeichnung: Premio Nacional de Turismo 2024
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Adresse: Estación Montaña, Seilbahn Mucumbarí, Mérida
Preise: €€-€€€ , gehobene Küche an der Seilbahnstation „Montaña“, eher teuer. - La Capellania CaféLa Capellania CaféIn Mérida gibt es Orte, an denen man isst. Und es gibt Orte, an denen man die Seele einer Region schmeckt. Einer von ihnen ist das La Capellanía Café im Centro Comercial Alto Prado. Hier kocht Teo Zurita - ein Koch, der nicht nur aus Mérida stammt, sondern Mérida auch in jedem seiner Gerichte tragt. Seit 23 Jahren verwandelt er in seinem Restaurant die Fruchte und Gemuse der Heimat in Hochgenuss. Seine Zutaten kommen aus der eigenen Familiengeschichte: Aufgewachsen ist Teo in La Capellanía, der Finca seiner Eltern in Bailadores, die seit fast 50 Jahren Obst und Gemuse anbaut. Was auf den Teller kommt, ist echtes Kilometro Cero (Null Kilometer) - nicht als Marketingversprechen, sondern als gelebte Herkunft. Die Kuche ist raffiniert, ohne uberfrachtet zu sein. Die Pappardelle mit Ragú sind ein Gedicht, das Beef Tatar eine Komposition aus Texturen und Aromen, die lange nachwirkt. Zum Dessert verwohnt das Bananenbrot mit Tonkabohneneis und Erdbeermarmelade - ein wahrer Genuss. Und wer es lieber erfrischend mag: Der zuckerfreie Mojito gehort zu den besten Signature-Cocktails der Stadt. Im Jahr 2024 wurde Teo Zurita gleich doppelt geehrt: mit dem Premio Armando Scannone der Academia Venezolana de Gastronomia - eine Auszeichnung fur jene, die sich um die Verbreitung venezolanischer Lebensmittel, Rezepte und Traditionen verdient machen - sowie mit dem Sol de Carabobo Gastronomico in der Kategorie 'Verteidigung des lokalen Produkts aus Mérida'. Wer ihn kennt, weiss: Teo sagt nicht selbst, dass er ein grossartiger Koch ist. Das sagen die Menschen, die bei ihm essen. Und die kommen immer wieder. - Adresse: C.C. Alto Prado, Nivel 1, Local 29, Mérida Preise: €€€ , gehobene Gastronomie ohne Übertreibung, preiswert.
Zwischendurch
- En Alturas Café Bistró BarEn Alturas Café Bistró BarMitten in der belebten Innenstadt von Mérida liegt dieser Ort für entspannte Frühstücke, einen Kaffee, Cocktails und gute Gespräche. Serviert wird Kaffee aus den umliegenden Höhenlagen, der traditionell verarbeitet wird - man schmeckt's.
Warmes Licht und viel Liebe zum Detail machen diesen Ort so gemütlich, dass man hier mühelos in einem guten Buch versinken kann. Abends gibt es häufiger Livemusik und das Café verwandelt sich in eine coole Cocktail-Bar.
Eine perfekte Atmosphäre tagsüber wie abends, ein schneller Service und blitzsaubere Räumlichkeiten - inklusive Örtchen - machen En Alturas zur ersten Anlaufadresse im Zentrum von Mérida.
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Adresse: Avenida 4 Bolívar, zwischen Calles 23 y 24, Edif. Hermes, Local 1, Mérida
Besonderheit: Abends gelegentlich Livemusik und DJs
Preise: €€ , gemütliches Café im Zentrum, ideal für Kaffee und Kuchen oder einen leichten Snack, mittlere Preisklasse. - Terra Nova CoffeeTerra Nova Coffee„Vom Ursprung in deine Tasse“ lautet das Motto dieses Cafés. Hier können die Gäste tatsächlich alle Phasen der Kaffeezubereitung kennenlernen. Die Spezialität ist der Honey Coffee, bei dem durch ein besonderes Trocknungsverfahren eine süße und vollmundige Tasse entsteht.
Geführt wird das Lokal von einem Paar, das seine Arbeit liebt. Die Karte bietet von Frühstück über Burger bis zu Desserts alles, was das Herz begehrt – zubereitet mit Sorgfalt und serviert mit Freundlichkeit.
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Adresse: Piso 4, C.C Rodeo Plaza, Avenida Las Américas, Mérida
Preise: €€-€€€ , trendige Espressobar im Einkaufszentrum Rodeo Plaza, mittlere Preisklasse. - Naturalis YogurteríaNaturalis YogurteríaIn Mérida gibt es eine Adresse für alle, die cremige, natürliche und zugleich verführerische Desserts lieben: Naturalis Yogurtería. Hier dreht sich alles um Joghurt: ob als erfrischendes Joghurteis am Stiel, mit oder ohne Früchte, als schlichter Naturyogurt mit Müsli oder als üppig befüllter, süßer Becher. Als Zutaten werden frische Früchte, Nüsse, Sirup, Trockenfrüchte, Schlagsahne und vieles mehr verwendet.
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Adresse: Calle 16 entre Avenidas 4 y 5 (Centro), Mérida; Avenida las Américas con esquina de la Av principal el llanito, al lado de La Nota, Mérida; Avenida Bolívar, diagonal al Liceo Caracciolo Parra (La Parroquia), Mérida.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 8 - 18 Uhr , ein kleiner Laden, der hausgemachten Naturjoghurt mit Obst oder Müsli anbietet. Auch als Eis erhältlich – köstlich! Moderate Preise. - Heladería MillaHeladería MillaWer kein Geschmackserlebnis à la 'Schwarze Bohnen mit geräuchertem Speck' braucht, ist hier genau richtig: Die Heladería Milla steht für klassisches, handgemachtes Eis in bester venezolanischer Tradition. Großzügige Portionen, eine vielfältige Auswahl an Frucht- und Milcheissorten und faire Preise machen den Charme dieser Institution aus.
Ein aufmerksamer Service und ein angenehmes Ambiente laden zum Verweilen ein. Ob mit der Familie, zu zweit oder allein: Die Heladería Milla ist der perfekte Ort für eine süße Auszeit.
Ein besonderes Highlight ist die Filiale an der Seilbahnstation Barinitas an der Plaza Las Heroinas: Sie befindet sich in einer umgebauten, originalgetreu erhaltenen Seilbahngondel aus der Anfangszeit der Mérida-Seilbahn.
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Adresse: Plaza Milla (gegenüber der Plaza de Milla), Mérida; Frente a la Plaza Las Heroinas (Seilbahnstation) in einer alten Seilbahngondel, Mérida; C.C. La Esquina de Amador, Mérida; Club Militar, Mérida
Preise: €-€€ (günstig bis mittel) , leckeres Eis ohne viel Schnickschnack, günstig bis mittel. - Restaurante Hostal MadridRestaurante Hostal MadridSeit über 40 Jahren steht das Hostal Madrid in Mérida für mediterrane Gastronomie in sehr ordentlicher Qualität. Das Restaurant ist bekannt für seine frische Meeresfrüchteküche und besonders für seine Paella, die mit ihren authentischen Aromen direkt nach Spanien entführt. Die Speisekarte umfasst neben der Spezialität des Hauses auch Filet Mignon, Medaillons vom Rindfilet, Pasta Marinera mit weißer Soße, Hähnchenfilet und Rinder-Carpaccio.
Das Ambiente ist einladend und gepflegt – eines der wenigen Lokale in Mérida, die dem Anspruch eines echten Restaurants gerecht werden. Der Service könnte manchmal etwas aufmerksamer und effizienter sein, um dem exzellenten Niveau der Küche noch besser zu entsprechen. Die frischen Säfte sind empfehlenswert, die Weinauswahl ist gut und ergänzt das kulinarische Angebot perfekt.
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Adresse: Calle 23 entre avenidas 7 y 8, Mérida 5101, Mérida, Venezuela
Spezialität: Paella de mariscos
Preise: €€
*Tipp: empfehlenswert , die mit über tausend Sorten – darunter Avocado, schwarze Bohnen und Speck – im Guinness-Buch der Rekorde steht, ist eher teuer.
Nachtleben
- Garage Rock BarGarage Rock BarDie Garage Rock Bar ist eine feste Größe im Nachtleben von Mérida. Sie ist der Treffpunkt für Freunde der Rockmusik, die Wert auf Livemusik in cooler Atmosphäre legen.
Die Bühne bietet vor allem lokalen Talenten die Möglichkeit, vor einem dankbaren Publikum zu glänzen. Dabei darf eine exzellente Queen-Tribute-Band – wir sind in Venezuela – nicht fehlen. Die Akustik ist hervorragend und die Raumaufteilung erlaubt den perfekten Blick auf die Bühne. Es ist laut, aber man kann sich noch unterhalten – der perfekte Ort für einen unterhaltsamen Abend mit Freunden.
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Adresse: C.C. Villa Los Choros, Av. Principal de Los Chorros de Milla, Mérida
Öffnungszeiten: donnerstags bis samstags, 18:00 – 01:00 Uhr (Küche hat ebenfalls geöffnet, Konzerte beginnen ca. 21:45 Uhr)
Preise: €-€€ , der (!) Treffpunkt in Mérida für das jüngere Publikum, häufige Live-Konzerte, hervorragende Akustik, erschwinglich bis mittlerer Preisklasse. - Birosca CariocaBirosca CariocaSeit Jahrzehnten ist das Birosca Carioca eine feste Institution im Nachtleben von Mérida. Der geschichtsträchtige Ort gilt als legendärer Treffpunkt der alternativen Szene und hat sich über die Jahre seinen unkonventionellen Charme bewahrt. Das Birosca zieht vor allem diejenigen an, die Wert auf gute Musik und authentische Atmosphäre legen.
Gespielt wird vorwiegend Salsa, regelmäßige Livekonzerte regionaler und nationaler Größen. Ein besonderes Erlebnis, das in guter Erinnerung bleibt.
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Adresse: Calle 24 zwischen Avenidas 2 y 3, Mérida
Öffnungszeiten: donnerstags bis samstags, 17:00-3:00 Uhr
Besonderheit: Live-Musik, Salsa, alternative Szene
Preise: €-€€ , eher eine unkonventionelle und alternative Szene; neben Rumba und Salsa wird hier auch Elektro, Salsa und Ska gespielt, mittlere Preisklasse. - Mito BrewhouseMito BrewhouseSeit 2011 braut die unabhängige Kleinbrauerei Mito verschiedene handwerkliche Biere mit Charakter - mit präziser Temperaturkontrolle und exaktem Druck in Edelstahlkesseln gebraut. Das Sortiment umfasst unter anderem ein Böhmisches Pilsner, ein reines, klares Bier mit präziser Bitternis und trockenem Finish; die Sayona Red Ale, eine Rotbier-Kreation inspiriert von der venezolanischen Legende der Sayona, gebraut mit regionalem Getreide; sowie die Candileja Dubbel de Abadía, ein dunkles Abtei-Bier mit Noten von Karamell und Röstmalz, benannt nach der Feuergestalt der venezolanischen Mythologie.
Die Qualität spricht für sich: Mito Brewhouse wurde bereits mit drei internationalen Preisen und einer Goldenen Gabel als nationale Auszeichnung geehrt. Wer handwerklich gebrautes Bier mit regionaler Seele und mythologischem Touch schätzt, ist hier genau richtig.
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Adresse: Avenida Los Próceres, zona industrial Los Andes, galpón nro. 9, Mérida
Öffnungszeiten: täglich 16 - 1 Uhr , eine kleine lokale Craft-Beer-Brauerei, gemütlich mit Außenterrasse, mittlere Preisklasse.
Einkaufen
Der Mercado PrincipalMercado PrincipalAn der Avenida Las Américas liegt der Mercado Principal, der größte Markt der Stadt und ein Muss für jede Besucherin. Seine knallbunte Fassade wurde 2023 neu gestaltet und sorgte für Kontroversen. Er ist der einzige privat verwaltete Markt des Landes.
Im Erdgeschoss gibt es frisches Obst, Gemüse und Kräuter aus den Páramos, dazu Spezialitäten wie geräucherte Forelle, Ziegenkäse, Andenkaffee und Süßigkeiten wie Dulce de Leche oder gefüllte Feigen. Kleine Cafés servieren Pastelitos Andinos und Chicha Andina – für Mutige gibt es den skurrilen Batido de Ojo de Buey. An der Treppe finden Sie Touristeninfo, Apotheke und Bank.
Im zweiten Stock warten Souvenirs: handgewebte Textilien, Wollpullover, Alpargatas und Hängematten – zu deutlich günstigeren Preisen als in Caracas. Das dritte Stockwerk ist kulinarisches und künstlerisches Zentrum. Im großen Speisesaal mit sechs Küchen erwartet Sie authentische Criollo-Küche, besonders Forellengerichte. Dazu gibt es Ateliers lokaler Künstler sowie Ponchos und Strickmützen.
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Adresse: Avenida Las Américas con Viaducto Miranda, Mérida.
Öffnungszeiten: Mo–Sa 7–18 Uhr, So 7–14 Uhr. ist ein absolutes Muss für jeden Besucher. Doch auch die anderen, meist viel älteren Märkte (der Blumenmarkt Mercado de las FloresMercado de las FloresSonnenblumen, Anthurien und Paradiesvogelblumen kommen aus dem Valle del Mocotíes und vom Páramo – frisch, farbenfroh und duftend präsentieren sich Rosen, Gerbera und Lilien auf dem Blumenmarkt an der Avenida Mariano Picón. Hier betreiben mehrere Familien ihr Handwerk, das sie seit vier Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergeben. Angeboten werden Sträuße in allen Variationen: klein und riesig, schlicht oder luxuriös, gebunden als Diagonale, Parallel, Fächer oder Cachicamo.
Die Floristik ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, von dem Landwirte und Händler gleichermaßen leben. Die sechs Stände gegenüber des Mercado Periférico an der Calle 39 sind ein farbenfroher Anziehungspunkt, besonders zu Feiertagen wie Valentinstag, Muttertag oder Allerheiligen.
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Adresse: Avenida Mariano Picón, gegenüber des Mercado Periférico, Mérida, der Mercado TatuyMercado TatuyIm Herzen von Mérida liegt der Mercado Tatuy – ein kleiner, traditioneller Markt mit ganz eigenem Charakter. Hier verkaufen die ehemaligen Händler des alten Mercado Principal, der 1987 einem Feuer zum Opfer fiel. Einige Händler weigerten sich seinerzeit, in den neuen Markt umzuziehen, und gründeten stattdessen dieses liebevoll geführte Alternative. Der Markt besticht durch seine ruhige, einladende Atmosphäre. Der Duft frischer Kräuter durchzieht die Gänge, die Händler empfangen Besucher mit einer Herzlichkeit und Offenheit, die den Einkauf zum Vergnügen machen.
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Adresse: Calle 20 entre Avenida 1 y 2, Parroquia Milla, Mérida und der Mercado PeriféricoMercado PeriféricoDer Mercado Periférico Municipal wurde 1954 eröffnet und wird von der Gemeinde Mérida betrieben. Mit seinen weiten Hallen und hohen, gewölbten Decken ist er ein architektonisches Juwel seiner Zeit, das bis heute erhalten geblieben ist.
Über 60 Stände werden meist in zweiter oder dritter Generation von den Gründerfamilien geführt. Das Sortiment umfasst frische Agrarprodukte aus Mucuchíes, Chachopo und Bailadores, erstklassiges Fleisch aus Santa Bárbara del Zulia sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte ohne Zwischenhändler – hier findet man die beste Qualität der Stadt. Dazu gibt es Kräuter, Naturheilmittel und Kunsthandwerk.
Auch kulinarisch ist der Markt ein Highlight: Drei Cafés und in der oberen Etage acht Küchen mit einem gemeinschaftlichen Speisesaal für fast 300 Personen laden zum Verweilen ein. Die Fosforera (Fischsuppe) hier gilt als die beste der Stadt. Die Restaurants sind täglich von 11 - 16 Uhr geöffnet, mittwochs und sonntags bis 13 Uhr.
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Adresse: Calle 39 con Avenida Gonzalo Picón, Parroquia Milla, gegenüber des Mercado de las Flores, Mérida) haben jeweils ihren ganz eigenen Charme.
Die Region um Mérida ist berühmt für ihre aromatischen Hochlandkaffees; zu den Top-Adressen zählen das Mucucay Projekt – Café y CienciaMucucay Projekt – Café y CienciaEin preisgekröntes Kaffee-Spezialitäten-Projekt aus Mérida, das Tradition mit modernster Wissenschaft verbindet. Der Fokus liegt auf der Produktion von Spitzenkaffees (darunter Bourbon Rosado, Wush Wush) in extremen Höhenlagen bis zu 2.020 Metern.
Das Projekt betreibt das erste zertifizierte Kaffeelabor Venezuelas. Die Kaffees wurden mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem mit drei Medaillen beim AVPA-Wettbewerb in Paris (2022-2023) und einer Teilnahme an der Singapore Coffee Week 2025.
Achtung: Die Finca ist ein landwirtschaftlicher und wissenschaftlicher Betrieb. Ein öffentliches Café vor Ort gibt es nicht. Ein Besuch ist daher nicht ohne Weiteres für Touristen möglich. und das Café DeleiteeCafé DeleiteeIm Stadtteil La Parroquia, nur eine Straße von der Plaza Bolívar entfernt, liegt das Café Deleitee – eine ausgezeichnete Adresse für Liebhaber hochwertigen Andenkaffees. Hier werden ausschließlich handverlesene Bohnen aus dem Hochland rund um Mérida geröstet und serviert.
Neben verschiedenen Röstungen bietet das Café eine kleine, feine Auswahl an Kaffeespezialitäten aus eigener Herstellung. Wer tiefer in die Welt des Kaffees eintauchen möchte, kann an den angebotenen Kaffeetouren teilnehmen.
Café Deleitee ist Teil der Ruta del Café, einer Initiative, die sich für den Erhalt und die Wertschätzung des einheimischen Kaffees einsetzt. Inhaber David Jaramillo unterstützt das Projekt als Sponsor.
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Adresse: Avenida Principal de La Parroquia, eine Straße vor der Plaza Bolívar, Mérida . Eine weitere Spezialität ist der Kakao aus der Region „Sur del Lago“, aus dem Chocolates La MucuyChocolates La MucuyWas als kleines Handwerksprojekt in Tabay, einer halben Stunde von Mérida entfernt, begann, hat sich längst zu einer der renommiertesten Schokoladenmanufakturen der Region entwickelt. Chocolates La Mucuy steht für hochwertige, kunstvoll gestaltete Schokolade aus 100 % venezolanischem Kakao – einem der besten der Welt.
Das Familienunternehmen wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Jede Spezialität wird mit Liebe zum Detail gefertigt: von handbemalten Osterhasen und kunstvoll modellierten Pralinen bis hin zur cremigen Mucutella, einer hausgemachten Alternative zu klassischer Nuss-Nougat-Creme. Das elegante Verpackungsdesign mit Anklängen an die Andenlandschaft unterstreicht den hohen Anspruch. Neben klassischen Tafelschokoladen in verschiedenen Kakaoanteilen gibt es Pralinen mit überraschenden Füllungen, Geschenkboxen in edler Aufmachung und saisonale Spezialitäten – besonders zu Ostern und Weihnachten.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Schokoladenliebhaber, sondern auch für alle, die hochwertiges Kunsthandwerk aus der Region entdecken möchten – verpackt in einem Produkt, das die Aromen der venezolanischen Anden in sich trägt. hochwertige Pralinen und Schokoladen handwerklich herstellt. Letzteres hat, ebenso wie Ruta Lana CreativaRuta Lana CreativaIn den venezolanischen Anden, wo die Nächte kühl sind und die Bergluft klirren kann, ist warme Kleidung nicht nur Accessoire, sondern Notwendigkeit. Genau hier setzt Ruta Lana Creativa an: Die Manufaktur verarbeitet Wolle von Schafen aus den umliegenden Páramos zu hochwertigen Textilien - von Ponchos, Jacken und Mützen über Decken, Kissen und Taschen bis hin zu Tischdecken und -läufern. Die Designs sind kreativ, farbenfroh und gemustert, Anfertigungen nach Wunsch sind möglich.
Besonders bekannt sind die Ruanas Rutalana®, handgefertigte Umhänge, die mit ihrer Qualität und Liebe zum Detail überzeugen. Auch die Kissen gibt es in verschiedenen Formen - quadratisch, rechteckig oder als sogenannte Barriletes - und werden liebevoll als 'Kissen mit Seele' bezeichnet. Gefertigt werden sie mit Sorgfalt, Kombination verschiedener Texturen und viel Hingabe.
Praktisch für Reisende: Ein Geschäft befindet sich direkt an der Seilbahnstation Barinitas - ideal, um sich vor der Fahrt in die kalten Höhen der Sierra Nevada mit einem kuscheligen Begleiter einzudecken. , das farbenfrohe, gemusterte, handgewebte Wollstoffe und Kleidung anbietet, eine kleine Tienda (= Ladenlokal) an der Seilbahnstation „Barinitas“ (Talstation).
Stadtführer und organisierte Touren
- Hotel Milla SuitesHotel Milla SuitesWer keine Luxusansprüche hat, aber Wert auf gepflegte Zimmer und erholsamen Schlaf legt, ist hier genau richtig. Das familiär geführte Hotel überzeugt mit geräumigen Zimmern, großen, bequemen Betten und einer traumhaften Lage direkt an der grünen Plaza Milla. Einige Zimmer bieten zudem einen wunderbaren Blick auf die Berge. Auf Wunsch gibt es Frühstück (mehrere Optionen).
Es gibt ein angegliedertes Restaurant mit Fast Food, für diejenigen, die auf fett-triefende Hähnchenteile stehen, und sehr leckerem Eis. Die hauseigene Reiseagentur organisiert Touren in die Umgebung und hilft unkompliziert und herzlich Seilbahn- und Flugticketbuchungen.
Ein Geheimtipp mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Adresse: Plaza Milla, Mérida, Mérida
Preis: €-€€ hat ein kompetentes und freundliches Reisebüro, faire Preise. - Estatuas de MéridaEstatuas de MéridaMérida ist eine geschichtsträchtige Stadt – und genau das ist das Thema der von „Estatuas de Mérida“ organisierten Führungen. Das Projekt wurde von Samuel ins Leben gerufen, einem jungen Historiker und begabten Geschichtenerzähler, der sich für den Erhalt der alten Statuen der Stadt einsetzt. Für ihn sind diese Denkmäler nicht nur Kunstwerke, sondern lebendige Zeugen der Stadtgeschichte. Zusammen mit seinem Team – Studenten der Geschichte, Kunst und Architektur – vermittelt er den Besuchern seine ganz persönliche Sicht auf Mérida.
Je nach Ihren Interessen kann die Führung ganz unterschiedlich gestaltet werden: ein Spaziergang durch das koloniale Zentrum mit einem Architekturstudenten, der die verwinkelten Gassen wie seine Westentasche kennt; ein Besuch auf einem der kleinen Märkte mit einem Experten für andine Küche; oder eine Entdeckungstour, die von der Plaza Bolívar zu den Wasserfällen von Chorros de Milla führt – mit Abstechern zu Orten, die in keinem Reiseführer zu finden sind, nicht einmal in diesem.
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten und bestehen in der Regel aus sechs bis acht Personen, sodass reichlich Raum für Fragen, Anekdoten und persönliche Momente bleibt.
Bitte beachten Sie: Die Touren finden auf Spanisch statt. Eine begrenzte Anzahl von Reiseleitern spricht auch Englisch. Am besten kontaktieren Sie Samuels Team einige Tage im Voraus, da die Plätze oft schnell vergeben sind. , Stadtführungen mit Schwerpunkt auf Geschichte. - Rostros de MéridaRostros de MéridaMérida ist eine Stadt mit vielen Gesichtern – und genau das ist das Motto der Stadtführungen von Rostros de Mérida. Wie es schon im Namen steckt (Rostros = Gesichter), setzen sie auf den persönlichen Zugang zur Stadt. Die Guides sind hier keine professionellen Touristenführer, sondern Künstler, Handwerker, Musiker oder Markthändler, die den Besuchern ihr ganz persönliches Mérida zeigen. So öffnen sich Türen, die sonst verschlossen bleiben, und die Stadt bekommt ein Gesicht.
Je nach Interesse kann eine Tour ganz unterschiedlich aussehen – ein Rundgang zu den zahlreichen Murales, die Méridas Straßen in eine offene Galerie verwandeln, ein Kulinarik-Rundgang mit einer dulcera über den Markt, eine historische Führung mit einem Architekturstudenten durch das koloniale Zentrum oder eine Entdeckungstour durch das Nachtleben im Barrio Pueblo Nuevo.
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, meist mit sechs bis acht Personen, sodass Raum für Fragen und Gespräche bleibt. Und viele Touren enden an einem Ort, der in keinem Reiseführer steht – einer versteckten arepera, einem kleinen Atelier oder einem Aussichtspunkt, den nur Einheimische kennen.
Hinweis: Die Touren werden auf Spanisch angeboten. Auf Anfrage können einige Guides auch auf Englisch führen. Am besten kontaktiert ihr das Team einige Tage vorher, da die Touren oft schnell ausgebucht sind. , Führungen unter der Leitung von Kunsthandwerkern, Marktverkäufern, Künstlern oder Musikern – vielfältige Einblicke in die Stadt Mérida. - Ruta del CaféRuta del CaféRuta del Café - Mérida Chevere organisiert maßgeschneiderte Touren in die traditionellen Kaffeeanbauzonen der Region – ins Valle del Mocotíes, nach Bailadores, wo der Kaffee noch in kleinbäuerlicher Tradition wächst, sowie an die Hänge rund um Mérida mit ihren spektakulären Ausblicken auf die Sierra Nevada. Je nach Jahreszeit begleiten die Besucher die Ernte (August bis Januar) und lernen die traditionelle Verarbeitung kennen. Dabei treffen sie die Familien, die hinter den Produkten stehen.
In aller Regel werden die Touren mit weiteren Erlebnissen kombiniert: Wanderungen durch Nebelwälder und Páramos, Besuche in Süßwaren-Manufakturen, sowie Einkehren in traditionellen Gasthöfen mit andiner Küche.
Hinweis: Touren werden auf Spanisch angeboten und können individuell auf die Interessen der Gruppe zugeschnitten werden. Am besten einige Tage im Voraus reservieren.
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Adresse: Avenida Principal de la Milagrosa, Pasaje Los Molinos, Casa No. 1-56, Mérida , maßgeschneiderte Kaffeetouren durch die Umgebung, oft kombiniert mit Wanderungen. - Parapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheParapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheManche Antworten findet man nicht auf der Couch, sondern in der Luft. Denn Glueck kann man vielleicht nicht kaufen – aber einen Paragliding-Flug schon. Und der kommt dem Gefuehl verdammt nahe.
Tierra Negra ist ein international bekannter Spot fuer Gleitschirmfluege. Dank der stabilen Wind- und Wetterverhaeltnisse kann man hier fast das ganze Jahr fliegen, ob alleine oder im Tandem zu zweit. Der Start erfolgt auf rund 1.600 Metern, die Landung im Tal des Rio Chama auf etwa 1.100 Metern.
Mit 28 Jahren Erfahrung und FAM-zertifizierten Piloten steht bei Parapente Tierra Negra Sicherheit an erster Stelle – egal, ob du einen Tandemflug buchst oder einen Kurs machen moechtest. Vom Start bis zur Landung ist alles organisiert, zu fairen Preisen.
Erlebe atemberaubende Ausblicke ueber Merida, puren Adrenalinkick und ein Gefuehl von Freiheit, das du so schnell nicht vergisst. , Gleitschirmflüge allein oder im Tandem.
Und mehr
- Mario Humberto Lopez Chía RestobarChía RestobarGehobenere Gastronomie in gehobener Lage: Die Chía Gastrobar an der Seilbahnstation Montaña bietet moderne venezolanische Küche mit spektakulärem Ausblick. 2024 erhielt das Chia als erstes Restaurant überhaupt vom venezolanischen Tourismusministerium eine Auszeichnung für höchste Standards und exzellenten Service.
Der Name des Restaurants ist Programm und erzählt eine alte Legende: Chía, die indigene Göttin des Mondes und Mutter von Caribay, soll die fünf weißen Adler, die vom Himmel kamen, in die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada verwandelt haben. Die Lage im Herzen des Nationalparks ist einmalig: Von der Terrasse schweift der Blick über die beeindruckende Berglandschaft.
Die Küche verwöhnt mit exquisiten Spezialitäten. Unbedingt probieren sollte man hier die legendären Pastelitos andinos oder die Polverosa de pollo. Aber auch Sauerteigbrot, Ceviche de Robalo, Arepitas de Chicarrón, gefüllte Pañota und eine Auswahl an Cocktails stehen auf der Karte. Ein Erlebnis, das alle Sinne verführt.
Auszeichnung: Premio Nacional de Turismo 2024
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Adresse: Estación Montaña, Seilbahn Mucumbarí, Mérida
Preise: €€-€€€ dokumentiert den Alltag in seinen Fotos und Videos. - Ausflüge in die Umgebung
Mérida ist der perfekte Ausgangspunkt für Touren in die Anden. Hier eine Auswahl:
- Valle de San Javier und La CulataValle de San Javier und La CulataNordöstlich von Mérida zweigt in der Ortschaft San Benito eine eindrucksvolle Panoramastraße von der Trasandina ab und erschließt das grüne Valle de San Javier, das bis zum Páramo La Culata auf über 3.000 Meter Höhe führt. Die Region ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet spektakuläre Wanderungen durch den mystischen Bosque Sagrado oder die einzigartige Hochmoorlandschaft des Páramo La Culata. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Casa del Colibri, wo Kolibris einen lautlos umschwirren.
Entlang der Route bieten Familienbetriebe hausgemachte Marmeladen und frische 'Fresas con Crema' (Erdbeeren mit Sahne) an. Die touristische Infrastruktur folgt einem nachhaltigen Ansatz mit charmanten, privat geführten Unterkünften wie der Posada Nidal del Rio oder den Cabañas El Angelus. Für kulinarische Abwechslung sorgt die Tramonto Pizzeria mit authentischer italienischer Küche.
Praktischer Hinweis: Das Tal eignet sich ideal für einen Tagesausflug ab Mérida inklusive einer Wanderung. Für einen längeren Aufenthalt in der Stille der Berge ist eine Reservierung der Unterkünfte empfehlenswert. Die Anfahrt ist kurvenreich und bietet großartige Ausblicke auf die Sierra Nevada.: Wandern Sie zwischen exotischen Pflanzen und den Wolken. Nicht verpassen: die Casa del Colibrí (Kolibri-Schutzgebiet) und den „Bosque Sagrado“ (ein „heiliger Wald“ mit Kunstinstallationen). - Die Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenDie Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenSüdlich von Mérida liegen die abgeschiedenen Dörfer El Morro, San Jos'e de Acequias, Mucutuy, Aricagua und Chacant'a, gemeinsam bekannt als die Pueblos del Sur. Die Region ist ideal f'r Aktivit'ten wie Trekking und Vogelbeobachtung in unber'hrter Natur und bietet Einblicke in lokales Handwerk, beispielsweise die traditionelle Ledertaschen-Herstellung in Mucutuy. Die spektakul're, kurvenreiche Anfahrt ist besonders bei Motorradfahrern wegen ihrer anspruchsvollen Strecke beliebt. Insgesamt gew'hren die D'rfer einen authentischen Einblick in das l'ndliche Leben der venezolanischen Anden.
Das Leben in den Pueblos del Sur wird von traditioneller Landwirtschaft gepr'gt, mit hochwertigem Schattenkaffee, Zuckerrohr f'r Panela (nicht-raffinierter, getrockneter Zuckerrohrsaft) und kleinb'uertlicher Subsistenzwirtschaft. Die touristische Infrastruktur ist einfach und folgt dem Konzept des 'Turismo de Pueblos'. Es gibt einfache Unterk'unfte (Mucuposadas) sowie kleine Gesch'fte und Lokale in den gr'ßeren D'rfern.
Hinweis: Die D'rfer eignen sich gut f'r Tagesausfl'ge ab M'erida, f'r einen mehrt'gigen Aufenthalt ist jedoch etwas Vorausplanung unabdingbar. : Eine Reihe kleiner, traditioneller Dörfer südlich von Mérida – jedes mit seinem eigenen Charakter. - Tagesausflug nach Mucuchíes: Ein idealer Stopp auf der AndenrouteMucuchíes: Ein idealer Stopp auf der AndenrouteDer Ort auf rund 3.000 Metern Höhe zählt zu den bekanntesten Etappen an der Trasandina. Mucuchíes besticht durch seine malerischen Gassen und seine besondere Architektur - dazu gehoert das mittelalterlich anmutende Hotel Castillo San Ignazio am Ortseingang. Sehenswert ist auch die Iglesia de Santa Lucia (1887) an der Plaza Bolivar. Fuer eine typisch andine Mahlzeit lohnt der Besuch im familiengefuehrten Restaurant La Toscana - seit 1963 eine kulinarische Institution.
In der Umgebung liegen mehrere Nationalpaerke sowie die Aguas Termales La Musui, ein beliebtes Ausflugsziel. Als Unterkunft mit Panoramablick bieten sich die Balcones de la Musui an.
Von geschichtlicher Bedeutung ist das Monumento al Perro Nevado, von Merida kommend linker Hand an der Trasandina liegend. Es erinnert an den treuen vierbeinigen Begleiter Simon Bolivars - einen Hund der Rasse Mucuchies, die traditionell als unermuedliche Hirtenhunde in den venezolanischen Anden eingesetzt wird und 1964 offiziell zum Nationalhund Venezuelas erklaert wurde. Der Name der Rasse und der Region leitet sich dabei aus der indigenen Sprache ab: aus den Woertern 'Mucu' (Ort) und 'Chia', der Goettin des Mondes.
Ein besonderes kulturelles Erlebnis bietet die Fiesta de San Benito de Palermo am 29. Dezember. Das Fest verbindet andine Tradition mit lebendiger Volksfroemmigkeit: Trommelrhythmen (chimbaenguele), Taenze, Prozessionen und das traditionelle Abfeuern von Vorderladergewehren (trabucos) durch als 'Negros' gekleidete Glaeubige fuellen die Strassen mit energiegeladener Atmosphaere. , nach Apartaderos – Praktischer Stützpunkt im Herzen der AndenApartaderos – Praktischer Stützpunkt im Herzen der AndenApartaderos, auf etwa 3.300 Metern Höhe gelegen, ist ein Knotenpunkt für jeden Reisenden in den Anden. Der Ort präsentiert sich weniger als idyllisches Bergdorf, sondern vielmehr als funktionales Straßendorf entlang der legendären Trasandina. Hier finden sich alle essenziellen Versorgungsmöglichkeiten für die Weiterreise, inklusive einer Tankstelle.
Mehrere einfache, oft mit Heizung und reichlich Wolldecken (nachts können die Temperaturen auf unter null Grad absinken) ausgestattete Unterkünfte, große Souvenirläden mit typischen Andenprodukten sowie rustikale Restaurants sind reichlich vorhanden. Ein besonders beliebter und nicht zu verfehlender Stopp ist Embutidos El Águila, wo leckere hausgemachte Wurst- und Käsespezialitäten direkt an der Straße probiert und gekauft werden können.
Die eigentliche Faszination liegt jedoch in der atemberaubenden Hochgebirgsumgebung. Eingebettet in die einzigartige Vegetation des Páramo und an der Wasserscheide dreier großer Täler gelegen, bietet die Landschaft rund um Apartaderos eine raue Schönheit. Von hier aus sind Ausflüge zum nahegelegenen nationalen Observatorium von Llano del Hato eine tolle Gelegenheit für nächtliche Himmelsbeobachtungen in kristallklarer Luft. Zugleich dient der Ort als Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Für ambitionierte Bergsteiger und Wanderer bietet die Escuela de Montaña Sagarmatha nicht nur Organisation und Führung, sondern auch eigene Übernachtungsmöglichkeiten an. - und zum Observatorio Astronómico Nacional Llano del HatoObservatorio Astronómico Nacional Llano del HatoDiese wunderschön in den Anden gelegene Sternenwarte ist eine besondere Empfehlung für alle, die sich für die Geheimnisse des Universums begeistern: Das Observatorio Astronómico Nacional de Llano del Hato, oft auch einfach als Astrofísico de Mérida bezeichnet. Auf 3.600 Metern Höhe in den venezolanischen Anden gelegen, ist es eines der höchstgelegenen Observatorien der Welt. Seine einzigartige Lage nahe dem Äquator ermöglicht einen seltenen Blick auf den Himmel beider Hemisphären, der Nord- und Südhalbkugel.
Ein echtes Highlight ist die technische Ausstattung: Das Observatorium verfügt über vier Kuppeln mit historischen und hochpräzisen Teleskopen, darunter ein großer Refraktor (65 cm Öffnung) und ein Reflektor (1 Meter Durchmesser) - beides Geräte der renommierten deutschen Firma Carl Zeiss. Der absolute Höhepunkt ist eine nächtliche Beobachtungstour. Wenn die Dunkelheit über die Anden hereinbricht (ab ca. 18:30 Uhr) und der Himmel über dir in einem atemberaubenden Sternenmeer erstrahlt, vergisst du für einen Moment die dünne, klare Höhenluft. Durch die gigantischen Teleskope zu blicken und die Saturnringe oder den Jupiter mit eigenen Augen zu sehen, ist ein unvergessliches Gefühl. Die Temperaturen fallen nachts auf 5 bis 12 Grad - also unbedingt warme Kleidung einpacken!
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag, 15:00 - 19:00 Uhr (nach 19:00 Uhr ist kein Einlass mehr möglich)
Preise: Eintritt 8 USD für Erwachsene, Ermäßigungen für Kinder und Senioren (Stand Februar 2026)
Für alle, die das besondere Erlebnis suchen besteht die Möglichkeit, im Observatorium zu übernachten. Eine vorherige Reservierung ist zwingend erforderlich.
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Adresse: Llano del Hato, Via Apartaderos-Puerto Nuevo, Mérida. (eines der größten Observatorien Südamerikas) - Jeepfahrt zum malerischen Bergdorf Los NevadosLos NevadosDas 1591 gegründete Dorf Los Nevados liegt auf über 2.700 Metern Höhe in den venezolanischen Anden. Es hat sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt und ist aufgrund seiner Nähe zu den höchsten Gipfeln Venezuelas (Pico Bolivar, 4.978 m; Pico Humboldt, 4.940 m; Pico Bonpland, 4.880 m) beliebt bei Bergsteigern. Das Dorf kann von der Seilbahn-Station Loma Redonda in einer 4-5-stündigen Wanderung (zu Fuß oder per Pferd / Maultier) oder in einer 2–3-stündigen Fahrt im Rústico-Jeep ab Mérida erreicht werden.
Los Nevados bietet eine einfache Infrastruktur, die unmittelbare Einblicke in den beschaulichen Rhythmus des Anden-Dorflebens gewährt. Die umgebende Bergwelt kann auf vielfältige Weise erkundet werden: Auf Wanderungen zu atemberaubenden Aussichtspunkten, bei einem Ausritt durch die Andentäler oder bei einem Besuch der Muela de Trigo, der historischen Getreidemühle des Dorfes. Das Herzstück des Ortes bildet die typische Pulpería – ein Dorfladen mit urigen Holzregalen, der als sozialer Treffpunkt dient. Ruhe findet man am kleinen Hauptplatz, während der sonntägliche Gottesdienst Besuchern offensteht.
Für die Übernachtung stehen mehrere einfache Posadas zur Verfügung. Komplette Ausflugspakete inklusive Übernachtung und Transfer ab Mérida werden unter Instagram: angeboten.
*Tipp: Nehmen Sie für die Rückfahrt mit dem Jeep etwas gegen Reiseübelkeit mit, falls Sie anfällig sind. Ein Sitzplatz vorne neben dem Fahrer bietet die stabilste Fahrt. .
Praktische Tipps
- Sicherheit: Mérida ist sicherer als viele andere venezolanische Städte, aber wie immer gilt: Zeigen Sie keine Wertsachen und meiden Sie nachts ruhigere Viertel.
- Wetter: Mild, aber die Sonne ist in einer Höhe von 1. 600 Metern – Sonnencreme und einen Hut nicht vergessen. Abends wird es kühl (Pullover oder Jacke einpacken).
Fazit: Mérida ist eine entspannte, grüne Universitätsstadt mit kolonialem Charme und ein hervorragender Ausgangspunkt für Abenteuer in den Anden. Wer es schafft, die Seilbahn zu nehmen oder einen Jeep nach Los Nevados zu finden, wird mit unvergesslichen Ausblicken belohnt. Die etwas beschwerliche Anreise lohnt sich auf jeden Fall.

