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Agencia MillaAgencia MillaDas gepflegte Hotel Milla Suites bietet über seine eigene Reiseagentur (auch für Nicht-Gäste) Touren in die Umgebung an, besorgt Seilbahnticket und vermittelt Flugtickets. Faire Preise, guter Service.-
Adresse: Plaza Milla, Mérida, Mérida Aguas Termales El JagüeyAguas Termales El JagüeyWer natürliche heiße Quellen sucht und keine sterile Wellness-Oase erwartet, ist hier genau richtig. Das familiär geführte Thermalbad liegt eingebettet in die grünen Berge von Santa Apolonia und überzeugt mit drei Pools – darunter ein Becken mit mineralreichem, 35–40 °C warmem Thermalwasser, ein kaltes Becken für den erfrischenden Kontrast und ein separates Kinderbecken. Dazu gibt es einen direkten Zugang zu einem kleinen Fluss, dem Río San Juan, wo sich warmes und kaltes Wasser auf natürliche Weise vermischen – ein einmaliges Badeerlebnis.
Die Anlage wurde 1984 eröffnet und ist aus der Region nicht mehr wegzudenken. Neben den Pools gibt es ein Restaurant mit venezolanischer Hausmannskost (Frühstück, Mittag- und Abendessen), einen Kinderspielplatz, eine Sauna und ein Hotel mit 23 einfachen, aber sauberen Zimmern (vom Doppelzimmer bis zur Sechser-Gruppenunterkunft).
Die Besitzerin, Frau Ana Celis Peña Salcedo, hat das Paradies über Jahrzehnte mit eigenen Händen aufgebaut – ihre Geschichte ist so beeindruckend wie die Landschaft selbst. Ein perfekter Ort für alle, die Entschleunigung, Natur und echte Gastfreundschaft schätzen.
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Adresse: km 12, Santa Apolonia, Mérida
Preise: € (sehr günstig) Aguas Termales La MusuiAguas Termales La MusuiEines der absoluten touristischen Highlights der Region ist dieses Thermalbad, das oberhalb von Mucubají im Páramo gelegen ist. Es ist nur zu Fuß erreichbar; der rund 45-minütige, stetig ansteigende Pfad ist anstrengend, lohnt sich aber: Am Ziel erwarten den Besucher drei natürliche Thermalbecken mit einer Temperatur von etwa 42 °C.
Neben einem familiär geführten Restaurant umfasst das Angebot Campingmöglichkeiten und Aktivitäten wie Reiten und Paragliding. Das Unternehmen legt Wert auf verantwortungsvollen Tourismus und ist für sein soziales Engagement in der lokalen Gemeinschaft bekannt.
Termales La Musui wurde 2024 mit dem „Premio Frailejón de Oro“ für sein ökologisches und soziales Engagement ausgezeichnet
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Adresse: Páramo de Mérida, La Musui, Mérida
Preise: €-€€ Apartaderos – Praktischer Stützpunkt im Herzen der AndenApartaderos – Praktischer Stützpunkt im Herzen der AndenApartaderos, auf etwa 3.300 Metern Höhe gelegen, ist ein Knotenpunkt für jeden Reisenden in den Anden. Der Ort präsentiert sich weniger als idyllisches Bergdorf, sondern vielmehr als funktionales Straßendorf entlang der legendären Trasandina. Hier finden sich alle essenziellen Versorgungsmöglichkeiten für die Weiterreise, inklusive einer Tankstelle.
Mehrere einfache, oft mit Heizung und reichlich Wolldecken (nachts können die Temperaturen auf unter null Grad absinken) ausgestattete Unterkünfte, große Souvenirläden mit typischen Andenprodukten sowie rustikale Restaurants sind reichlich vorhanden. Ein besonders beliebter und nicht zu verfehlender Stopp ist Embutidos El Águila, wo leckere hausgemachte Wurst- und Käsespezialitäten direkt an der Straße probiert und gekauft werden können.
Die eigentliche Faszination liegt jedoch in der atemberaubenden Hochgebirgsumgebung. Eingebettet in die einzigartige Vegetation des Páramo und an der Wasserscheide dreier großer Täler gelegen, bietet die Landschaft rund um Apartaderos eine raue Schönheit. Von hier aus sind Ausflüge zum nahegelegenen nationalen Observatorium von Llano del Hato eine tolle Gelegenheit für nächtliche Himmelsbeobachtungen in kristallklarer Luft. Zugleich dient der Ort als Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Für ambitionierte Bergsteiger und Wanderer bietet die Escuela de Montaña Sagarmatha nicht nur Organisation und Führung, sondern auch eigene Übernachtungsmöglichkeiten an. Museo ArqueológicoMuseo ArqueológicoDas archäologische Museum der ULA gewährt spannende Einblicke in das Leben der indigenen Kulturen vor der Kolonialzeit. Keramiken, Werkzeuge und Textilien veranschaulichen deren Handwerkskunst und Alltag. Ergänzt wird die Ausstellung durch ethnologische Objekte sowie eine geologische Sammlung mit Gesteinen und Mineralien der Region.
Das Haus ist zugleich ein aktives Forschungszentrum. Regelmäßig finden hier auch kulturelle Veranstaltungen statt, etwa Fotoausstellungen oder andere Kunstprojekte. AricaguaAricaguaAricagua ist das abgelegenste und vielleicht das ursprünglichste der drei Hauptdörfer. Umgeben von dichtem Nebelwald und steilen Hängen wirkt es wie eine vergessene Enklave. Die kleine Kapelle und die verstreuten Haeuser aus Lehmziegeln und Holz fuegen sich perfekt in die dramatische Landschaft ein. Die Gemeinde ist klein und es gibt einen engen sozialen Zusammenhalt. Die Lebensgrundlage bilden Anbau von Kaffee, der in kleinsten Parzellen angebaut wird, und die Haltung von Schaefen und Kuehen. Die Qualitaet des hier produzierten Hochlandkaffees ist aussergewoehnlich.
Aricagua bietet Zugang zu unberuehrten Nebelwaeldern und einsamen Wanderpfaden. Der Ort eignet sich fuer Reisende, die das absolut Authentische suchen und bereit sind, auf Komfort zu verzichten. Bailadores und TovarBailadores und TovarIm Jahr 1601 als Veracruz de los Bailadores gegründet, war der Ort lange Zeit ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum, das im 20. Jahrhundert sogar als eine der 'Weizenkammern' Venezuelas galt. Heute präsentiert sich die Region den Besuchern als vielseitiges Reiseziel, das Natur und Kultur vereint. Im Ort zieht der Wasserfall La Cascada de La India Carú viele Ausflügler an und in Richtung San Cristóbal leitet die Serpentine La M auf der Trasandina den spektakulären Aufstieg in die Nebelwelt des Páramo La Negra einleitet.
Im Zentrum von Bailadores laden die Plaza Bolívar und die imposante Kirche Santuario Diocesano de Nuestra Señora de la Candelaria zum Verweilen ein. Ein besonderes historisches Juwel ist die Casa de los Belandria, in der der Überlieferung nach Simón Bolívar übernachtete und wo ihm die Einwohner bereits 1813 den Titel 'El Libertador' (der Befreier) verliehen haben sollen.
Der Nachbarort Tovar, 'La Sultana del Mocotíes' (frei übersetzt die 'Sultanin im Tal des Rio Mocoties), bildet als wirtschaftliches Zentrum des Tals einen Kontrapunkt. Mit einer deutlich geringeren Höhenlage von etwa 952 Metern ist das Klima spürbar wärmer. Die Stadt ist ein anerkanntes kulturelles Zentrum und trägt mit Stolz den Beinamen 'Cuna del Arte Merideño' – die Wiege der Kunst aus Mérida. Hier findet man die Werkstätten und Ursprünge des Kunsthandwerks, das in der gesamten Region angeboten wird.
Für einen angenehmen Aufenthalt ist die Estancia La Vera Cruz die erste Wahl. Die erstklassige Landhaus-Lodge verbindet modernen Komfort mit regionaler Verwurzelung und fördert lokale Produkte. Balcones de la MusuiBalcones de la MusuiDie Unterkunft verfügt über 18 Zimmer und bietet einen Panoramablick auf die Berglandschaft. Zur Ausstattung gehören Gemeinschaftsbereiche wie ein Tanzsaal, ein Billardtisch, eine Boule-Bahn und eine Grillstelle. Pferde stehen für Ausritte bereit und Thermalquellen befinden sich in der Nähe.
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Adresse: Carretera Trasandina, sector La Musui, zwischen Mucuchíes und Mucurubá.
Preise: €€ Bari HotelBari HotelDas Bari Hotel ist der perfekte Erholungsort nach einem aufregenden Tag in der Natur. Nach der anstrengenden Bootsfahrt zu den spektakulären Catatumbo-Gewittern erwartet Sie hier der Komfort einer heißen Dusche und geräumige, bequeme Betten.
Das familiär geführte Hotel punktet mit persönlichem Service und liebevollen Details. Zu den Annehmlichkeiten zählen ein erfrischender Pool (ein Segen im tropischen Klima El Vigías), ein Restaurant mit leckerer Küche – probieren Sie die Pizza! – und eine Terrasse, auf der sogar Yoga-Kurse angeboten werden, ideal zum Entspannen.
Die Besitzer organisieren Touren zu dem Naturwunder der Relámpagos.
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Adresse: Avenida Don Pepe Rojas, El Vigía, Mérida
Preise: €-€€ Barrio Pueblo NuevoBarrio Pueblo NuevoWas einst durch eine Treppe getrennt war, verbindet heute: Das Barrio Nuevo liegt unmittelbar am historischen Zentrum Méridas und war lange Zeit ein Arbeiterviertel am Rande der Stadt. Die steile Treppe, die den Stadtkern mit dem Viertel verbindet, wurde in den 1950er Jahren erbaut – und ist heute das Herzstück einer bemerkenswerten Verwandlung.
Im Rahmen des Regierungsprogramms 'Volver' (Rückkehr) wurden in Kooperation mit der lokalen Initiative 'Rostros de Mérida' (Gesichter von Mérida) Treppen und öffentliche Räume mit Kunst und Farbe neu gestaltet. Was früher eine Trennlinie war, ist heute ein lebendiger Korridor, der Einheimische und Besucher gleichermaßen anzieht. Farbenfrohe Wandgestaltungen, künstlerische Interventionen und die Einbindung der Gemeinschaft machen das Viertel zu einem 'Must See' der Stadt – und zu einem Beispiel für nachhaltigen Tourismus mit doppelter Wirkung: für Gäste und für die Bewohner selbst.
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Adresse: Zugang: Treppe an der nördlichen Verlängerung der Calle 22 Parque BeethovenParque BeethovenDer Parque Beethoven im Stadtvierte Santa María Norte ist einer der charmantesten und ungewöhnlichsten Parks Méridas. Er wurde 1970 anlässlich des 200. Geburtstags des deutschen Komponisten Ludwig van Beethoven eingeweiht – die feierliche Eröffnung erfolgte durch den damaligen Präsidenten Rafael Caldera.
Die Gestaltung des Parks erinnert bewusst an eine typische kleine Platzanlage in Norddeutschland. Auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern verbinden sich hier Gartenkunst mit musikalischen Elementen. Das Herzstück ist die so genannte Zwergen-Uhr, ein mechanisches Glockenspiel mit 16 Glocken, das zu jeder vollen Stunde eine andere Melodie Beethovens erklingen lässt. Während der Musik marschieren zwei hölzerne Figuren im Inneren des Uhrenhäuschens umher und schlagen das Glockenspiel.
Weitere Attraktionen sind die Blumenuhr an der Nordseite des Parks mit ihrem farbenfrohen Zifferblatt aus Pflanzen sowie die Bronzebüste Beethovens. Auf einer kleinen Freilichtbühne finden gelegentlich kleine Konzerte oder Kulturveranstaltungen statt. Der Park ist ein schönes Beispiel dafür, wie Mérida europäische Kulturgeschichte aufgreift und in einen lebendigen öffentlichen Raum verwandelt. Biblioteca Bolivariana de MéridaBiblioteca Bolivariana de MéridaDieser modernistische Bau aus Glas und Beton wurde 1983 anlässlich des 200. Geburtstag von Simón Bolívar eingeweiht und bildet einen bewussten architektonischen Kontrast zum kolonialen Umfeld. Der Eingangsbereich ist eine Nachbildung des Portals des Inquisitionspalastes von Cartagena markiert. Im Inneren sind die Ebenen nach den von Bolívar befreiten Ländern benannt: Colombia, Perú, Ecuador, Panamá, Bolivien und Venezuela.
Die einzelnen Räume bergen historische Schätze mit Bezug zu Bolívar und seiner Zeit: Gemälde aus dem 19. Jahrhundert, die erste öffentlich aufgestellte Bolívar-Büste der Welt (1842) und die Urkunde der Unabhängigkeit Méridas von 1811. Der Salón Bolívar beherbergt die historischen Nationalflaggen und ein Wandgemälde von Iván Belski, das den Kongress von Panamá darstellt. Die Bibliothek ist spezialisiert auf venezolanische Geschichte.
Aufgrund fehlender Instandhaltung entstanden am Gebäude erhebliche bauliche Schäden. Dank einer umfangreichen Investition der Gemeinde konnten umfassende Restaurierungsarbeiten beginnen, um das ikonische Bauwerk im historischen Zentrum Méridas in seiner ursprünglichen Pracht zu erhalten.
Umgeben ist das Gebäude von einer kleinen Plaza, auf der Kunsthandwerker ihre Waren anbieten – ein lebendiger Treffpunkt mitten in der Stadt
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Adresse: Avenida 4, entre calle 19 y 20, Mérida Birosca CariocaBirosca CariocaSeit Jahrzehnten ist das Birosca Carioca eine feste Institution im Nachtleben von Mérida. Der geschichtsträchtige Ort gilt als legendärer Treffpunkt der alternativen Szene und hat sich über die Jahre seinen unkonventionellen Charme bewahrt. Das Birosca zieht vor allem diejenigen an, die Wert auf gute Musik und authentische Atmosphäre legen.
Gespielt wird vorwiegend Salsa, regelmäßige Livekonzerte regionaler und nationaler Größen. Ein besonderes Erlebnis, das in guter Erinnerung bleibt.
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Adresse: Calle 24 zwischen Avenidas 2 y 3, Mérida
Öffnungszeiten: donnerstags bis samstags, 17:00-3:00 Uhr
Besonderheit: Live-Musik, Salsa, alternative Szene
Preise: €-€€ Bosque SagradoBosque SagradoIm Bosque Sagrado (Heiliger Wald) hat der Holzschnitzer William Marcano über Jahrzehnte mit behutsamer Hand die Gesichter von Gottheiten, Sagengestalten und Andenbewohnern in die Rinden lebender Bäume gezeichnet. So ist ein magischer Ort entstanden, an dem sich das Göttliche mit dem Irdischen verbindet. Was als persönliches Gelübde begann, ist heute ein beeindruckendes Freiluftatelier – eine natürliche Galerie, in der sich Mythos und Wirklichkeit in moosbewachsenen Zügen vermischen.
Der Wald ist ein Refugium der Stille und lädt zu kontemplativen Spaziergängen ein. Ein kleines Restaurant bietet Stärkung, und für Gäste, die länger in der mystischen Atmosphäre verweilen möchten, werden auch einfache Zimmer angeboten.
Ein einzigartiges Erlebnis für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade Kunst, Spiritualität und unberührte Natur verbinden möchten. Cabañas El AngelusCabañas El AngelusDiese Unterkunft ist ein Zufluchtsort für Ruhesuchende und Familien: Wunderschöne, hervorragend ausgestattete Cabañas für 5 bis 9 Personen mit einem atemberaubenden Blick auf die Berge. Das Angebot der Familie Hernández ist einfach: Stille und Frieden, makellose Sauberkeit, freundliche Aufmerksamkeit und solidarische Preise. Die persönliche Betreuung durch die Gastgeber Margarita, Francisco und ihre Kinder macht den Aufenthalt besonders herzlich.
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Adresse: Carretera vía El Valle, sector Los Pinos (Militar), Villa El Angelus, Mérida
Preis: €-€€ Cabañas Mi QuerenciaCabañas Mi QuerenciaMan spürt, dass diese familiengeführte Unterkunft mit Herzblut und Hingabe geführt wird: Vor Jahren erbauten Eladio und Aura Becerra mit viel Einsatz diese gemütlichen Cabañas, heute führt ihre Tochter Rosa das Anwesen Fürsorge weiter. Die rustikalen Holzhäuschen verfügen über eine voll ausgestattete Küche mit Kühlschrank und allen notwendigen Kochutensilien. Sie bieten Platz für 4 bis 12 Personen, haben einen Kamin und eine Grillecke mit einem traumhaften Ausblick auf die umgebende Berglandschaft.
Vom Rauschen des Río Santo Domingo begleitet, herrscht hier eine entspannte, naturnahe Atmosphäre – ideal für Familien (es gibt auch einen kleinen Spielplatz).
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Adresse: Carretera Barinitas-Mérida, sector El Limoncito, a 500 m de la Alcabala La Mitisus, a 5 km de Santo Domingo, Mérida.
Preise: €-€€ Café DeleiteeCafé DeleiteeIm Stadtteil La Parroquia, nur eine Straße von der Plaza Bolívar entfernt, liegt das Café Deleitee – eine ausgezeichnete Adresse für Liebhaber hochwertigen Andenkaffees. Hier werden ausschließlich handverlesene Bohnen aus dem Hochland rund um Mérida geröstet und serviert.
Neben verschiedenen Röstungen bietet das Café eine kleine, feine Auswahl an Kaffeespezialitäten aus eigener Herstellung. Wer tiefer in die Welt des Kaffees eintauchen möchte, kann an den angebotenen Kaffeetouren teilnehmen.
Café Deleitee ist Teil der Ruta del Café, einer Initiative, die sich für den Erhalt und die Wertschätzung des einheimischen Kaffees einsetzt. Inhaber David Jaramillo unterstützt das Projekt als Sponsor.
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Adresse: Avenida Principal de La Parroquia, eine Straße vor der Plaza Bolívar, Mérida Callejón de la CachapaCallejón de la CachapaBesucher sind sich einig: Dieses Restaurant verdient die drei 'B' - bueno, bonito y bien precio (schön, gut und günstig). Immer wieder als einer der besten Orte für Cachapas in Mérida genannt, überzeugt das Callejón de la Cachapa in Tabay mit authentischem Geschmack, großzügigen Portionen und der typisch herzlichen Art des andinen Service.
Gäste schätzen die dicken Maispfannkuchen (Cachapas), die köstliche andine Chicha und auch die weiteren Gerichte wie Suppen und frittiertes Schweinefleisch (Cochino frito). Das Restaurant bietet einen einfachen, angenehmen Rahmen für eine schnelle Mahlzeit ohne lange Wartezeit.
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Adresse: Tabay, Mérida
Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 20:00 Uhr
Preise: €-€€ Capilla de PiedraCapilla de PiedraAm östlichen Ortsausgang von San Rafael de Mucuchies, auf dem Weg nach Apartaderos, verbirgt sich eines der beruehrendsten Kunstwerke Venezuelas: die Capilla de Piedra. Die kleine Kapelle wirkt, als sei sie direkt dem Andenboden entwachsen - und genau das ist sie auch.
Erbaut wurde sie zwischen 1980 und 1984 von Juan Felix Sanchez (1900-1997), einem im Ort geborenen Kuenstler und Mystiker, der Zeit seines Lebens die Traditionen seiner Heimat bewahrte. Ohne Bauplaene, nur mit Steinen aus dem Fluss, Muscheln, Korallen und einer eisernen Willenskraft schuf er gemeinsam mit Epifania Gil und Bewohnern von San Rafael und El Tisure dieses einzigartige Gotteshaus. Jeder Stein ist von Hand gesetzt - ein Werk von schlichter Schoenheit und tiefer Spiritualitaet. Am 18. Februar 1984 wurde sie eingeweiht und gilt heute als venezolanisches Kulturerbe.
Direkt neben der Kapelle steht das Museo de Los Andes 'Benigno y Vicenta Sanchez', das im ehemaligen Wohnhaus von Juan Felix Sanchez untergebracht ist. Es bewahrt persoenliche Gegenstaende, Fotografien und einen Grossanteil seines kuenstlerischen Schaffens.
Wer San Rafael besucht, sollte sich Zeit nehmen fuer diesen stillen Ort. Caprara PizzeríaCaprara PizzeríaEin Genuss für alle Freunde der italienischen Küche: Die in Mérida gleich zwei Mal vertretene Pizzeria Caprara ist bekannt für ihre vorzüglichen Pizzen und italienischen Gerichte. Neben den herzhaften Spezialitäten sind vor allem auch die Desserts eine Empfehlung wert. Auch der Service lässt nicht zu wünschen übrig.
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Adresse: C.C. Rodeo Plaza, piso 4, Mérida; Zona industrial Tassone, Avenida Los Próceres, Mérida
Preise: €€ Casa de Colibrí – Angel del SolCasa de Colibrí – Angel del SolIm Herzen des Nebelwaldes bei San Javier del Valle haben Michelle und Pascual ihr Zuhause in ein privates Refugium für Kolibris verwandelt. Hier erleben Sie eine einzigartige und unmittelbare Interaktion mit den schillernden Vögeln, die Sie in Schwärmen umflattern werden. Das Angebot verbindet sanfte Naturbeobachtung mit Abenteuer: Neben der geführten Wanderung durch den mystischen Wald können Sie die Perspektive der Kolibris auf einer dreiteiligen Zipline („Vuelo del Colibrí“) einnehmen.
Mit dem Criollo-Gourmet-Menü oder einem süßen Frühstück inmitten des summenden Gartens werden auch kulinarische Highlights geboten (vorherige Reservierung erforderlich).
Die Betreiber sind zudem Ko-Autoren des faszinierenden Bildbands „Colibríes de los Andes de Mérida“, der die Vielfalt dieser einzigartigen Vögel porträtiert. (Das Buch ist vor Ort erhältlich.)
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Adresse: San Javier del Valle, Mérida Casa del JugueteCasa del JugueteUnweit der Plaza de Milla liegt dieses in Venezuela einzigartige Museum, das Kindheitserinnerungen für Jung und Alt wieder aufleben lässt. Die umfangreiche Sammlung von Mario Calderón lädt ein zu einer farbenfrohen Zeitreise durch das Spielzeug des 20. Jahrhunderts.
Auf mehreren Etagen werden tausende Exponate gezeigt: von Blechspielzeugen und Puppen über alte Eisenbahnen und Autos bis hin zu seltenen mechanischen Spielfiguren und ersten Videospielkonsolen. Neben der nostalgischen Ausstellung besticht das Museum durch seine liebevolle Gestaltung – jedes Ensemble erzählt eine kleine eigene Geschichte. Die Sammlung ist übrigens als Geheimtipp im renommierten Reiseführer von Valentina Quintero verzeichnet.
Ein Besuch lohnt sich – für Familien, Nostalgiker und alle, die Mérida abseits der bekannten Pfade mit einem Augenzwinkern entdecken möchten. Casa KurubaCasa KurubaDie Casa Kuruba ist eine charmante Unterkunft im Páramo. Das Haus besticht durch seine exzellente Lage zwischen den faszinierenden Hochgebirgslandschaften und der Stadt Mérida, seine elegante und gepflegte Inneneinrichtung sowie einen tadellosen Service. Die Kombination aus einer gemütlichen Atmosphäre und erstklassigem Essen macht den Aufenthalt zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Als etablierter Touranbieter ist es zudem eine der ersten Anlaufstellen für Aktivurlauber, die geführte Erlebnistouren in die umliegende Bergwelt unternehmen möchten.
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Adresse: Escagüey 5129, Mérida
Preise: €€ Cascada de La India CarúCascada de La India CarúDieser Wasserfall in der Nähe von Bailadores liegt innerhalb eines dicht bewaldeten, naturbelassenen Parks, der ein beliebtes Ziel für Naturfreunde darstellt. Für den Zugang wird ein kleines Eintrittsgeld erhoben. Da die Wege in der feuchten Umgebung des Wasserfalls oft rutschig sind, ist festes, wasserdichtes Schuhwerk für den Besuch ratsam.
Die Cascada de La India Carú eignet sich gut für einen Halbtagesausflug und lässt sich mit der Erkundung der weiteren Region um Bailadores kombinieren.
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Cascada El Velo de la NoviaCascada El Velo de la NoviaDieser malerische Wasserfall - 'Der Schleier der Braut' - an der Straße von Barinitas nach Mérida ist ein beliebter und leicht erreichbarer Stopp auf der Fahrt hinauf in das Andenhochland. Sein Name geht auf eine tragische Legende zurück: Ein spanischer Eroberer entführte die Prinzessin Nube Blanca vom Volk der Miyois. Sie verliebte sich in ihn, doch ihr Volk holte sie zurück, da es die Verbindung nicht akzeptierte. Aus Verzweiflung nahm sie sich am Wasserfall das Leben. Noch heute, so sagt man, formt das herabfallende Wasser den weißen Schleier der unglücklichen Braut.Der etwa 50 Meter hohe, schmale Wasserfall stürzt über eine Felswand und vernebelt die umliegende Luft mit seinem erfrischenden Sprühregen. Das eiskalte Bergwasser, die frische Luft und die satte Vegetation der bewaldeten Zone schaffen eine einladende Atmosphäre. Das Gebiet ist sauber und gepflegt, weshalb es sich perfekt für eine kurze Rast oder einen Spaziergang eignet.
Praktische Hinweise: Der Zugang zum Aussichtspunkt ist einfach, allerdings sollte man Vorsicht walten lassen, da zuletzt Teile der Geländer an den Treppen fehlten. Es besteht eine Bademöglichkeit im kühlen Becken des Wasserfalls.
Wer länger verweilen möchte, findet wenige Kilometer weiter in Richtung Las Piedras eine Unterkunft, beispielsweise in den Cabañas mi Querencia.
Auch wenn der Wasserfall nicht zu den allerhöchsten zählt, ist der Besuch ein lohnenswertes und angenehmes Erlebnis, um die Natur dieser typischen Bergregion zu genießen. Cementerio El EspejoCementerio El EspejoDer Cementerio General Civil de Mérida, besser bekannt als Cementerio El Espejo, ist ein historischer Friedhof mit über 200 Jahren Geschichte. Er wurde 2004 zum Nationalen Kulturerbe erklärt. Auf seinem Gelände spiegelt sich bis heute die soziale Hierarchie Méridas wider:
Der älteste Teil, der Cementerio Santa Juana (um 1803), diente als Begräbnisort für die arme Bevölkerung, die sich ein kirchliches Begräbnis nicht leisten konnte. Der Cementerio San Rafael (1841) war hingegen den katholischen Gemeindemitgliedern mit ausreichendem Vermögen vorbehalten, die ein eigenes Grab erwerben konnten. Der Cementerio de la Sociedad Unión Protectora (1907) stellte einen exklusiven Bereich besonders reicher Verstorbener dar. Am untersten Ende der sozialen Skala stand der Cementerio del Degredo, der für Indigene und Menschen mit psychischen Erkrankungen vorgesehen war.
Die 'Estatuas de Mérida' organisieren regelmäßig Führungen über das Friedhofsgelände. Das Angebot umfasst thematische Rundgänge zu den historischen Persönlichkeiten, zur Architektur der Grabmäler sowie zur sozialen Geschichte der verschiedenen Friedhofsteile. ChacantáChacantáChacantá ist ein weiteres bedeutendes Dorf in dieser Region und Teil des Netzwerks der 'Pueblos Originarios del Río Nuestra Señora'. Es ist besonders bekannt für seine spektakuläre natürliche Umgebung. In der Nähe befinden sich eindrucksvolle Wasserfälle, die nach einer anstrengenden Wanderung durch die wilde Landschaft ein erfrischendes Bad bieten.
Die Atmosphäre ist ähnlich ursprünglich wie in Aricagua, mit einer kleinen, in Landwirtschaft und Viehzucht verwurzelten Gemeinde. Es lohnt sich, hier nach lokalen Führern zu fragen, die einen zu den versteckten Naturwundern der Umgebung führen können. Chacantá unterstreicht das Bild der Pueblos del Sur als Region, in der die Natur die Hauptattraktion ist und das Dorfleben sich ihr anpasst. Mario Humberto LópezMario Humberto LópezMérida ist eine Stadt, die man nicht nur besuchen, sondern auch sehen lernen muss. Mario Humberto López ist ein Chronist des Alltags und seine Fotos und Videos sind eine authentische, künstlerische Dokumentation des Lebens. Mit der Kamera fängt er Momente ein, die oft unbemerkt bleiben: das warme Licht auf kolonialen Fassaden, die Gesten von Markthändlern, die Stille des Páramo im Morgennebel oder die leuchtenden Farben der Weihnachtstraditionen, für die Mérida weit über die Grenzen Venezuelas bekannt ist.
Wer einen etwas anderen, authentischen Blick auf Mérida kennenlernen möchte, dem seien seine Fotos und Videos wärmstens empfohlen. Wer Glück hat, begegnet ihm vielleicht selbst mit der Kamera unterwegs. Chipen Bar-RestaurantChipen Bar-RestaurantEin Restaurant, dem es an Persönlichkeit nicht mangelt. Seit über 60 Jahren wird Chipen von Mutter und Tochter betrieben – mitten im Zentrum von Mérida. Angélica und María Inés servieren Mittagsgerichte, Spezialitäten aus der Meeresfrüchteküche sowie auf Bestellung Paella. Alles zu äußerst solidarischen Preisen. Das Lokal erinnert an die alten Tascas in La Candelaria in Caracas – voller Charme, etwas rustikal und voller Seele. Kurz gesagt: Hier isst man sehr, sehr gut. Aber Achtung: Gezahlt wird vor dem Essen.
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Adresse: Avenida 5 con Calle 24, Mérida
Preise: €-€€ Chocolates La MucuyChocolates La MucuyWas als kleines Handwerksprojekt in Tabay, einer halben Stunde von Mérida entfernt, begann, hat sich längst zu einer der renommiertesten Schokoladenmanufakturen der Region entwickelt. Chocolates La Mucuy steht für hochwertige, kunstvoll gestaltete Schokolade aus 100 % venezolanischem Kakao – einem der besten der Welt.
Das Familienunternehmen wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Jede Spezialität wird mit Liebe zum Detail gefertigt: von handbemalten Osterhasen und kunstvoll modellierten Pralinen bis hin zur cremigen Mucutella, einer hausgemachten Alternative zu klassischer Nuss-Nougat-Creme. Das elegante Verpackungsdesign mit Anklängen an die Andenlandschaft unterstreicht den hohen Anspruch. Neben klassischen Tafelschokoladen in verschiedenen Kakaoanteilen gibt es Pralinen mit überraschenden Füllungen, Geschenkboxen in edler Aufmachung und saisonale Spezialitäten – besonders zu Ostern und Weihnachten.
Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Schokoladenliebhaber, sondern auch für alle, die hochwertiges Kunsthandwerk aus der Region entdecken möchten – verpackt in einem Produkt, das die Aromen der venezolanischen Anden in sich trägt. Parque Zoológico Chorros de MillaParque Zoológico Chorros de MillaEingebettet in die grünen Hügel im Nordosten von Mérida liegt dieser einzigartige zoologische Garten: ein natürlicher Lebensraum für Tiere inmitten eines dichten Bergnebelwaldes, dessen Herzstück ein tosender Wasserfall bildet. Der 1953 eröffnete Zoo erstreckt sich über eine Fläche von zehn Hektar und beherbergt vor allem einheimische Tierarten aus der Andenregion und aus Venezuela. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Partnerschaft mit dem Cleveland Metropolitan Zoo (USA), der technische Unterstützung bei der Tierpflege, bei Bildungsprogrammen und bei der Gestaltung der Gehege leistet.
Die üppige, natürliche Vegetation macht den Zoo zu einem Erlebnis für sich. Mehr als 2.000 Pflanzenarten, darunter riesige Baumfarne, farbenprächtige Bromelien und unzählige Epiphyten, schaffen eine Atmosphäre, die eher an einen botanischen Garten als an einen traditionellen Zoo erinnert. Große Sandstein- und Quarzformationen prägen das Gelände und laden die Besucher zum Erkunden ein.
Das Herzstück des Zoos ist seine Sammlung endemischer venezolanischer Arten. Der Andenbär (Oso Frontino), Südamerikas einziger Bär, ist eine echte Attraktion. Da die Art vom Aussterben bedroht ist, engagiert sich der Zoo in einem speziellen Programm zur assistierten Fortpflanzung - im Mittelpunkt dieser Bemühungen stehen die beiden Bärinnen Kika und Daniela.
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Adresse: Final Avenida Chorros de Milla
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9:00-16:00 Uhr Ciudad FresitaCiudad FresitaTief in den Bergen oberhalb von La Azulita verbirgt sich ein besonderer Ort: Ciudad Fresita, ein kleines Aussteiger-Dorf, das weit ab vom Schuss liegt. Wer hier lebt, ist meist zufällig oder auf der Suche nach etwas Neuem gelandet – und geblieben. Die Bewohner kommen aus aller Herren Länder, bringen verschiedene Religionen, Kulturen und Lebensweisen mit. Kunst, Natur und ein friedvolles Miteinander prägen den Alltag, und man sucht gemeinsam das Glück.
Die kleine Siedlung besteht aus etwa 20 Häusern, es gibt einen Ashram und ein Yogazentrum, auch Unterkünfte werden angeboten. Was diesen Ort so besonders macht, ist die vollkommene Ruhe. Kein Lärm, keine Kriminalität, keine politischen oder wirtschaftlichen Sorgen – hier scheint die Welt stillzustehen. Kaffee aus MéridaKaffee aus MéridaDer Kaffeeanbau in den Hochtälern rund um Mérida blickt auf uber 200 Jahre Tradition zuruck. Begunstigt durch Hoehenklima, vulkanische Boden und ausreichend Niederschlag entwickelten sich die Tale um Bailadores, Tovar und das Mocoties-Tal zu Zentren der Produktion.
Charakteristisch ist der traditionelle Anbau in kleinbauernischen Betrieben im Schatten groBerer Baume - eine Methode, die Boden schutzt, Artenvielfalt erhalt und zu aromatischerer Reifung fuhrt.
Ein guter Merida-Kaffee hat ausgewogenen Korper, lebhafte Sauere und Aromen von Schokolade und Nussen, oft begleitet von fruchtiger Wurze - das Ergebnis von Hoehenlage, Boden und traditioneller Verarbeitung.
In den letzten Jahren entstand das Mucucay-Projekt (Mujeres por el Cafe y el Cacao) von Kaffeebauerninnen zur Wiederbelebung des hochwertigen Anbaus. Zusammen mit Ciencia y Cafe arbeitet man an der Ruckgewinnung alter Sorten - darunter die Edelsorte Geisha mit ihrem komplexen, blumigen Aroma.
Wer Kaffee erleben mochte, hat mehrere Moglichkeiten:
• Cafes und Restaurants wie das KQT-Bistro mit regionalem Kaffee
• Markte wie der Mercado Municipal - ideal fur lokale Rostereien und Gesprache mit Handlern
• Fincas und Plantagen - Ruta de Cafe bietet gefuhrte Touren an Cuevas del PirataCuevas del PirataEine besondere Empfehlung für Naturliebhaber und Abenteuerlustige: Die Cuevas del Pirata liegen im Nationalpark Sierra de La Culata, nur wenige Minuten von La Azulita entfernt. Der Legende nach nutzte der Pirat Henry Morgan die Höhlen einst als Versteck, nachdem er Mérida überfallen hatte. Auch sollen hier indigene Zeremonien stattgefunden haben. Ein Ort voller Geschichte.
Das Kalksteinhöhlensystem mit mehreren Eingängen entstand durch jahrtausendelange Wassererosion. Im Inneren erwarten den Besucher Galerien, Kammern und Säle bei angenehmen 19–22 Grad. Hier leben Insekten, Vögel und nachtaktive Fledermäuse. In der Höhle gibt es Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden – ein Führer ist jedoch Pflicht, da man sich im Labyrinth leicht verirren kann.
Sportliche Besucher können draußen klettern, abseilen, mit der Seilrutsche (Tirolesa) sausen oder die Baumwipfelpfade erkunden. Unter Kletterern gilt dieser Ort als der beste im gesamten Bundesstaat Mérida. Vor Ort gibt es Guides und Sicherheitspersonal – Bargeld für die Führer einpacken! Picknickplätze und Wanderwege laden zum Verweilen ein.
In der Umgebung liegt auf dem Weg nach El Zancudo der Wasserfall La Palmita mit Kiosken, Tischen und einem Pool mit eiskaltem Flusswasser – ideal für einen Tag im Freien. In Aguas Calientes gibt es einen natürlichen Pool. Alles ist ausgeschildert und nur wenige Minuten entfernt.
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Adresse: La Azulita, Mérida
*Tipp: empfehlenswert Preise: an Bargeld für die Führer denken Delicias MexicanasDelicias MexicanasSeit vielen Jahren ist die Delicias Mexicanas eine feste Größe in der Gastronomieszene Méridas. Das kleine, farbenfroh eingerichtete Restaurant in der Innenstadt serviert authentische mexikanische Spezialitäten mit gleichbleibend hoher Qualität.
Probieren sollte man 'Cinco Arrieros' (eine Auswahl aus Taco, Flauta, Tostada, Quesadilla und Chilaquiles), Molcajete, Cozumel, Sopa Azteca oder Burromántico. Als Vorspeise eignet sich die Fiesta de Nachos hervorragend. Dazu gibt es kräftige Margaritas und hervorragende Micheladas, und zum Abschluss köstliche Desserts.
Das Lokal besticht durch sein charmantes Ambiente mit vielen mexikanischen Details, der Service ist aufmerksam und herzlich. Gelegentlich sorgt Livemusik für Unterhaltung. Das Restaurant ist sehr beliebt und aufgrund seiner Größe abends oft überfüllt - mit Wartezeiten sollte man rechnen.
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Adresse: Calle 25 zwischen Av. 7 y 8, Mérida
Öffnungszeiten: mittwochs bis sonntags, 12:00-22:00 Uhr
Preise: €€ Día de la Candelaria in MéridaDía de la Candelaria in MéridaJedes Jahr am 2. und 3. Februar werden in Mérida - wie im gesamten Land - die Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau von La Candelaria begangen. Ihren Ursprung hat das Fest auf den Kanarischen Inseln, der Heimat vieler spanischer Einwanderer waehrend der Kolonialzeit. Im Zentrum der oertlichen Tradition steht eine besondere Legende: Demnach soll vor ueber hundert Jahren ein Bildnis der Virgen de la Candelaria auf einem alten Holzbrett in der nahegelegenen Siedlung Zumba erschienen sein. Seitdem gilt dieser Ort als heilig, und ihm wurde eine kleine Kapelle gewidmet.
Der erste Festtag, der 2. Februar, beginnt um 8 Uhr mit einer feierlichen Messe in der Iglesia Santiago Apostol de La Punta im Stadtviertel La Parroquia. Die Glaubigen erscheinen mit brennenden Kerzen, um den Segen zu empfangen. Anschliessend folgt eine Prozession, bei der die geschmueckte Marienstatue durch die Strassen getragen wird. Begleitet wird dieser Umzug von mehreren Musikkapellen. Die Kirche und die umliegenden Strassen wurden bereits im Vorfeld aufwendig herausgeputzt. Hoehepunkt ist die Rueckkehr zur Kirche, wo die Bruderschaft der Jungfrau ihre traditionellen Taenze auffuehrt.
Am zweiten Tag, dem 3. Februar, pilgern die Glaubigen im Rhythmus von Violinen, Trommeln und Gitarren von der Iglesia Santiago Apostol de La Punta in das zwei Kilometer entfernte Dorf Zumba, zum Ort der Marienerscheinung. Dort wird eine Messe eigens fuer die Bruderschaft der Jungfrau abgehalten. Deren Mitglieder erscheinen in ihren praechtigen Traechten, die aus zerrissenen Blusen, Umhaengen, kurzen Hosen und grossen, mit bunten Blumen verzierten Strohhueten bestehen.
Der Tanz der Bruderschaft vereint indigene, afrikanische und spanische Elemente und symbolisiert die fuenf Phasen des landwirtschaftlichen Zyklus: 1. Das Fortsperren des Ziegenbocks, damit dieser nicht stoert; 2. Die Reinigung des Feldes durch symbolisches Verbrennen von Unkraut; 3. Die Aussaat; 4. Das Jaeten zum Schutz der jungen Pflanzen; 5. Die Ernte mit freudigen, verschlungenen Taenzen.
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Adresse: La Parroquia liegt im Suedwesten von Merida, Zumba zwei Kilometer weiter westlich.
*Tipp: empfehlenswert Planen Sie unbedingt beide Tage ein! EjidoEjidoEjido, die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Mérida, bildet das lebendige administrative und wirtschaftliche Herz der Region. Als Teil einer wichtigen städtischen Achse liegt sie auf etwa 1.200 Metern Höhe im fruchtbaren Tal des Río Chama in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Mérida. Die Stadt ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt und vor allem für ihre intensive landwirtschaftliche Produktion bekannt, wobei der Anbau von Knoblauch, Zwiebeln und Paprika die Region über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht hat.
Für Reisende ist Ejido in erster Linie ein Durchgangsort, der sich als Basis für Ausflüge in die umliegende Andenlandschaft, etwa in den Nationalpark Sierra Nevada, anbieten kann. Innerhalb der Stadt laden Sehenswürdigkeiten wie die moderne Kathedrale Nuestra Señora del Rosario de Chiquinquirá, der zentrale Plaza Bolívar und der Erholungspark Parque La Isla am Flussufer zum Verweilen ein. Ein Besuch auf dem lokalen Mercado Municipal gewährt einen echten Einblick in das Alltagsleben und die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Region. El MorroEl MorroEl Morro (ehemals Mucubache) markiert seit jeher den Zugang zu den Pueblos del Sur. Auf über 1.700 Metern gelegen, diente es früher als wichtiger Handelsposten zwischen Barinas und Mérida. Der Ort liegt innerhalb des Nationalparks Sierra Nevada und ist von unberührter Natur umgeben. Die Mehrheit der Einwohner trägt den Nachnamen Dugarte, was auf eine lange und in sich geschlossene Siedlungsgeschichte seit der Gründung um 1655 hinweist.
Die Zufahrt über die kurvige und steile Straße vom Chama-Tal ist nicht ohne und bereitet den Besucher auf die Abgeschiedenheit der folgenden Dörfer vor- ein charmanter und rustikaler Einstieg in die andine Dorfkultur. Truchicultura El ParaísoTruchicultura El ParaísoDie Forelennzucht El Paraíso in Mucunután hat eine lange Tradition. Sie wurde von der Familie León gegründet, die zu den Pionieren der Forellenzucht in Mérida in den 1950er Jahren gehörte. Heute führt Myriam León Mujica den Betrieb und setzt das Vermächtnis ihres Vaters fort. Trotz schwieriger Zeiten hat die Zucht niemals geschlossen und produziert weiterhin hochwertige Forellen.
Der Betrieb legt Wert auf erstklassige Produkte, zu denen auch Forellen in Lachs-Optik ('salmonadas') gehören. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Arbeit und die gepflegten Anlagen. Die Familie León steht für den beharrlichen Aufbau und die Fortführung eines wichtigen kulinarischen Erbes der Region.
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Adresse: Mucunután, Mérida El Rincón de ApartaderosEl Rincón de ApartaderosDieses familiengeführte Lokal auf der Transandina verbindet traditionelle venezolanische Bergküche mit herzlicher Gastfreundschaft. Betreiber Rafael Villarreal und seine Mutter Edivia servieren die klassische Pisca andina, knuspriges Cochino frito, Rinder- und Hähnchensuppen sowie weitere typische Gerichte – alles mit authentischem Geschmack und zu soliden Preisen.
Ein besonderer Blickfang ist die Juan-Felix-Sánchez-Skulptur am Eingang. Sánchez war ein bekannter Volkskünstler und Architekt, unter der Capilla de Piedra (Steinkapelle) in San Rafael de Mucuchíes. El VigíaEl VigíaWo die hohen Gipfel der Sierra Nevada in die weiten Ebenen übergehen, liegt El Vigía: das lebendige, sonnenverwöhnte Tor zur Andenregion. Mit rund 70.000 Einwohnern ist sie nach Mérida die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates.
Während Mérida in der kühlen Höhe thront, empfängt El Vigía seine Gäste mit tropischem Flair. Auf nur 130 Metern Höhe am Ufer des Río Chama gelegen, herrschen hier das ganze Jahr über angenehm warme Temperaturen mit durchschnittlichen Höchstwerten um 32 °C. Die fruchtbare Ebene wird von Viehzucht und üppigen Plantagen geprägt – besonders von Kochbananen, einem Grundnahrungsmittel der Region.
El Vigía ist ein moderner Verkehrsknotenpunkt mit Vergangenheit. Seine historische Rolle als Umschlagplatz begann mit der Eisenbahn, die von 1893 bis 1952 den für den Export bestimmten Andenkaffee zu den Häfen im benachbarten Zulia transportierte. Noch heute zeugt eine historische Dampflok auf der Plaza El Ferrocarril, nur einen Block südöstlich der Plaza Bolívar, von dieser Epoche.
Inzwischen ist der Flughafen von El Vigía der beliebteste Zugang für Reisende, die nach Mérida oder in die Anden unterwegs sind, erspart man sich so doch die beschwerliche Anreise über Land. Die Weiterfahrt nach Mérida kann mit einem privaten Transport oder mit öffentlichen Bussen durchgeführt werden (Terminal de Pasajeros, Avenida 3 con Troncal 1, westlich neben C.C. Junior Mall).
Ein absolutes Highlight der Region wartet etwa 50 km nördlich im Nachbarstaat Zulia. Dort gelangt man vom Fischerdorf Concha per Boot in das Mündungsdelta des Río Catatumbo, wo von März bis Oktober eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Welt stattfindet: die Relámpagos del Catatumbo. Hotels vor Ort organisieren Ausflüge. Flughafen El VigíaFlughafen El VigíaDer moderne Regionalflughafen von El Vigía (IATA-Code: VIG) ist das wichtigste Luftdrehkreuz fr die gesamte Andenregion. Als praktische und schnelle Alternative zur zeitraubenden Anfahrt ber Land ist er ein beliebter Zugang zur Sierra Nevada und zum kolonialen Mrida.
Der Flughafen liegt sehr verkehrsgnstig direkt an der Panamericana, etwa 70 km westlich von Mrida und nur wenige Minuten vom Zentrum El Vigs entfernt. Taxis oder Mietwagen bringen Sie zuverlssig nach Mrida (ca. 1,5 Stunden Fahrt).
Derzeit wird der Flughafen ausschlielich von venezolanischen Fluggesellschaften bedient. Die wichtigste und regelmigste Verbindung ist die Route nach Caracas. Einer der Hauptanbieter auf dieser Strecke ist Laser Airlines. En Alturas Café Bistró BarEn Alturas Café Bistró BarMitten in der belebten Innenstadt von Mérida liegt dieser Ort für entspannte Frühstücke, einen Kaffee, Cocktails und gute Gespräche. Serviert wird Kaffee aus den umliegenden Höhenlagen, der traditionell verarbeitet wird - man schmeckt's.
Warmes Licht und viel Liebe zum Detail machen diesen Ort so gemütlich, dass man hier mühelos in einem guten Buch versinken kann. Abends gibt es häufiger Livemusik und das Café verwandelt sich in eine coole Cocktail-Bar.
Eine perfekte Atmosphäre tagsüber wie abends, ein schneller Service und blitzsaubere Räumlichkeiten - inklusive Örtchen - machen En Alturas zur ersten Anlaufadresse im Zentrum von Mérida.
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Adresse: Avenida 4 Bolívar, zwischen Calles 23 y 24, Edif. Hermes, Local 1, Mérida
Besonderheit: Abends gelegentlich Livemusik und DJs
Preisniveau: €€ Entre Nubes – Zwischen den WolkenEntre Nubes – Zwischen den WolkenDiese Unterkunft besteht aus einer Gruppe wunderschöner Häuser hoch über Timotes, die einen atemberaubenden Panoramablick in die Berge bieten. Die gemütlichen Zimmer mit Kamin laden zum Entspannen ein, während der unvergessliche Service – inklusive frisch gebackener pastelitos andinos zum Frühstück – für ein rundum verwöhntes Gefühl sorgt. Die Gastgeber Melisa und Benito sind leidenschaftliche Kenner der Region und organisieren gerne Touren zu den nahegelegenen Lagunen, Páramos und Bergpfaden.
Ein echtes Highlight ist die perfekte Mischung aus absoluter Ruhe, der majestätischen Natur direkt vor der Tür und der herzlichen Gastfreundschaft der Besitzer, die Ihnen die authentische Kultur und die freundlichen Menschen der Anden näherbringen.
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Adresse: Casa Mesa Alta, Timotes, Mérida
Preise: €€ Escuela De Montaña SagarmathaEscuela De Montaña SagarmathaDie auf 3.550 Metern Höhe gelegene Bergschule wurde vom Everest-Bezwinger und Architekten Marcus Tobía gegründet und dient als Ausbildungsstätte für Kinder und Erwachsene. Das gesamte Camp, von den Holzmöbeln bis zur Architektur, wurde von ihm eigenhändig entworfen und gebaut. Die Ausstattung ist funktional und zweckmäßig: solide Matratzen, warme Schlafsäcke, gemeinschaftliche Bäder mit zuverlässig warmem Wasser und eine gut ausgestattete Küche. Das exzellente Köchinnen, die lokale Spezialitäten zubereiten.
Das Programm konzentriert sich auf alpine Erziehung, Teamarbeit und das Überwinden persönlicher Grenzen. Zum Gelände gehören Zeltplätze zwischen Frailejones sowie Möglichkeiten für Wanderungen und Mountainbike-Touren. Der Betrieb wird von einem respektvollen Team geführt, das auch für die Verpflegung zuständig ist. Die Lage ermöglicht Ausblicke auf die Schneefelder der Águilas Blancas und direkten Zugang zum Hochgebirge.
Besonders geeignet für motivierte Individualreisende und Gruppen, die ein praxisorientiertes Bergerlebnis suchen.
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Adresse: Apartaderos, Mérida.
Preise: €€ Estancia La BraveraEstancia La BraveraAuf halbem Weg zwischen Jají und La Azulita verbirgt sich hinter einem unscheinbaren Eingangstor dieses Paradies für Naturliebhaber. Gleich einem botanischen Garten vereint das Anwesen sämtliche Pflanzenarten der andinen Páramos - von Experten fachkundig identifiziert und liebevoll arrangiert. Besonders bezaubernd sind die unzähligen Kolibris, die durch die üppige Vegetation schwirren.
Die zehn Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet und laden zum Verweilen ein. Herzstück des Anwesens ist ein traditioneller Caney mit Holzofen, in dem die Besitzer selbst für ihre Gäste kochen. Geführt wird die Estancia von den Eigentümern, die mit persönlicher Hingabe für das Wohl ihrer Besucher sorgen. Estancia La CañadaEstancia La CañadaDie Estancia La Cañada ist mehr als eine Unterkunft: Sie ist ein mit großer Hingabe geschaffenes Zuhause in den Bergen. Die familiär geführte Anlage beeindruckt durch ihre gemütlichen, aus Stein und Holz erbauten Zimmer und Cabañas, eingebettet in üppige Gärten vor der ikonischen Kulisse des Nationalparks Sierra Nevada. Die ruhige Lage und die warme Gastfreundschaft schaffen eine perfekte Atmosphäre zum Abschalten.
Ein besonderes Highlight sind die gemeinsamen Momente am knisternden Kaminfeuer am Abend sowie die herzhaften Abendessen und reichhaltigen Frühstücke.
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Adresse: Carretera Trasandina, Escagüey, zwischen Cacute und Mucurubá, Mérida
Preise: €€ Estancia La Vera CruzEstancia La Vera CruzDie Estancia La Vera Cruz ist eine privat geführte Landhaus-Lodge nahe Bailadores. Sie verbindet modernen Komfort mit der Natur und Kultur der Anden. Das Anwesen besticht durch seine makellose und warme Gestaltung. Gäste schätzen die weitläufigen Gärten, den Pool mit Panoramablick und den großen, zum Landschaftspanorama hin offenen Speisesaal. Im Hintergrund ragen die schützenden Bergketten auf.
Die Estancia fördert die Region, indem sie lokale Produkte vermarktet und authentische Ausflüge in die Umgebung anbietet.
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Adresse: Mesa de Adrián, Carretera Trasandina zwischen Tovar und Bailadores, Mérida
Preise: €€ Estancia Xinia y PeterEstancia Xinia y PeterDie Estancia Xinia y Peter liegt in La Mucuy Baja bei Tabay, nur wenige Autominuten von Merida entfernt. Seit 28 Jahren fuehren Xinia und Peter diese Unterkunft mit grosser Hingabe. Aus bescheidenen Anfaengen ist ein gut gefuehrtes Gaestehaus mit persoenlicher Atmosphaere entstanden.
Die Unterkunft besticht durch ihre durchdachte Einrichtung und viele persoenliche Details. Es gibt eine Bibliothek und eine kleine Kapelle. Die hausgemachten Mahlzeiten werden von Gaesten besonders geschaetzt. Der Ort bietet Ruhe und die Naehe zur Natur.
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Adresse: La Mucuy Baja, Qta. Xinia y Peter, Tabay, Merida
Preis: EE
50 ———
Estatuas de MéridaEstatuas de MéridaMérida ist eine geschichtsträchtige Stadt – und genau das ist das Thema der von „Estatuas de Mérida“ organisierten Führungen. Das Projekt wurde von Samuel ins Leben gerufen, einem jungen Historiker und begabten Geschichtenerzähler, der sich für den Erhalt der alten Statuen der Stadt einsetzt. Für ihn sind diese Denkmäler nicht nur Kunstwerke, sondern lebendige Zeugen der Stadtgeschichte. Zusammen mit seinem Team – Studenten der Geschichte, Kunst und Architektur – vermittelt er den Besuchern seine ganz persönliche Sicht auf Mérida.
Je nach Ihren Interessen kann die Führung ganz unterschiedlich gestaltet werden: ein Spaziergang durch das koloniale Zentrum mit einem Architekturstudenten, der die verwinkelten Gassen wie seine Westentasche kennt; ein Besuch auf einem der kleinen Märkte mit einem Experten für andine Küche; oder eine Entdeckungstour, die von der Plaza Bolívar zu den Wasserfällen von Chorros de Milla führt – mit Abstechern zu Orten, die in keinem Reiseführer zu finden sind, nicht einmal in diesem.
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten und bestehen in der Regel aus sechs bis acht Personen, sodass reichlich Raum für Fragen, Anekdoten und persönliche Momente bleibt.
Bitte beachten Sie: Die Touren finden auf Spanisch statt. Eine begrenzte Anzahl von Reiseleitern spricht auch Englisch. Am besten kontaktieren Sie Samuels Team einige Tage im Voraus, da die Plätze oft schnell vergeben sind.
Biblioteca Febres CorderoBiblioteca Febres CorderoVersteckt im ersten Stock des Centro Comercial El Fortín, direkt gegenüber der Plaza Bolívar, liegt eine der wertvollsten Bibliotheken Venezuelas: die Biblioteca Febres Cordero. Ein Besuch hier ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte Venezuelas – mitten im Herzen von Mérida. Über Generationen trugen die Nachkommen von Antonio und León Febres Cordero seit dem 19. Jahrhundert Bücher, Dokumente und Zeitungen zusammen. 1978 wurde diese private Sammlung der Nation gestiftet – mit der Auflage, für immer in Mérida zu bleiben.
Heute beherbergt die Bibliothek auf 900 Quadratmetern einen unschätzbaren Schatz: Neben tausenden Büchern und einer der bedeutendsten Zeitungssammlungen des Landes (mit Exemplaren aus dem 19. Jahrhundert!) finden sich hier über 30.000 handschriftliche Dokumente – einige davon aus dem 16. Jahrhundert. Die Sammlung ist nicht nur Fachleuten zugänglich – einfach am Eingang fragen.
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Adresse: Centro Comercial El Fortín, 2. Stock, Avenida 3, Mérida
*Tipp: empfehlenswert
Finca El CamareroFinca El CamareroDie Finca El Camarero ist der größte Rosenproduzent Venezuelas, und wird als Familienunternehmen von Eduardo Belandria und Naiyibi Arias im Hochland von Bailadores geführt. Das Unternehmen steht für den unbeugsamen Pioniergeist der Region: Statt auf traditionelle Landwirtschaft setzt der Betrieb erfolgreich auf hochwertigen Zierpflanzenanbau und versorgt den nationalen Markt mit Millionen Rosen pro Jahr – alles wird im Land verkauft.
Die Finca verkörpert tiefe Verbundenheit mit der Heimat und den Willen, das Land durch harte Arbeit und Innovation voranzubringen.
Auf dem Gelände befinden sich auch Gästezimmer für Übernachtungen.
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Adresse: am Ortseingang von Bailadores, direkt an der Hauptstraße, Mérida
Preise: € (Eintritt und Übernachtung budgetfreundlich)
Doña CarmenDoña CarmenIn einem alten Kolonialgebäude mit dicken Lehmwänden und ziegelgedeckten Dächern, unweit der Plaza Bolivar befindet sich dieses beliebte Restaurant. Betreiber Omar Balza empfängt seine Gäste mit authentischer andiner Küche, bei der zwei Spezialitäten im Mittelpunkt stehen: die berühmte Erbsensuppe (Sopa de arvejas) und Forelle (Trucha), die hier auf jede erdenkliche Art zubereitet wird. Außerdem gibt es kräftige Hühner- und Rindereintöpfe (Hervidos) sowie über offenem Feuer gegrillte Fleischgerichte.
Besonders interessant ist der Innenhof, wo Gäste den Anbau und die Weiterverarbeitung des regionalen Kaffees hautnah miterleben können - eine gelungene Ergänzung zum kulinarischen Angebot.
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Adresse: Calle Sucre, Nr. 22, gegenüber dem Museo de Los Pajaros, Jaji, Merida
Preise: €
Frailejones, die Wächter des venezolanischen PáramoFrailejones, die Wächter des venezolanischen PáramoFrailejones, die Wächter des venezolanischen Páramo
Der Frailejón (Espeletia) ist das Symbol des Hochlandes – mit behaartem Stamm und silbrig-filzigen Blättern wirkt er wie aus einer anderen Welt. Die Pflanze ist in den Anden Venezuelas, Kolumbiens und Ecuadors heimisch. Ihr dicker, unverzweigter Stamm ist von abgestorbenen Blättern umhüllt – ein natürlicher Schutz gegen Kälte. Die feinen Härchen der lebenden Blätter schützen vor UV-Strahlung und kondensieren Nebel. Frailejones wachsen extrem langsam (ca. 1 cm pro Jahr) und können 300–400 Jahre alt werden. Die gelben Blüten erscheinen hauptsächlich von Oktober bis November.
Bei indigenen Gemeinschaften galten sie als heilige Wächter der Berge und Hüter des Wassers. In der andinen Kosmologie sind sie irdische Verkörperungen der Berggottheiten. Medizinisch wirkt Tee aus den Blättern entzündungshemmend und schleimlösend; äußerlich fördern sie die Wundheilung. Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurden sie 1801 von Humboldt und Bonpland. Der Name 'Frailejón' ('großer Mönch') spielt auf die Ähnlichkeit mit einem umhüllten Mönch an.
Ökologisch sind sie unersetzlich: Sie kondensieren Nebel, leiten Wasser zum Boden und speichern es – der Boden unter ihnen speist ganzjährig die Flüsse der Anden. Abgestorbene Blätter schaffen Mikrohabitate für Pilze, Bakterien und Insekten. Heute sind Arten bedroht durch Klimawandel, Landwirtschaft und Lebensraumzerstörung. In den Anden heißt es: 'Wo der Frailejón stirbt, stirbt das Wasser – und wo das Wasser stirbt, stirbt das Leben.'
Garage Rock BarGarage Rock BarDie Garage Rock Bar ist eine feste Größe im Nachtleben von Mérida. Sie ist der Treffpunkt für Freunde der Rockmusik, die Wert auf Livemusik in cooler Atmosphäre legen.
Die Bühne bietet vor allem lokalen Talenten die Möglichkeit, vor einem dankbaren Publikum zu glänzen. Dabei darf eine exzellente Queen-Tribute-Band – wir sind in Venezuela – nicht fehlen. Die Akustik ist hervorragend und die Raumaufteilung erlaubt den perfekten Blick auf die Bühne. Es ist laut, aber man kann sich noch unterhalten – der perfekte Ort für einen unterhaltsamen Abend mit Freunden.
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Adresse: C.C. Villa Los Choros, Av. Principal de Los Chorros de Milla, Mérida
Öffnungszeiten: donnerstags bis samstags, 18:00 – 01:00 Uhr (Küche hat ebenfalls geöffnet, Konzerte beginnen ca. 21:45 Uhr)
Preise: €-€€
Gavidia: Im Hochland der AndenGavidia: Im Hochland der AndenAuf über 3.200 Metern in der Sierra Nevada von Mérida liegt das Dorf Gavidia. Als eine der höchstgelegenen Siedlungen Venezuelas bietet es Einblick in das traditionelle Leben im andinen Hochland, dem Páramo. Die Gemeinde lebt vor allem von der Landwirtschaft, mit Viehzucht (Kühe, Schafe, Ziegen) und dem Anbau von Kartoffeln, Möhren, Knoblauch, Weizen und Gerste.
Ein beliebtes Ausflugsziel ist die Laguna Negra de Gavidia, die nach einem etwa einstündigen Spaziergang vom Dorf aus erreichbar ist. Die Wanderung führt durch eine charakteristische Landschaft mit Frailejones (Riesenkräuter, Wasserspeicher und Wahrzeichen des Páramo). Im Ortsteil Mirachache befindet sich die Grundschule (Escuela Básica Nacional Gavidia), die höchstgelegene des ganzen Landes. Ein wichtiges landwirtschaftliches Projekt zur Erhaltung der Biodiversität ist Zucht und Saatgutvermehrung autochthoner Kartoffelsorten (pápas nativas) im Ortsteil Los Chispiaderos, ein Projekt, das vom venezolanischen Landwirtschaftsministerium gefördert wird.
Für Wanderungen oder Ausritte in der Hochebene wird die Begleitung durch einen lokalen Führer empfohlen. Ein erfahrener Ansprechpartner ist Navor Balsa vom Refugio Mitanti, der auch in verschiedene Dorfprojekte involviert ist.
Gavidia ist über eine kurvenreiche Schotterpiste erreichbar. Der Abzweig von der Hauptstraße liegt bei Mucumpate, etwa 5 km östlich von Mucuchíes. Von dort sind es noch circa 20 Minuten Fahrzeit. Ein geländegängiges Fahrzeug ist ratsam.
Übernachtungsmöglichkeiten bieten das familiengeführte Refugio Mitanti und die Mucuposada Michicabá. Unbedingt im Voraus reservieren!
Hato del LlanoHato del LlanoDas kleine Dorf Hato del Llano liegt auf etwa 3.400 Metern Höhe und ist der letzte Ort vor dem Observatorium. Es besteht aus wenigen einfachen Häusern, die sich entlang der einzigen Straße reihen, und wirkt wie aus der Zeit gefallen. Die dünne Luft und die karge Landschaft mit ihrer typischen Páramo-Vegetation prägen das Bild. Hier leben die Menschen vor allem von der Landwirtschaft und dem wachsenden Tourismus, der durch die Nähe zur Sternenwarte ins Dorf kommt.
Ein kurzer Abstecher lohnt sich, um die ruhige, fast meditative Atmosphäre dieses hochgelegenen Andendorfs zu erleben.
Heladería CoromotoHeladería CoromotoWas darf es heute für eine Eissorte sein? Himbeere, Schokolade - oder doch lieber Knoblauch, Thunfisch oder Spaghetti mit Hühnchen? Diese Frage stellen sich täglich die Gäste der Heladería Coromoto im venezolanischen Mérida. Die 1981 von dem portugiesischen Einwanderer Manuel da Silva Oliveira gegründete Eisdiele schaffte es bereits in den 1990er-Jahren ins Guinnessbuch der Rekorde - mit damals 870 angebotenen Geschmacksrichtungen. Heute führt die Familie das Erbe fort und bietet über 1.000 Sorten, wenngleich täglich nur etwa 50 davon im Verkauf sind.
Die Sorten tragen geheimnisvolle Namen wie 'Tränen der Liebe', 'Jurassic Park', 'Gute Nacht' oder 'Tourist'. Neben skurrilen Kreationen wie Knoblauch-, Thunfisch- oder Weißwurst-Sauerkraut-Eis gibt es auch Klassiker wie Schokolade oder Avocado.
Achtung: Gerade nachmittags herrscht oft Gedränge und man muss mit langen Schlangen rechnen. Die Preise sind gehoben, die Qualität des Eises selbst wird von Kennern jedoch als mittelmäßig beschrieben - der Besuch ist eher ein kurioses als ein kulinarisches Erlebnis.
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Adresse: Calle 29 Zea (zwischen Avenida 4 und 5), Mérida
Besonderheit: Über 1000 Eissorten (Weltrekord) mit skurrilen Geschmacksrichtungen
Preise: €€-€€€
Heladería MillaHeladería MillaWer kein Geschmackserlebnis à la 'Schwarze Bohnen mit geräuchertem Speck' braucht, ist hier genau richtig: Die Heladería Milla steht für klassisches, handgemachtes Eis in bester venezolanischer Tradition. Großzügige Portionen, eine vielfältige Auswahl an Frucht- und Milcheissorten und faire Preise machen den Charme dieser Institution aus.
Ein aufmerksamer Service und ein angenehmes Ambiente laden zum Verweilen ein. Ob mit der Familie, zu zweit oder allein: Die Heladería Milla ist der perfekte Ort für eine süße Auszeit.
Ein besonderes Highlight ist die Filiale an der Seilbahnstation Barinitas an der Plaza Las Heroinas: Sie befindet sich in einer umgebauten, originalgetreu erhaltenen Seilbahngondel aus der Anfangszeit der Mérida-Seilbahn.
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Adresse: Plaza Milla (gegenüber der Plaza de Milla), Mérida; Frente a la Plaza Las Heroinas (Seilbahnstation) in einer alten Seilbahngondel, Mérida; C.C. La Esquina de Amador, Mérida; Club Militar, Mérida
Preise: €-€€ (günstig bis mittel)
BergbaugeschichteBergbaugeschichteDie Andenregion Venezuelas ist nicht nur eine Landschaft von atemberaubender Schönheit, sondern trägt auch die Spuren einer langen Bergbautradition. Die Frage, ob dieser Wirtschaftszweig wiederbelebt werden soll, führt zu Konflikten zwischen Kapitalinteressen, staatlicher Politik und dem Willen der lokalen Gemeinschaften. Ein exemplarischer Fall spielt sich im Mocotíes-Tal bei Bailadores ab.
Dort wurde die Mine „Rincón de Las Tapias“ über Jahrhunderte bis 1966 ausgebeutet. Sie hinterließ Altlasten insbesondere durch Schwermetalle in den Gewässern. Die Möglichkeit einer Wiedereröffnung solcher Minen stellt die Region vor enorme Herausforderungen. Die Rechtslage ist dabei widersprüchlich: Einerseits besitzt Venezuela eine verfassungsrechtlich verankerte und fortschrittliche Umweltgesetzgebung, die schützenswerte Ökosysteme bewahren will. Andererseits schaffen neuere Gesetze wie das „Anti-Blockade-Gesetz“ von 2022 und der staatliche Bergbauplan 2019-2025 einen Rahmen, der eine rasche Reaktivierung von Minenprojekten begünstigen und etablierte Umweltauflagen umgehen kann.
Die Gemeinde von Bailadores hat sich dieser Bedrohung bereits zweimal erfolgreich entgegengestellt. 1992 verhinderte breiter Widerstand die Pläne eines internationalen Bergbau-Konsortiums, die Mine (für die Gewinnung von Zink, Kupfer und Blei) zu reaktivieren. 2018/19 gelang es erneut, durch entschlossenen zivilgesellschaftlichen Protest den illegalen Bau einer Zufahrtsstraße zu stoppen. Die Behörden wurden zum Handeln gezwungen und alle Aktivitäten vorerst eingestellt. Der Konflikt schwelt zwar weiter, doch der bisherige Erfolg der Bevölkerung unterstreicht die Kraft kollektiven Handelns in einem komplexen und widersprüchlichen politisch-rechtlichen Umfeld.
Hotel Castillo San Ignazio de MéridaHotel Castillo San Ignazio de MéridaDas Hotel hebt sich durch seine markante Architektur hervor: Inspiriert vom italienischen Schloss Marostica dominiert das mittelalterlich anmutende den Ortseingang von Mucuchíes.
Das 1990 fertiggestellte Anwesen bietet heute 30 Zimmer, ein Restaurant, weitläufige Grünflächen und einen Veranstaltungssaal. Die Atmosphäre ist durch die Verbindung von rustikaler Gemütlichkeit und ungewöhnlicher Bauweise geprägt.
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Adresse: Av. Carabobo, Entrando a Mucuchíes, Mérida 5130
Preise: €€-€€€
Hotel Milla SuitesHotel Milla SuitesWer keine Luxusansprüche hat, aber Wert auf gepflegte Zimmer und erholsamen Schlaf legt, ist hier genau richtig. Das familiär geführte Hotel überzeugt mit geräumigen Zimmern, großen, bequemen Betten und einer traumhaften Lage direkt an der grünen Plaza Milla. Einige Zimmer bieten zudem einen wunderbaren Blick auf die Berge. Auf Wunsch gibt es Frühstück (mehrere Optionen).
Es gibt ein angegliedertes Restaurant mit Fast Food, für diejenigen, die auf fett-triefende Hähnchenteile stehen, und sehr leckerem Eis. Die hauseigene Reiseagentur organisiert Touren in die Umgebung und hilft unkompliziert und herzlich Seilbahn- und Flugticketbuchungen.
Ein Geheimtipp mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
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Adresse: Plaza Milla, Mérida, Mérida
Preis: €-€€
Hotel Sierra LindaHotel Sierra LindaEin Aufenthalt über den Wolken: Das Hotel Sierra Linda thront auf einem Hügel auf 1.950 Metern Höhe und bietet einen atemberaubenden 360°-Panoramablick auf die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada und die umliegenden Dörfer. Trotz der ruhigen, abgeschiedenen Lage ist das Hotel ein idealer Ausgangspunkt, um Mérida und seine Natur- und Kulturattraktionen zu erkunden.
Die frisch renovierten Hütten und Suiten sind komfortabel und geschmackvoll eingerichtet. Jede verfügt über eine voll ausgestattete Küche, ein geräumiges Wohnzimmer, einen eigenen Grillplatz und bietet mit mehreren Schlafsofas und Doppelbetten ausreichend Platz für Familien oder Gruppen. Das Hotelgelände selbst bietet zudem Restaurant, Café, Tagungsräume, einen Kinderspielplatz und organisiert Aktivitäten wie Reitausflüge und Gras-Ski fahren.
Hinweis für Autofahrer: Die Zufahrt zum Hotel ist steil und erfordert ein Fahrzeug in sehr gutem Zustand sowie einen erfahrenen Fahrer.
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Adresse: Final los dos Caminos Loma Linda Sector Mucunatan Via Tabay, Mérida
Preise: €€
Hotel Trucha AzúlHotel Trucha AzúlDieses Hotel ist mehr als nur eine Unterkunft: Die weitläufige Anlage – inklusive Restaurant, Diskothek und Veranstaltungssalons – ist wunderschön und lädt mit ihren herrlichen Gärten, der traumhaften Aussicht und dem angenehm frischen Klima zum Verweilen ein. Die Zimmer sind geräumig und ansprechend gestaltet, die ruhige Lage ist sehr angenehm.
Ein absolutes Highlight ist die Küche mit ihren köstlichen Forellenspezialitäten aus der Region.
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Adresse: Carretera Nacional Barinas - Merida, Santo Domingo, Mérida.
Preise: €€-€€€
KolibrisKolibrisKolibris - in Venezuela Tucusito genannt - sind die fliegenden Juwelen der Anden. In indigenen Kulturen gelten sie als Boten zwischen den Welten, als Überbringer von Gebeten und Träumen.
Venezuela ist ein Kolibri-Paradies: Von über 300 amerikanischen Arten sind etwa 150 hier heimisch - eine der artenreichsten Regionen weltweit. Die meisten leben in Regen- und Nebelwäldern, doch auch in Städten und im Páramo sind sie anzutreffen.
Zu den bemerkenswerten Arten zählen der Rubinkolibri, der Méridakolibri (in Bergwäldern zwischen 1.500 und 3.000 Metern) und der Schwertschnabelkolibri, dessen Schnabel länger ist als sein Körper.
Ihre Flugfähigkeiten sind einzigartig: Sie schweben auf der Stelle, fliegen rückwärts, seitwärts und senkrecht. Mit 40-80 Flügelschlägen pro Sekunde erzeugen sie das typische Surren. Ihr Herz schlägt im Flug bis zu 1.200-mal pro Minute.
Täglich besucht ein Kolibri bis zu 2.000 Blüten und trinkt das Vier- bis Fünffache seines Körpergewichts an Nektar. In kalten Nächten fallen sie in Torpidität - eine Kältestarre zum Energiesparen.
Mit ihren spezialisierten Schnäbeln sind Kolibris perfekte Bestäuber. Über 7.000 Pflanzenarten sind auf sie angewiesen. Der Schwertschnabelkolibri und die Passionsblume Passiflora mixta sind ein Paradebeispiel dieser Koevolution: Nur er erreicht den Nektar, nur sie wird bestäubt.
Jají – Ein andines Juwel mit kolonialem FlairJají – Ein andines Juwel mit kolonialem FlairRund eine Stunde von Mérida entfernt, auf 1.780 Metern Höhe, liegt der malerische Ort Jají. Dieser malerische Ort mit seinen gepflasterten Gassen wurde bereits 1586 gegründet, erhielt aber sein heutiges, einheitliches Erscheinungsbild bei einer aufwendigen Rekonstruktion im Jahr 1971. Die rund 60 Häuser im Kolonialstil, deren Fassaden traditionell in Blau und Weiß gehalten sind, verleihen Jají seinen einzigartigen Charme. Rund um die Plaza Bolívar kann man in Kunsthandwerksläden stöbern, derweil mehrere Restaurants zur Einkehr einladen.
In der Fonda Doña Carmen, einem Gebäude aus der Kolonialzeit mit schönem Innenhof, werden die hier typische Erbsensuppe und Forelle in vielerlei Variationen serviert. Im Ort selbst stehen einfache Unterkünfte zur Verfügung. Eine gute halbe Stunde außerhalb, in Richtung La Azulita, ist die Estancia La Bravera mit ihrer liebevoll gepflegten Gartenlandschaft eine empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit.
Ein lohnendes Ausflugsziel ist der Themenpark 'La Venezuela de Antier'. Hier hat der Künstler Alexis Montilla das Venezuela der 1920er Jahre mit seinen verschiedenen Regionen und Traditionen detailgetreu nachgebildet. In den Bergen oberhalb von Jají baut Thomas Niko Walter, ein Deutscher mit spannender Geschichte, auf einer kleinen Finca hochwertigen Andenkaffee an.
Jardín BotánicoJardín BotánicoDer weitläufige Botanische Garten von Mérida ist ein wahres Juwel für Naturliebhaber. Im Gegensatz zu traditionellen europäischen Gärten ist der Botanische Garten von Mérida ein Naturgebiet, das auf einer Gesamtfläche von 44 Hektar die verschiedenen Landschaftszonen der Anden nachbildet: von sanften Hügeln und einer Hochebene bis hin zu steilen Berghängen. Der Park liegt auf einer Höhe zwischen 1.850 und 2.000 Metern, wobei die Temperaturen das ganze Jahr über zwischen angenehmen 12 °C und 20 °C schwanken.
Das absolute Highlight und Herzstück des Gartens ist die Bromelien-Sammlung, die zu den bedeutendsten der Welt zählt. Mehr als 100 verschiedene Arten gedeihen auf dem Gelände, bestehend aus über 600 einzelnen Exemplaren – es ist die umfassendste und größte Bromelien-Sammlung in Venezuela und ganz Südamerika. Diese beeindruckende Sammlung ist zudem von enormer wissenschaftlicher Bedeutung. Als lebende Genbank leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung und zum Erhalt dieser faszinierenden Pflanzenfamilie, die in den Nebelwäldern der Anden und anderen Regionen Venezuelas heimisch ist.
Eine Besonderheit ist der Baumkletterpfad, der die Möglichkeit bietet, unter fachkundiger Anleitung auf die riesigen, uralten Bäume zu klettern und den Wald aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben – aus der Vogelperspektive.
Fragen Sie auch nach Führungen – es lohnt sich auf jeden Fall!
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Adresse: Avenida Alberto Carnevali, Abzweigung Chorros de Milla, Mérida
*Tipp: Kombinieren Sie Ihren Besuch im Botanischen Garten mit einem Spaziergang durch den benachbarten Parque Zoológico Chorros de Milla. Beide liegen nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und sorgen für einen perfekten Tagesausflug ins Grüne. Hinweis: Vergessen Sie nicht, bequeme Schuhe zu tragen.
Juniotel Hotel BoutiqueJuniotel Hotel BoutiqueAusgezeichnetes Fünf-Sterne-Hotel mit geräumigen und komfortablen Zimmern zum erschwinglichen Preis. Das Hotel liegt in einer modernen Mall, in unmittelbarer Umgebung gibt es ein reichhaltiges Gastro-Angebot und Ausgehmöglichkeiten.
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Adresse: Avenida Don Pepe Rojas, C.C. Junior Mall, Nivel 1 Local S/N, El Vigía, Mérida
Preise: €€-€€€
KQT BistroKQT BistroDas KQT Bistro ist mehr als ein Restaurant: Es ist ein kulinarisches Herzensprojekt der Familie Machado. Das Bistro, das sich in ihrem eigenen Haus befindet, punktet mit authentischer, hausgemachter Küche und gemütlicher Atmosphäre auf hochprofessionellem Niveau. Hier werden regionale Zutaten auf liebevolle Weise zu Gerichten wie Risottos, Lamm und saftigen Desserts verarbeitet. Voranmeldung erforderlich.
Viele der eigenen Produkte werden auch zum Verkauf angeboten. Von gereiften und frischen Käsesorten über Marmeladen und einem unwiderstehlichen Dulce de Leche bis hin zu kreativ aromatisierten Senfspezialitäten ist alles ein Genuss.
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Adresse: Cacute, direkt nach dem Ortseingang, den Bogen passieren und die Brücke überqueren.
Preise: €€
La Azulita – das blaue Dorf der AndenLa Azulita – das blaue Dorf der AndenDieser verträumte Ort mit 16.000 Einwohnern liegt auf 1.135 Metern Höhe am Nordhang der Anden. Bei Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad lässt es sich hier gut aushalten. Seinen Namen verdankt La Azulita dem bläulichen Schimmer der umliegenden Berge. Bei guter Wetterlage sind die Gewitterblitze des Catatumbo zu sehen.
Das Herz des Ortes ist die Plaza Bolívar mit der brutalistischen Kirche Santuario Inmaculada Concepción. Deren 45 Meter hohe Türme zählen zu den höchsten Venezuelas, große Glasfenster zeigen biblische Szenen. Vor der Fassade steht eine 9 Meter hohe Statue der Schutzpatronin.
Gegenüber der Kirche liegt die Trattoria de Herli mit ausgezeichneten Pizzen und Pastagerichten. Nicht weit entfernt, am Ortsrand bietet die einfache Posada El Tejar Übernachtungsmöglichkeiten. Besitzer Hektor kocht gelegentlich in einer alten Zuckermühle seinen eigenen Papelón.
Früher prägte Kaffeeanbau die Region, heute ist Tourismus die Haupteinnahmequelle. Da 80 % der Primärwälder erhalten sind, wurde La Azulita 1990 als 'ökologisches Dorf Amerikas' ausgezeichnet. Die Cuevas del Pirata bieten Höhlenabenteuer, die Umgebung die besten Klettergelegenheiten im Bundesstaat Mérida.
La Azulita liegt in einem bedeutenden Vogelkorridor mit nahezu 400 Vogelarten - von Sittichen über Tukane bis zu seltenen Kolibris. Auch Greifvögel finden hier ideale Bedingungen. International bekannt ist der Ort für seine jährlich stattfindenden Vogelbeobachtungs-Wettbewerbe.
La Capellania CaféLa Capellania CaféIn Mérida gibt es Orte, an denen man isst. Und es gibt Orte, an denen man die Seele einer Region schmeckt. Einer von ihnen ist das La Capellanía Café im Centro Comercial Alto Prado.
Hier kocht Teo Zurita - ein Koch, der nicht nur aus Mérida stammt, sondern Mérida auch in jedem seiner Gerichte tragt. Seit 23 Jahren verwandelt er in seinem Restaurant die Fruchte und Gemuse der Heimat in Hochgenuss. Seine Zutaten kommen aus der eigenen Familiengeschichte: Aufgewachsen ist Teo in La Capellanía, der Finca seiner Eltern in Bailadores, die seit fast 50 Jahren Obst und Gemuse anbaut. Was auf den Teller kommt, ist echtes Kilometro Cero (Null Kilometer) - nicht als Marketingversprechen, sondern als gelebte Herkunft.
Die Kuche ist raffiniert, ohne uberfrachtet zu sein. Die Pappardelle mit Ragú sind ein Gedicht, das Beef Tatar eine Komposition aus Texturen und Aromen, die lange nachwirkt. Zum Dessert verwohnt das Bananenbrot mit Tonkabohneneis und Erdbeermarmelade - ein wahrer Genuss. Und wer es lieber erfrischend mag: Der zuckerfreie Mojito gehort zu den besten Signature-Cocktails der Stadt.
Im Jahr 2024 wurde Teo Zurita gleich doppelt geehrt: mit dem Premio Armando Scannone der Academia Venezolana de Gastronomia - eine Auszeichnung fur jene, die sich um die Verbreitung venezolanischer Lebensmittel, Rezepte und Traditionen verdient machen - sowie mit dem Sol de Carabobo Gastronomico in der Kategorie 'Verteidigung des lokalen Produkts aus Mérida'. Wer ihn kennt, weiss: Teo sagt nicht selbst, dass er ein grossartiger Koch ist. Das sagen die Menschen, die bei ihm essen. Und die kommen immer wieder.
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Adresse: C.C. Alto Prado, Nivel 1, Local 29, Mérida
La Caravana EscuelaLa Caravana EscuelaIm Jahr 2019 gründete der Schmied und Kameramann Daniel Souto die 'Wander-Schmiedeschule', die durch Bergdorfer rund um Merida reist. In fünftägigen Intensivkursen lernen die Teilnehmer das alte Handwerk des Schmiedens kennen und verwenden dabei Altmaterialien wie alte Autokarosserieteile als Rohstoff. Am Ende wird der Dorfgemeinschaft eine voll ausgestattete Schmiede überlassen, in der die ausgebildeten Schmiede weiterarbeiten, Werkzeuge herstellen und diese später verkaufen können.
Die Schmiede treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur Weiterbildung, und mittlerweile gibt es Kooperationen mit Schulen, die das Handwerk in den Technikunterricht integrieren. In nur wenigen Jahren wurden über 200 Landwirte ausgebildet, mehr als 5.000 Werkzeuge geschmiedet und mehrere tausend Menschen entlang der Produktionskette erreicht. Neue Arbeitsplätze sind nicht nur in Schmieden entstanden, sondern auch im Baugewerbe, im Tischlerhandwerk sowie im Kunsthandwerk.
Das Team ist besonders stolz darauf, dass sich viele junge Menschen für das Handwerk begeistern. 'Das Schmiedehandwerk überdauert Generationen', sagt Souto. 'Unsere Werkstätten sind Orte der Kreativität und Freiheit, an denen junge Menschen Spaß haben und sich nützlich fühlen können, während sie unschätzbare Fähigkeiten erlernen.'
La Casa del VientoLa Casa del VientoDas Restaurant La Casa del Viento befindet sich im malerischen Sektor La Joya (Loma de los Suspiros) in La Mucuy. Es handelt sich um das Zuhause von Diana Garrido und Juan Lugo, die ihren Patio mit herrlicher Aussicht in einen kleinen, persönlichen Gastraum mit etwa drei bis vier Tischen verwandelt haben.
Das kulinarische Konzept ist persönlich und hausgemacht. Der erste Gang ist eine Degustation der eigenen, in Gläsern eingemachten Spezialitäten wie eingelegte Auberginen (berenjenas en escabeche), Chimichurri und verschiedene Antipasti. Die Gerichte der Hauptgänge werden nach Möglichkeit mit Zutaten aus dem eigenen Garten zubereitet. Das Angebot umfasst Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts.
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Adresse: Loma de Los Suspiros, Sector La Joya, La Mucuy.
Preise: €-€€
La Sazón de ChalitaLa Sazón de ChalitaHier gibt es authentische Hausmannskost zu reellen Preisen: Asado negro, Kotelett, Cuchino frito, Churrasco mit den klassischen Beilagen Reis, Krautsalat und Tostones. Die Portionen sind großzügig bemessen.
Das Mittagsmenü besteht aus Suppe und Hauptgericht, dazu gibt es einen frisch gepressten Saft und zum Abschluss einen Café tinto – das alles ab fuenf US-Dollar. Freundlicher Service, nettes und sauberes Ambiente.
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Adresse: Via El Valle - La Culata, La Vuelta de Lola, Merida
Preise: €
75 ———
La ToscanaLa ToscanaSeit 1963 ist dieses Familienrestaurant eine zuverlässige Institution an der Trasandina in Mucuchíes. Gegründet von der Mutter der heutigen Betreiberin Renata, wird es heute in dritter Generation geführt.Die traditionelle andine Kueche, einst von den legendaeren Koechinnen Enedina und Ernesta zubereitet, wird hier mit gleicher Hingabe weitergefuehrt und bietet Wanderern und Reisenden eine authentische, herzliche Einkehr.
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Adresse: Calle Independencia, Mucuchies, Merida.
Preise: €-€€ Trattoria de HerliTrattoria de HerliDirekt an der Plaza Bolívar gelegen, ist die Trattoria Herli ein echtes Highlight. Hier gibt es ausgezeichnetes Essen – allen voran die Pizzen, die als die besten der Umgebung gelten. Knuspriger, dünner Boden, köstlich belegt sind sie ein wahrer Genuss. Aber auch die Pastagerichte können sich sehen lassen. Die Portionen sind reichhaltig, der Service ist hervorragend.
Ein Ort, an dem man gerne länger sitzen bleibt und die Atmosphäre des Dorfplatzes genießt.
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Adresse: Plaza Bolívar, La Azulita, Mérida
Preise: €-€€ La Venezuela de AntierLa Venezuela de AntierEin einzigartiges Freilichtmuseum, das der Künstler Alexis Montilla mit großer Hingabe erschaffen hat. Seit der Eröffnung 1991 können Besucher hier das Venezuela der 1920er Jahre entdecken – detailgetreu nachgebildet in seiner Fülle und Vielfalt an Traditionen.
Auf dem weitläufigen Gelände wird jeder einzelne Bundesstaat mit seiner jeweiligen Architektur, Folklore, Gastronomie, Musik und Tänzen repräsentiert. Besonders eindrucksvoll ist die Darstellung Yaracuys, wo Rinder über die Berge getrieben werden. In Kürze wird auch ein Nachbau des Salto Ángel die Anlage bereichern.
Die Atmosphäre ist voller Nostalgie und Geschichte und versetzt Besucher jeden Alters in eine vergangene Zeit. Ein Ausflug in die Vergangenheit zum Mitmachen – anschaulich, liebevoll gestaltet, lehrreich und besonders beliebt bei Familien. Aufgrund der Höhenlage empfiehlt es sich, warme Kleidung einzupacken.
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Adresse: km 5, Carretera Panamericana, via Jají, Mérida
Preise: €€-€€€ Laguna de MucubajíLaguna de MucubajíAuf 3.540 Metern Höhe liegt die Laguna de Mucubají – eine der größten und zugänglichsten Gletscherlagunen der venezolanischen Anden. Ihr Name bedeutet in der Sprache der Ureinwohner 'Ort des großen Wassers', und der Besuch ist ein absolutes Muss auf jeder Andenreise. Ein Ort urtümlicher Schönheit, der die majestätische Kraft dieser Gebirgslandschaft spüren lässt.
Die Lagune ist ein Überbleibsel der letzten Eiszeit und etwa 10.000 Jahre alt. Das smaragdgrüne Wasser, umrahmt von der kargen, surrealen Schönheit des Páramo und den charakteristischen Frailejones ('Mönchspflanzen'), bietet ein atemberaubendes Fotomotiv. Die Luft ist hier stets frisch, oft kalt und windig; warme Kleidung ist unabdingbar.
Ein einfacher, gut markierter Rundweg (ca. 45 Minuten) führt direkt um das Gewässer und ist für jeden machbar. Für Abenteurer gibt es anspruchsvollere Trails, etwa zur höher gelegenen Laguna Negra oder gar zur Besteigung des Pico Mucuñuque (4.609 m). Von der Ostseite der Lagune aus können geführte Ausflüge mit dem Pferd oder Maultier unternommen werden.
Ein besonderes Erlebnis ist die Forellenfischerei. Die Fische wurden in den 1930er Jahren ausgesetzt, und in der Saison (16. März bis 30. September) kann man hier mit gültigem Angelschein sein eigenes Abendessen fangen. Im Refugio Mucubají erwartet Sie die typische Andenküche: Pisca Andina, Pastelitos Andinos und heiße Schokolade. Gleich nebenan, im Parador Turístico, befindet sich ein Souvenirladen – wer noch eine Mütze, Handschuhe oder gar eine warme Jacke braucht, kann hier fündig werden.
Praktische Hinweise: Die Lagune liegt direkt an der Trasandina, etwa auf halbem Weg zwischen Santo Domingo und Apartaderos. Ein kleiner Parkplatz befindet sich nur wenige Meter vom Ufer entfernt. Für die Einfahrt wird eine geringe Nationalparkgebühr erhoben.
Akklimatisierung: Da die Höhe spürbar ist, sollten alle Aktivitäten langsam angegangen werden. Ausreichend Wasser trinken und auf den Körper hören.
Ausstattung: Feste Schuhe, wind- und wasserdichte Jacke, Mütze und Sonnenschutz sind empfehlenswert. Die Sonne in dieser Höhe ist intensiv (mindestens LSF 50 verwenden). LagunillasLagunillas1656 unter dem Namen San Juan Bautista de Lagunillas gegründet liegt der rund 118.000 Einwohner zählende Ort auf einer Höhe von gut 1.000 Metern in einem traditionell landwirtschaftlich geprägten Tal. Die hochentwickelten indigenen Kulturen der Timoto-Cuica betrieben hier einst mit kunstvollen Terrassenfeldern und Bewässerungssystemen Landwirtschaft.
Lagunillas besticht durch einen schönen kolonialen Ortskern, dessen Herzstück das Viertel Pueblo Viejo ist - ein wahres Freilichtmuseum mit gut erhaltenen Bauten aus vergangenen Epochen, das zu einem entspannten Spaziergang einlädt.
Die Umgebung ist nicht nur für ihre Felder bekannt, sondern auch für ein besonderes Abenteuer: Vom nahegelegenen Tierra Negra aus starten Gleitschirmflüge über die spektakuläre, andine Landschaft. Parapente Tierra Negra bietet auch Tandem-Flüge an. Observatorio Astronómico Nacional Llano del HatoObservatorio Astronómico Nacional Llano del HatoDiese wunderschön in den Anden gelegene Sternenwarte ist eine besondere Empfehlung für alle, die sich für die Geheimnisse des Universums begeistern: Das Observatorio Astronómico Nacional de Llano del Hato, oft auch einfach als Astrofísico de Mérida bezeichnet. Auf 3.600 Metern Höhe in den venezolanischen Anden gelegen, ist es eines der höchstgelegenen Observatorien der Welt. Seine einzigartige Lage nahe dem Äquator ermöglicht einen seltenen Blick auf den Himmel beider Hemisphären, der Nord- und Südhalbkugel.
Ein echtes Highlight ist die technische Ausstattung: Das Observatorium verfügt über vier Kuppeln mit historischen und hochpräzisen Teleskopen, darunter ein großer Refraktor (65 cm Öffnung) und ein Reflektor (1 Meter Durchmesser) - beides Geräte der renommierten deutschen Firma Carl Zeiss. Der absolute Höhepunkt ist eine nächtliche Beobachtungstour. Wenn die Dunkelheit über die Anden hereinbricht (ab ca. 18:30 Uhr) und der Himmel über dir in einem atemberaubenden Sternenmeer erstrahlt, vergisst du für einen Moment die dünne, klare Höhenluft. Durch die gigantischen Teleskope zu blicken und die Saturnringe oder den Jupiter mit eigenen Augen zu sehen, ist ein unvergessliches Gefühl. Die Temperaturen fallen nachts auf 5 bis 12 Grad - also unbedingt warme Kleidung einpacken!
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Samstag, 15:00 - 19:00 Uhr (nach 19:00 Uhr ist kein Einlass mehr möglich)
Preise: Eintritt 8 USD für Erwachsene, Ermäßigungen für Kinder und Senioren (Stand Februar 2026)
Für alle, die das besondere Erlebnis suchen besteht die Möglichkeit, im Observatorium zu übernachten. Eine vorherige Reservierung ist zwingend erforderlich.
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Adresse: Llano del Hato, Via Apartaderos-Puerto Nuevo, Mérida. Los NevadosLos NevadosDas 1591 gegründete Dorf Los Nevados liegt auf über 2.700 Metern Höhe in den venezolanischen Anden. Es hat sich seinen ursprünglichen Charakter bewahrt und ist aufgrund seiner Nähe zu den höchsten Gipfeln Venezuelas (Pico Bolivar, 4.978 m; Pico Humboldt, 4.940 m; Pico Bonpland, 4.880 m) beliebt bei Bergsteigern. Das Dorf kann von der Seilbahn-Station Loma Redonda in einer 4-5-stündigen Wanderung (zu Fuß oder per Pferd / Maultier) oder in einer 2–3-stündigen Fahrt im Rústico-Jeep ab Mérida erreicht werden.
Los Nevados bietet eine einfache Infrastruktur, die unmittelbare Einblicke in den beschaulichen Rhythmus des Anden-Dorflebens gewährt. Die umgebende Bergwelt kann auf vielfältige Weise erkundet werden: Auf Wanderungen zu atemberaubenden Aussichtspunkten, bei einem Ausritt durch die Andentäler oder bei einem Besuch der Muela de Trigo, der historischen Getreidemühle des Dorfes. Das Herzstück des Ortes bildet die typische Pulpería – ein Dorfladen mit urigen Holzregalen, der als sozialer Treffpunkt dient. Ruhe findet man am kleinen Hauptplatz, während der sonntägliche Gottesdienst Besuchern offensteht.
Für die Übernachtung stehen mehrere einfache Posadas zur Verfügung. Komplette Ausflugspakete inklusive Übernachtung und Transfer ab Mérida werden unter Instagram: angeboten.
*Tipp: Nehmen Sie für die Rückfahrt mit dem Jeep etwas gegen Reiseübelkeit mit, falls Sie anfällig sind. Ein Sitzplatz vorne neben dem Fahrer bietet die stabilste Fahrt. Maktub Café TimotesMaktub Café TimotesHier serviert Yenni selbstgemachte Köstlichkeiten, die die Seele der andinen Hausmannskost einfangen. Ihre Spezialität sind die wunderbar gefüllten Zucchini – 'calabacines' – mit einem saftigen Hackfleischragout, serviert mit frischem Salat und überbackenem Blumenkohl. Für den süßen Abschluss sorgen hausgemachte Desserts wie Passionsfrucht-Chips ('cascos de parchita') oder feine Feigen-Pralinen, die man auch perfekt mitnehmen kann.
Ein echtes Highlight ist die persönliche, herzliche Atmosphäre und die Leidenschaft, mit der Yenni ihre Gerichte zubereitet – hier schmeckt man die Liebe zum Detail in jedem Bissen.
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Adresse: Centro Comercial Miranda, Timotes, Mérida
Preise: €€ “ background=“#4D4444″ font_size=“14″ max_width=“600″ shadow=“yes“]Mercado de las FloresMercado de las FloresSonnenblumen, Anthurien und Paradiesvogelblumen kommen aus dem Valle del Mocotíes und vom Páramo – frisch, farbenfroh und duftend präsentieren sich Rosen, Gerbera und Lilien auf dem Blumenmarkt an der Avenida Mariano Picón. Hier betreiben mehrere Familien ihr Handwerk, das sie seit vier Jahrzehnten von Generation zu Generation weitergeben. Angeboten werden Sträuße in allen Variationen: klein und riesig, schlicht oder luxuriös, gebunden als Diagonale, Parallel, Fächer oder Cachicamo.
Die Floristik ist ein wichtiger Wirtschaftszweig der Region, von dem Landwirte und Händler gleichermaßen leben. Die sechs Stände gegenüber des Mercado Periférico an der Calle 39 sind ein farbenfroher Anziehungspunkt, besonders zu Feiertagen wie Valentinstag, Muttertag oder Allerheiligen.-
Adresse: Avenida Mariano Picón, gegenüber des Mercado Periférico, Mérida Mercado PeriféricoMercado PeriféricoDer Mercado Periférico Municipal wurde 1954 eröffnet und wird von der Gemeinde Mérida betrieben. Mit seinen weiten Hallen und hohen, gewölbten Decken ist er ein architektonisches Juwel seiner Zeit, das bis heute erhalten geblieben ist.
Über 60 Stände werden meist in zweiter oder dritter Generation von den Gründerfamilien geführt. Das Sortiment umfasst frische Agrarprodukte aus Mucuchíes, Chachopo und Bailadores, erstklassiges Fleisch aus Santa Bárbara del Zulia sowie frischen Fisch und Meeresfrüchte ohne Zwischenhändler – hier findet man die beste Qualität der Stadt. Dazu gibt es Kräuter, Naturheilmittel und Kunsthandwerk.
Auch kulinarisch ist der Markt ein Highlight: Drei Cafés und in der oberen Etage acht Küchen mit einem gemeinschaftlichen Speisesaal für fast 300 Personen laden zum Verweilen ein. Die Fosforera (Fischsuppe) hier gilt als die beste der Stadt. Die Restaurants sind täglich von 11 - 16 Uhr geöffnet, mittwochs und sonntags bis 13 Uhr.
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Adresse: Calle 39 con Avenida Gonzalo Picón, Parroquia Milla, gegenüber des Mercado de las Flores, Mérida Mercado PrincipalMercado PrincipalAn der Avenida Las Américas liegt der Mercado Principal, der größte Markt der Stadt und ein Muss für jede Besucherin. Seine knallbunte Fassade wurde 2023 neu gestaltet und sorgte für Kontroversen. Er ist der einzige privat verwaltete Markt des Landes.
Im Erdgeschoss gibt es frisches Obst, Gemüse und Kräuter aus den Páramos, dazu Spezialitäten wie geräucherte Forelle, Ziegenkäse, Andenkaffee und Süßigkeiten wie Dulce de Leche oder gefüllte Feigen. Kleine Cafés servieren Pastelitos Andinos und Chicha Andina – für Mutige gibt es den skurrilen Batido de Ojo de Buey. An der Treppe finden Sie Touristeninfo, Apotheke und Bank.
Im zweiten Stock warten Souvenirs: handgewebte Textilien, Wollpullover, Alpargatas und Hängematten – zu deutlich günstigeren Preisen als in Caracas. Das dritte Stockwerk ist kulinarisches und künstlerisches Zentrum. Im großen Speisesaal mit sechs Küchen erwartet Sie authentische Criollo-Küche, besonders Forellengerichte. Dazu gibt es Ateliers lokaler Künstler sowie Ponchos und Strickmützen.
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Adresse: Avenida Las Américas con Viaducto Miranda, Mérida.
Öffnungszeiten: Mo–Sa 7–18 Uhr, So 7–14 Uhr. Mercado TatuyMercado TatuyIm Herzen von Mérida liegt der Mercado Tatuy – ein kleiner, traditioneller Markt mit ganz eigenem Charakter. Hier verkaufen die ehemaligen Händler des alten Mercado Principal, der 1987 einem Feuer zum Opfer fiel. Einige Händler weigerten sich seinerzeit, in den neuen Markt umzuziehen, und gründeten stattdessen dieses liebevoll geführte Alternative. Der Markt besticht durch seine ruhige, einladende Atmosphäre. Der Duft frischer Kräuter durchzieht die Gänge, die Händler empfangen Besucher mit einer Herzlichkeit und Offenheit, die den Einkauf zum Vergnügen machen.
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Adresse: Calle 20 entre Avenida 1 y 2, Parroquia Milla, Mérida Kathedrale von MéridaKathedrale von MéridaDie Kathedrale von Mérida, offiziell Basílica Menor de la Inmaculada Concepción, steht an der Südseite der Plaza Bolívar und ist das wichtigste religiöse Bauwerk der Stadt. Das heutige Gebäude entstand zwischen 1944 und 1958 unter der Leitung des spanischen Architekten Manuel Mujica Millán an gleicher Stelle, an der zuvor die Pfarrkirche San José stand. Die Fassade im neobarocken Stil prägt das Stadtbild, besonders das große Rosettenfenster, welches das Stadtwappen Méridas zeigt.
Wer eintritt, findet sich in einem lichtdurchfluteten Raum mit fünf Kirchenschiffen und einer markanten Vierungskuppel. Im Inneren fallen sofort die Wand- und Deckenfresken des ukrainisch-polnischen Malers Iwán Belsky ins Auge. Am Eingang des rechten Seitenschiffs empfängt die Besucher ein besonderes Werk: die Darstellung der Inmaculada Concepción, der Schutzpatronin der Erzdiözese Mérida. Belsky modellierte das Gesicht der Madonna nach dem Abbild seiner damaligen Geliebten namens Edith.
Ein weiteres Hauptwerk ist der monumentale Kreuzweg und der Altaraufsatz, ebenfalls von Belsky gestaltet. Der spanische Bildhauer Manuel de la Fuente schuf die Figur des gekreuzigten Christi, die sich aus den Silhouetten unzähliger kleiner Betender zusammensetzt. Eine besondere Kostbarkeit ist die Virgen de la Manzana, eine kleine, fein gearbeitete Madonnenfigur im spätgotischen Stil, wie sie im 14. Jahrhundert in Süddeutschland entstanden sind.
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Adresse: An der Plaza Bolívar, zwischen Avenida 3 und 4 Palacio de Gobierno del Estado MéridaPalacio de Gobierno del Estado MéridaDie gesamte Südseite der Plaza Bolívar wird vom Regierungspalast eingenommen, dem architektonischen Juwel im Herzen der Stadt. Das anl?sslich des 400-j?hrigen Stadtjubil?ums 1958 eingeweihte Geb?ude besticht nicht nur durch seine imposante Fassade, sondern vor allem durch sein Inneres: Mehrgeschossige Galerien umgeben die eleganten Innenh?fe, und Kunstliebhaber kommen bei den beeindruckenden Wandgem?lden sowie den filigran geschnitzten Holzm?beln auf ihre Kosten.
Gelegentlich finden hier kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen oder Konzerte statt – ein Besuch lohnt sich also doppelt.
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Adresse: Calle 23, Plaza Bolívar, Mérida Mirador Las PiedrasMirador Las PiedrasFür eine Verschnaufpause mit spektakulärem Ausblick eignet sich dieser Aussichtspunkt perfekt. Weniger als 60 km hinter Barinas und nur etwa einen Kilometer hinter der Cascada El Velo de la Novia gelegen, lädt er mit einfachen Kiosken zu einer Rast ein. Der Panoramablick gilt als einer der Höhepunkte der gesamten Strecke.
Im Zentrum der Aussicht liegt der smaragdgrüne Stausee von Santo Domingo (Represa José Antonio Páez), eingebettet in das tiefe Tal des gleichnamigen Flusses. Die umliegenden Hochtäler und Bergdörfer – wie das malerische Las Piedras – fügen sich zu einem typischen Andenpanorama zusammen.
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Special Feature: Praktischer Tipp: Das Auto kann hier problemlos geparkt werden. Wer länger in der Gegend verweilen möchte, findet in der Nähe, am Abzweig nach Las Piedras, die empfehlenswerte Unterkunft Cabañas Mi Querencia. Mito BrewhouseMito BrewhouseSeit 2011 braut die unabhängige Kleinbrauerei Mito verschiedene handwerkliche Biere mit Charakter - mit präziser Temperaturkontrolle und exaktem Druck in Edelstahlkesseln gebraut. Das Sortiment umfasst unter anderem ein Böhmisches Pilsner, ein reines, klares Bier mit präziser Bitternis und trockenem Finish; die Sayona Red Ale, eine Rotbier-Kreation inspiriert von der venezolanischen Legende der Sayona, gebraut mit regionalem Getreide; sowie die Candileja Dubbel de Abadía, ein dunkles Abtei-Bier mit Noten von Karamell und Röstmalz, benannt nach der Feuergestalt der venezolanischen Mythologie.
Die Qualität spricht für sich: Mito Brewhouse wurde bereits mit drei internationalen Preisen und einer Goldenen Gabel als nationale Auszeichnung geehrt. Wer handwerklich gebrautes Bier mit regionaler Seele und mythologischem Touch schätzt, ist hier genau richtig.
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Adresse: Avenida Los Próceres, zona industrial Los Andes, galpón nro. 9, Mérida
Öffnungszeiten: täglich 16 - 1 Uhr Monasterio Trapense Nuestra Señora De Los AndesMonasterio Trapense Nuestra Señora De Los AndesEs ist die Heimat der Zisterzienser-Trappistenmönche und ideal, um der Stille zu lauschen. Umgeben von Bergen ist es ein wunderschönes, schlichtes Gebäude mit herrlichen Gärten. Unterkunft in der Casa de Retiros und der Casa San Bernardo, beide mit komfortablen Zimmern und reichhaltigen Mahlzeiten.
Die Anlage ist architektonisch reizvoll und bietet mit ihrer ruhigen Atmosphäre einen idealen Rahmen für Besinnung und Kontemplation.
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Adresse: Carretera vía Estanques hacia Los Pueblos del Sur, Mérida
Preise: €-€€ Monumento al Perro NevadoMonumento al Perro NevadoAn der Trasandina, unweit von Mérida, steht dieses bewegende Denkmal für Nevado – den treuen vierbeinigen Gefährten Simón Bolívars im Kampf für die Unabhängigkeit. Der Hund der andinen Rasse Mucuchíes, 1813 zum Geschenk gemacht, begleitete den Libertador durch zahlreiche Schlachten und fand am 24. Juni 1821 in der Entscheidungsschlacht von Carabobo den Tod. Seine Rasse wurde 1964 zum Nationalhund Venezuelas erklärt.
Die lebensgroße Skulptur zeigt den Hund Nevado an der Seite des Bauern Vicente Pino, der ihn einst Bolívar übergab. Das mehrstufig angelegte Monument mit seiner kleinen Plaza und den steinernen Sitzbänken lädt zum Verweilen ein und ehrt nicht nur einen Hund, sondern die zeitlosen Werte der Treue und Hingabe.
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Adresse: Carretera Trasandina, Sector Moconoque, Mérida
Eintritt: Frei zugänglich Mucoposada SamaipatMucoposada SamaipatHier ist das Zuhause von Liodly Pernía und Edward García und ihren Kindern. Saubere und gemütliche Zimmer. Atemberaubende Aussicht, Blumen, Obstbäume, Eier von einheimischen Hühnern, Zucht von Wachteln, die verschieden gefüllt gegessen werden, und einheimische Schweine.
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Adresse: La Ensillada, entre Mucutuy y Mucuchachí, Mérida
Preise: €-€€ Mucucay Projekt – Café y CienciaMucucay Projekt – Café y CienciaEin preisgekröntes Kaffee-Spezialitäten-Projekt aus Mérida, das Tradition mit modernster Wissenschaft verbindet. Der Fokus liegt auf der Produktion von Spitzenkaffees (darunter Bourbon Rosado, Wush Wush) in extremen Höhenlagen bis zu 2.020 Metern.
Das Projekt betreibt das erste zertifizierte Kaffeelabor Venezuelas. Die Kaffees wurden mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem mit drei Medaillen beim AVPA-Wettbewerb in Paris (2022-2023) und einer Teilnahme an der Singapore Coffee Week 2025.
Achtung: Die Finca ist ein landwirtschaftlicher und wissenschaftlicher Betrieb. Ein öffentliches Café vor Ort gibt es nicht. Ein Besuch ist daher nicht ohne Weiteres für Touristen möglich. Mucuchíes: Ein idealer Stopp auf der AndenrouteMucuchíes: Ein idealer Stopp auf der AndenrouteDer Ort auf rund 3.000 Metern Höhe zählt zu den bekanntesten Etappen an der Trasandina. Mucuchíes besticht durch seine malerischen Gassen und seine besondere Architektur - dazu gehoert das mittelalterlich anmutende Hotel Castillo San Ignazio am Ortseingang. Sehenswert ist auch die Iglesia de Santa Lucia (1887) an der Plaza Bolivar. Fuer eine typisch andine Mahlzeit lohnt der Besuch im familiengefuehrten Restaurant La Toscana - seit 1963 eine kulinarische Institution.
In der Umgebung liegen mehrere Nationalpaerke sowie die Aguas Termales La Musui, ein beliebtes Ausflugsziel. Als Unterkunft mit Panoramablick bieten sich die Balcones de la Musui an.
Von geschichtlicher Bedeutung ist das Monumento al Perro Nevado, von Merida kommend linker Hand an der Trasandina liegend. Es erinnert an den treuen vierbeinigen Begleiter Simon Bolivars - einen Hund der Rasse Mucuchies, die traditionell als unermuedliche Hirtenhunde in den venezolanischen Anden eingesetzt wird und 1964 offiziell zum Nationalhund Venezuelas erklaert wurde. Der Name der Rasse und der Region leitet sich dabei aus der indigenen Sprache ab: aus den Woertern 'Mucu' (Ort) und 'Chia', der Goettin des Mondes.
Ein besonderes kulturelles Erlebnis bietet die Fiesta de San Benito de Palermo am 29. Dezember. Das Fest verbindet andine Tradition mit lebendiger Volksfroemmigkeit: Trommelrhythmen (chimbaenguele), Taenze, Prozessionen und das traditionelle Abfeuern von Vorderladergewehren (trabucos) durch als 'Negros' gekleidete Glaeubige fuellen die Strassen mit energiegeladener Atmosphaere. Mucuposada MichicabáMucuposada MichicabáMaría Rosalía Hernández ist die Besitzerin und eine fröhliche, vorbildliche Gastgeberin. Der Fluss fließt ruhig und langsam vor dem Haus vorbei, das Wasser ist klar und eiskalt. Hinter dem Haus und an den Seiten sieht man nur Berge. Es ist ein Andental mit klarem Himmel und Frailejones in der Ferne. Köstliches Essen, das nie wiederholt wird, alles gesund, lecker, hausgemacht und im Esszimmer ihres Hauses serviert. Kleine Hütten nebenan mit den Zimmern.
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Adresse: Gavidia. MucurubáMucurubáEingebettet in die Ausläufer der Sierra Nevada de Mérida auf 2.407 Metern Höhe liegt das ruhige Andendorf Mucurubá, nur etwa 32 Kilometer von der Stadt Mérida entfernt. Sein kühles, trockenes Klima (Durchschnitt 16,5 °C) und die fruchtbaren Böden bilden die Grundlage für eine reiche Landwirtschaft, die Umgebung und Ortsbild prägt.
Für kulinarische Entdecker ist das auf der anderen Flussseite gelegene KQT Bistro ein absoluter Geheimtipp. Hier können die regionalen Produkte direkt vor Ort probiert werden. Als Unterkunft für einen erholsamen Aufenthalt bietet sich die Estancia La Cañada an. Wer es aktiver mag, ist in der Casa Kuruba genau richtig.
Ein Höhepunkt im Jahreskalender ist die eindrucksvolle Tradition 'Las Velas de Mucurubá' am 8. Dezember. Zu Ehren der Schutzpatronin, der Inmaculada Concepción, erleuchten die Einwohner dann die Straßen und die Plaza mit über 15.000 Kerzen – ein einzigartiges Schauspiel von Gemeinschaftsgeist und Andacht, das seit 1974 jedes Jahr Besucher anzieht. MucutuyMucutuyMucutuy schmiegt sich in ein stilles, grünes Hochlandtal. Sein Name, der vermutlich indigenen Ursprungs ist, wird mit 'Ort des ewigen Wassers' oder 'Ort der Brise' übersetzt – eine treffende Beschreibung für die sanfte, naturverbundene Stimmung hier. Der Ort ist von einer friedlichen Ruhe geprägt, und die Menschen leben hier vor allem von Gemüse und Obst, das für den Eigenbedarf angebaut wird. Die Dorfkirche besticht durch ihre schlichte und dennoch eindrucksvolle Architektur.
Mucutuy ist vor allem für sein traditionelles Handwerk bekannt. Spezialität sind die robusten Ledertaschen, genannt 'Carrieles', die seit Generationen von den Andenbauern genutzt werden.
Ein Besuch in Mucutuy bietet einen unverfälschten Einblick in das Leben im andinen Hochland – eine Welt, die sich ihren eigenen, ruhigen Rhythmus bewahrt hat.
100 ———
Museo Arquidiocesano de MéridaMuseo Arquidiocesano de MéridaEin wenig versteckt, direkt neben der Kathedrale und dem Palacio Arzobispal, liegt dieses kulturelle Juwel der Stadt. Bereits 1909 gegründet, vereint das Museum nicht nur religiöse Kunstwerke, sondern auch Objekte zur Natur- und Regionalgeschichte. Die Sammlung ist in der wunderschönen alten Capilla El Sagrario untergebracht - das Gebäude allein ist schon einen Besuch wert.Neben einer bedeutenden Sammlung sakraler Kunst mit alten Skulpturen, Gemälden und liturgischen Gewändern werden hier auch archäologische Fundstücke aus der Andenregion und Zeugnisse vorspanischer Kulturen bewahrt. Zu den Kuriositäten der Sammlung gehört sogar eine Mumie.
Ein Besuch lohnt sich - für Kulturinteressierte, Geschichtsfans und alle, die Mérida abseits der bekannten Pfade entdecken möchten. Museo de Arte ColonialMuseo de Arte ColonialDas Museum für koloniale Kunst befindet sich in einem der ältesten Häuser Méridas – einer Stadtresidenz aus dem frühen 18. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und Textilien aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, hauptsächlich aus Venezuela, aber auch aus Ecuador, Peru und Mexiko. Besonders sehenswert sind die sakrale Kunst und die feinen Holzarbeiten.
Das eigentliche Hauptexponat ist jedoch das Gebäude selbst: Erbaut zwischen 1690 und 1710, diente es unter anderem als Bischofssitz und später als Wohnsitz des Unabhängigkeitshelden General Paredes Ángulo. Die Ausstellungsräume gruppieren sich um einen stimmungsvollen Innenhof mit typischen Rundbögen und Steinsäulen – das Herz des Kolonialhauses.
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Adresse: Avenida 4 Bolívar con calle 20, N° 20-8, Mérida
*Tipp: empfehlenswert - kurzer Anruf oder Instagram-Check lohnt sich Naturalis YogurteríaNaturalis YogurteríaIn Mérida gibt es eine Adresse für alle, die cremige, natürliche und zugleich verführerische Desserts lieben: Naturalis Yogurtería. Hier dreht sich alles um Joghurt: ob als erfrischendes Joghurteis am Stiel, mit oder ohne Früchte, als schlichter Naturyogurt mit Müsli oder als üppig befüllter, süßer Becher. Als Zutaten werden frische Früchte, Nüsse, Sirup, Trockenfrüchte, Schlagsahne und vieles mehr verwendet.
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Adresse: Calle 16 entre Avenidas 4 y 5 (Centro), Mérida; Avenida las Américas con esquina de la Av principal el llanito, al lado de La Nota, Mérida; Avenida Bolívar, diagonal al Liceo Caracciolo Parra (La Parroquia), Mérida.
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 8 - 18 Uhr PalmaritoPalmaritoSchon die Anreise zu diesem kleinen Fischerdorf am Maracaibosee ist ein Erlebnis: Eine Landstraße führt durch malerische Kulissen mit Mangobäumen und Kokospalmen, die sich im Wind über dem See wiegen. Palmarito ist bekannt als „der Strand von Mérida“. Der palmenbestandene Sandstrand, die bunten Häuser und die fröhliche Atmosphäre verleihen dem Ort ein karibisches Flair – unterstützt vom ganzjährig warmen Klima.
Ursprünglich war diese Region vom indigenen Volk der Kariben besiedelt. Während der Kolonialzeit wurden afrikanische Sklaven für die hiesigen Kakaohaciendas hierher verschleppt. Bis heute ist die afrovenezolanische Tradition lebendig – etwa die Verehrung von San Benito und die Rhythmen des Chimbánguele.
Wie heißt es so schön: Mérida hat von allem: die Anden und Schnee, die Llanos, Städte und Strand.
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Besonderheit: In der umliegenden Region Sur del Lago wird einer der edelsten Kakaos Venezuelas angebaut – ein weiterer Grund, Palmarito zu besuchen. Páramo Batallón y La NegraPáramo Batallón y La NegraDer Parque Nacional General Juan Pablo Peñaloza, der die Páramos Batallón y La Negra umfasst, ist ein Naturschutzgebiet von außergewöhnlicher Schönheit und ökologischer Schlüsselbedeutung in den venezolanischen Anden. Mit einer Fläche von 75.200 Hektar erstreckt er sich entlang der Grenze zwischen den Bundesstaaten Mérida und Táchira.
Diese einzigartigen Hochgebirgslandschaften liegen auf Höhen zwischen 1.800 und 3.300 Metern über dem Meeresspiegel. Sie fungieren als gigantische natürliche Wasserspeicher und sind die wichtigste Quelle der Trinkwasserversorgung für die umliegenden Regionen. Ein Netzwerk aus 117 Lagunen durchzieht die oft nebelverhangene Landschaft. Eine der bekanntesten ist die Laguna Brava (auch Laguna las Palmas genannt), die auf etwa 2.200 Metern Höhe direkt an der Staatsgrenze mit ihrem klaren Wasser und der imposanten Bergkulisse Besucher beeindruckt.
Der Park beherbergt eine vielfältige Fauna, darunter bedrohte Arten wie den Brillenbären (Oso Frontino), den Tapir und das Bergstachelschwein. Für Vogelbeobachter gibt es den bunt gefiederten Andensittich zu entdecken, einen der wenigen Papageien, der dauerhaft in den extremen Höhen über 2.000 Metern lebt. Die Anfahrt selbst, insbesondere die Serpentinenstraße von Bailadores hinauf zum Páramo La Negra, ist bereits ein Erlebnis und bietet atemberaubende Panoramablicke über das Valle del Mocotíes; die berühmte 'M'-Kurve auf dieser Strecke ist ein legendärer Fotostopp. Für Aktivurlauber bietet der Park ideale Möglichkeiten zum Wandern und Trekking durch die unberührte Hochlandschaft. Fotografen finden mit der weiten Landschaft, der vielfältigen Tierwelt und den atemberaubenden Panoramen faszinierende Motive.
Praktische Hinweise: Für einen Besuch ist der Ort Bailadores eine gute Ausgangsbasis. Die Straße führt von dort hinauf in die Páramo-Landschaft, wobei der Zugang zur Laguna Brava typischerweise von der Seite Méridas aus erfolgt. Aufgrund des typischen, kühlen und oft nebligen Hochgebirgsklimas sind warme Kleidung und wetterfeste Ausrüstung unbedingt empfehlenswert. Páramo La CulataPáramo La CulataDas Páramo La Culata, Teil des gleichnamigen Nationalparks, bietet ursprüngliche Wandererfahrungen, die sowohl für Anfänger wie für Erfahrene geeignet sind. Die karge, hochalpine Landschaft erstreckt sich über weite Täler und moosbewachsene Hügel, die von meterhohen Frailejones geprägt sind.
Der Parkplatz am Ende der Asphaltstraße liegt auf 3.000 Metern Höhe, von hier aus führt ein leicht ansteigender Weg zur Station der Nationalpark-Ranger. Diese Stelle markiert den offiziellen Parkeingang, an dem Sie sich registrieren müssen.
Die klassische Hauptroute folgt etwa 5 Kilometer lang einem kleinen Gebirgsbach und führt Sie stetig bergauf. Sie überwinden 600 Höhenmeter, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben: die Laguna de Tapada (3-4 Stunden hin und zurück). Dieser stille Hochgebirgssee liegt eingebettet in die surreale Landschaft der riesigen Frailejones.
Für erfahrene und gut akklimatisierte Wanderer bietet sich von der Laguna aus die Königsetappe an: der Aufstieg zum Gipfel des Pico Pan de Azúcar. Diese anspruchsvolle Etappe fordert weitere 6,5 Kilometer und rund 1.000 Höhenmeter (8-10 Stunden, hin und zurück). Vom Gipfelkreuz auf 4.654 Metern wird die Mühe mit atemberaubenden Panoramablicken über die gesamte Region belohnt.
Praktische Hinweise: Am Parkplatz gibt es ein Lokal mit Kiosk. Es stehen Pferde und Maultiere sowie erfahrene Führer bereit. Der Páramo La Culata ist kein Freizeitpark, sondern ein raues und wunderschönes Schutzgebiet. Hinterlassen Sie keine Spuren, verlassen Sie nicht die markierten Wege und nehmen Sie Ihren Müll mit.
Ausrüstung & Vorbereitung: stabile Wanderschuhe, warme Schichtung (da es auch im Sommer plötzlich kalt und windig werden kann), Regen-/Windjacke, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und Proviant. Parapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheParapente Tierra Negra – Deine Therapie in 500 Metern HöheManche Antworten findet man nicht auf der Couch, sondern in der Luft. Denn Glueck kann man vielleicht nicht kaufen – aber einen Paragliding-Flug schon. Und der kommt dem Gefuehl verdammt nahe.
Tierra Negra ist ein international bekannter Spot fuer Gleitschirmfluege. Dank der stabilen Wind- und Wetterverhaeltnisse kann man hier fast das ganze Jahr fliegen, ob alleine oder im Tandem zu zweit. Der Start erfolgt auf rund 1.600 Metern, die Landung im Tal des Rio Chama auf etwa 1.100 Metern.
Mit 28 Jahren Erfahrung und FAM-zertifizierten Piloten steht bei Parapente Tierra Negra Sicherheit an erster Stelle – egal, ob du einen Tandemflug buchst oder einen Kurs machen moechtest. Vom Start bis zur Landung ist alles organisiert, zu fairen Preisen.
Erlebe atemberaubende Ausblicke ueber Merida, puren Adrenalinkick und ein Gefuehl von Freiheit, das du so schnell nicht vergisst. Pastelitos AndinosPastelitos AndinosDiese würzig gefüllten Teigtaschen sind in der gesamten Andenregion Venezuelas beliebt, insbesondere in den Bundesstaaten Mérida, Táchira und Trujillo. Die genaue Füllung kann von Ort zu Ort variieren.
Grundbestandteile sind eine Hülle aus Weizenteig und eine pikante Füllung aus gewürztem Hackfleisch, Hähnchen oder Käse. Je nach Region und Vorliebe werden der Füllung noch Zutaten wie Paprika, Zwiebeln, Rosinen oder Oliven hinzugefügt.
Pastelitos Andinos sind ein vielseitiger Snack, der zu jeder Tageszeit gegessen wird – als herzhaftes Frühstück, schneller Mittagssnack oder abendliche Tapas. Sie werden typischerweise frittiert und heiß, oft mit einer scharfen Sauce wie 'salsa picante' oder 'salsa de ajo', serviert. Pico BolívarPico BolívarAuch wenn es unglaublich klingen mag: Venezuelas erste und einzige nationale Skimeisterschaft fand 1956 auf den Pisten des Pico Bolívar statt. Pisca AndinaPisca AndinaDiese herzhafte Milchsuppe ist in der gesamten Andenregion beliebt, insbesondere in den Bundesstaaten Mérida, Táchira und Trujillo. Die genauen Zutaten variieren von Region zu Region. Die Grundzutaten sind eine möglichst kräftige Brühe, Milch, Ei und weißer, ungesalzener Käse. Je nach Region werden dann Kartoffeln oder Reis hinzugefügt. Pisca Andina kann zu jeder Tageszeit gegessen werden, besonders morgens, wenn die Temperaturen in den Bergen noch niedrig sind. Sie ist eine gute Proteinquelle und vegetarisch. Dazu passt eine (Weizen-)Arepa.
Rezept für Pisca Andina
Zutaten für vier Personen: 1 l kräftige Brühe; 4 Kartoffeln; 200 g weißer, ungesalzener Käse; 1 Frühlingszwiebel; 3 Knoblauchzehen; 2 EL Butter; 1 l Vollmilch; 2 Zweige frischer Koriander; Salz; Pfeffer; 4 Eier
Zubereitung: 1.) Kartoffeln und Käse fein würfeln, Knoblauch und Koriander sehr fein hacken und die Frühlingszwiebel in dünne Ringe schneiden. 2.) Die Brühe über die Kartoffelwürfel gießen und kochen, bis die Kartoffeln weich sind, dann die Flüssigkeit etwas einkochen lassen. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel und den Knoblauch anbraten. 3.) Die Milch hinzufügen, unter gutem Rühren zum Kochen bringen. Den gewürfelten Käse, die Frühlingszwiebel und den Knoblauch hinzufügen. Die Eier aufschlagen, verquirlen und in die Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in Schüsseln füllen und mit Koriander garnieren. Pizzeria El Mundo de los QuesosPizzeria El Mundo de los QuesosKaum ein Ort in Mérida verbindet Tradition und Geselligkeit so wie die Pizzeria El Mundo de los Quesos. Seit 35 Jahren ist dieses Restaurant ein fester Anlaufpunkt und ein Stück merideñischer Kultur. Glaubt man den Einheimischen, wird hier die beste Pizza der Stadt serviert.
Die Böden sind dünn und knusprig, der Belag reichhaltig und am Käse wird nicht gespart. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top, eine Familienpizza reicht locker für drei Personen (Nicht-Venezolaner).
Die gemütliche Einrichtung mit viel Holz schafft ein warmes Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Das Lokal ist stets gut besucht, der Service ist stets aufmerksam und freundlich.
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Adresse: Plaza de Milla, Mérida - Venezuela
Öffnungszeiten: Täglich von 12:00 bis 22:00 Uhr
Besonderheit: Gezahlt wird vor dem Essen, Lieferung möglich.
Preise: €-€€ Plaza BolívarPlaza BolívarDie Plaza Bolívar ist das historische Herz von Mérida. Sie wurde bereits 1559 als 'Plaza Mayor' angelegt und ist damit fast so alt wie die Stadt selbst. Umgeben wird sie von einigen der wichtigsten Gebäude der Stadt, wie der Kathedrale von Mérida und dem Regierungspalast. Die Plaza ist ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Besucher, umgeben von schattenspendenden Bäumen
Ihren heutigen Namen zu Ehren von Simón Bolívar trägt sie offiziell seit 1859. In der Mitte des Platzes steht eine aus Italien importierte Reiterstatue des Libertadors, die 1930 enthüllt wurde. Mérida rühmt sich, als erster Ort überhaupt, Simón Bolívar den Titel 'El Libertador' (der Befreier) verliehen zu haben.
Rund um die Plaza bieten Straßenhändler lokale Spezialitäten an. Unbedingt probieren sollte man Quesillo (eine Art venezolanischer Flan) und Canoles (gefüllte Teigröllchen) – beides köstliche, preiswerte Snacks, die perfekt für unterwegs sind.
Ein besonderes Erlebnis erwartet Besucher an der nordöstlichen Ecke des Platzes (Avenida 3 mit Calle 22). Stellt man sich ein paar Schritte unterhalb der Stufen auf die Plaza, kann man durch Klatschen oder Rufen ein mehrfaches Echo erzeugen, das von den Häuserwänden auf der gegenüberliegenden Straßenseite zurückgeworfen wird. Ein faszinierendes Phänomen, das vor allem Kinder begeistert.
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Adresse: Zwischen Avenida 3 und 4 sowie Calles 22 und 23, Mérida
Besondere Besuchszeit: morgens für angenehme Temperaturen und weniger Trubel, abends für das lebendige Ambiente
Special Feature: Kostenlose WLAN-Verfügbarkeit auf dem Platz, Parkmöglichkeiten in der Innenstadt begrenzt
*Tipp: Besonders empfehlenswert ist ein Besuch am späten Nachmittag zur 'goldenen Stunde', wenn das Licht die umliegende Kolonialarchitektur wunderschön zur Geltung bringt. Plaza Las HeroínasPlaza Las HeroínasDieser Platz ist eine der wenigen Gedenkstätten, die der Unterstützung der Frauen im Unabhängigkeitskampf gegen die Spanier gewidmet sind. Während unzählige Denkmäler männlichen Militärführern und Schlachten gewidmet sind, ehrt dieser Platz jene Frauen, die durch Mut und Einsatz den Freiheitskampf erst ermöglicht haben.
Im Zentrum des 1977 eingeweihten Platzes steht eine Bronzegruppe mit sechs Figuren, die an fünf namentlich bekannte Frauen und einen Sohn erinnern:
1. Anastasia, eine Klosterdienerin, die durch Trommelschläge und Flintenschüsse in der Nacht des 17. April 1813 bei den Spaniern Panik auslöste und so Bolívars Truppen den Weg ebnete.
2. María Simona Corredor de Pico, die im Juni 1813 ihr Haus als Spende zur Verfügung stellte.
3. María Isabel Briceño Peralta de Fornés, die royalistische Kugelgüsse vereitelte, indem sie wertvolle Orgelpfeifen gegen Stroh gefüllte Zuckerrohr-Stangen austauschte.
4. María Ignacia Uzcátegui, die aus eigenem Vermögen eine Kanone für die Armee finanzierte.
5. María del Rosario Nava, die ihren verletzten Sohn begleitete, sein Gewehr trug und mit der Armee durch die Anden marschierte. Die sechste Figur zeigt ihren Sohn.
Der lebendige Platz liegt direkt neben der Seilbahnstation Barinitas und ist von beliebten Souvenir- und Imbissständen umgeben. Plaza El FerrocarrilPlaza El FerrocarrilDie Plaza El Ferrocarril, offiziell „Plaza La Cordillera“ genannt, ist das historische Herz und der symbolische Gründungsort El Vigías. Die Ankunft der ersten Eisenbahn aus Santa Barbara del Zulia am 28. Juli 1892 markiert die eigentliche Geburtsstunde des modernen El Vigía und läutete dessen Rolle als zentralen Handelsknotenpunkt für die umliegenden Bundesstaaten ein.
Der Platz in seiner heutigen Gestalt ist relativ jung: Er wurde zwischen 1967 und 1972 errichtet. Sein Herzstück bildet eine der originalen Dampflokomotiven aus der glorreichen Eisenbahnepoche. Die Bahnlinie „La Cordillera“ verband über 60 Jahre lang El Vigía mit den Häfen im benachbarten Bundesstaat Zulia, von wo aus der berühmte Andenkaffee in alle Welt exportiert wurde. Erst die verheerenden Überschwemmungen des Río Chama, die die Trasse zerstörten, führten zur Einstellung des Betriebs. Heute wird der Kaffee per Lkw zu den Häfen transportiert.
Der Platz dient bis heute als beliebte Kulisse für Feierlichkeiten, wirkt aber insgesamt etwas vernachlässigt. Es bleibt zu hoffen, dass seine historische Bedeutung in Zukunft durch entsprechende Pflege und Aufwertung gewürdigt wird. Plaza La ColumnaPlaza La ColumnaAm nordöstlichen Rand der Stadt, dort wo einst der alte Königsweg der Spanier ins Páramo und in das Tiefland der Llanos führte, liegt ein Ort von besonderer historischer Bedeutung: die Plaza La Columna, auch bekannt als Parque las Cinco Repúblicas. Hier befindet sich das erste Denkmal der Welt, das zu Ehren von Simon Bolivar errichtet wurde. Der Platz ist sauber und gepflegt und bietet einen schönen Panoramablick uber das Tal des Rio Chama bis hin zur majestatischen Sierra Nevada – bei klarer Sicht ist sogar der Pico Bolivar zu sehen.
Die elf Meter hohe Säule wurde am 17. Dezember 1842 eingeweiht – jenem Tag, an dem die sterblichen Uberreste des Befreiers feierlich von Santa Marta (Kolumbien) nach Caracas ubertragen wurden. Der damalige Gouverneur von Merida, der als „Niño Heroe“ bekannte Gabriel Picón Gonzalez, gab den Auftrag zum Bau. Entworfen wurde das neoklassizistische Denkmal von Juan Pablo Ibarra, einem Architekten und Unabhangigkeitshelden. Die glatte Steinsäule trug ursprunglich die rote Inschrift „A Bolivar“ (fur Bolivar) und wurde 1901 mit der heute sichtbaren Bronzebusse gekront.
Angrenzend liegt der kleine Park „Las Cinco Republicas“, hier liegt Erde aus den funf von Bolivar befreiten Nationen (Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien). Doch wer hier zahlt, verliert schnell den Uberblick, denn es flattern sechs Flaggen im Wind. Hat sich da jemand verzahlt? Nicht ganz. Ein Blick auf die Flaggen verrät die Auflosung: Von links nach rechts wehen die Farben Panamas, Boliviens, Ecuadors, Venezuelas (mittig), Kolumbiens und Perus. Panama existierte bei der Entstehung des Parks noch gar nicht. Das Land entstand erst 1903 – unter denkbar ungünstigen Vorzeichen: als strategisch gepflanzte Bananenrepublik einzig fur den Bau des Panamakanals. Kolumbien straubte sich, die USA trommelten, und nach einem kurzen Putsch war Panama plotzlich unabhangig. Aber das ist eine andere Geschichte. Plaza Las HeroínasPlaza Las HeroínasDieser Platz ist eine der wenigen Gedenkstätten, die der Unterstützung der Frauen im Unabhängigkeitskampf gegen die Spanier gewidmet sind. Während unzählige Denkmäler männlichen Militärführern und Schlachten gewidmet sind, ehrt dieser Platz jene Frauen, die durch Mut und Einsatz den Freiheitskampf erst ermöglicht haben.
Im Zentrum des 1977 eingeweihten Platzes steht eine Bronzegruppe mit sechs Figuren, die an fünf namentlich bekannte Frauen und einen Sohn erinnern:
1. Anastasia, eine Klosterdienerin, die durch Trommelschläge und Flintenschüsse in der Nacht des 17. April 1813 bei den Spaniern Panik auslöste und so Bolívars Truppen den Weg ebnete.
2. María Simona Corredor de Pico, die im Juni 1813 ihr Haus als Spende zur Verfügung stellte.
3. María Isabel Briceño Peralta de Fornés, die royalistische Kugelgüsse vereitelte, indem sie wertvolle Orgelpfeifen gegen Stroh gefüllte Zuckerrohr-Stangen austauschte.
4. María Ignacia Uzcátegui, die aus eigenem Vermögen eine Kanone für die Armee finanzierte.
5. María del Rosario Nava, die ihren verletzten Sohn begleitete, sein Gewehr trug und mit der Armee durch die Anden marschierte. Die sechste Figur zeigt ihren Sohn.
Der lebendige Platz liegt direkt neben der Seilbahnstation Barinitas und ist von beliebten Souvenir- und Imbissständen umgeben. Plaza MillaPlaza MillaDie Plaza Milla, offiziell Plaza Sucre genannt, liegt im oberen Teil der Stadt und ist einer der charmantesten Plätze Méridas. Gewidmet ist sie Antonio José de Sucre, dem Großmarschall von Ayacucho, einer zentralen Figur der südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Im Zentrum des Platzes steht ein eindrucksvolles Reiterstandbild zu seinen Ehren, das 1949 errichtet wurde.
Charakteristisch für die Plaza Milla ist ihre weitläufige Struktur mit gepflegten Blumenbeeten, schattenspendenden Bäumen und einem kleinen Spielplatz, der sie zu einem beliebten Ziel für Familien macht. Umliegende, farbenfroh gestrichene Kolonialhäuser verleihen dem Platz ein malerisches, fast schon karibisches Flair. Wenige Meter entfernt befindet sich die Plaza La Columna, auf der das erste öffentlich aufgestellte Bolívar-Denkmal der Welt zu finden ist.
Besonders an den Wochenenden ist der Platz ein lebendiger Treffpunkt. Wer es ruhiger mag, sollte an einem Wochentag am Vormittag vorbeischauen. In den umliegenden Straßen liegen einige Restaurants und Pizzerien wie die Pizzeria El Mundo de los Quesos. An der Südseite des Platzes liegt das einfache Boutique Hotel Milla Suites – eine gute Wahl – und eine Tür weiter die gleichnamige Eisdiele. Posada Bella VistaPosada Bella VistaSchön gelegene Posada mit besonders gutem Essen und tollem Blick auf das Tal und die Berge. Der Preis beinhaltet Unterkunft, Frühstück und Abendessen. Es gibt eine kleine Bar in der Rezeption, wo sich der einzige Fernseher der Herberge befindet, und oben wurden Hängematten aufgestellt. Es werden Ausritte angeboten.
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Adresse: Detrás de la iglesia bajando por una escalera, Gavidia, Mérida
Preise: €-€€ Posada Casa SolPosada Casa SolEine Unterkunft für gehobene Ansprüche in einem wunderschönen Kolonialgebäude, dessen originale Struktur erhalten wurde: von den Mosaikböden bis zu alten Möbelstücken und Gebrauchsgegenständen. Alles ist liebevoll dekoriert und entsprechend geschmackvoll sind auch die Zimmer eingerichtet.
Zentral und dennoch ruhig gelegen, nur wenige Schritte vom lebendigen Treiben der Stadt entfernt, ideal, um Mérida zu Fuß zu erkunden. Zum Frühstück werden frische Avocados aus dem eigenen Garten gereicht.
Die Posada ist Mitglied im Circuito de Excelencia, der für besondere Qualität und Service steht.
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Adresse: Avenida 4, entre calles 15-16, Mérida, Mérida
Preis: €€-€€€ Posada El TejarPosada El TejarDiese Unterkunft liegt idyllisch am Ortsrand von La Azulita, ist aber dennoch zentral: Geschäfte, Restaurants und die Plaza Bolívar sind bequem zu Fuß erreichbar. Hier findet der Reisende alles, was er braucht - die Zimmer sind einfach, aber zweckmäßig eingerichtet, verfügen über ein eigenes kleines Badezimmer und gutes WLAN. Wer mag, kann in der Gemeinschaftsküche selbst kochen oder sich im hauseigenen Restaurant bekochen lassen.
Ein echtes Highlight ist Hektor, der Besitzer. Er betreibt ein eigenes Trapiche (traditionelle Zuckermühle), in dem er gelegentlich auf althergebrachte Weise seinen eigenen Papelón (Rohrzuckersaft) kocht – ein selten gewordenes Handwerk, das er gerne zeigt.
In der Nähe des Flusses befinden sich Höhlen, die man besichtigen kann. Hektor vermittelt auf Wunsch ortskundige Führer dorthin. Ein Ort, der zum Verweilen einlädt und an dem man gerne einen Tag länger bleiben möchte. Bei guter Wetterlage können von hier aus sogar die berühmten Gewitterblitze des Catatumbo beobachtet werden, die nachts den Himmel erhellen. Posada GuamanchiPosada GuamanchiDiese Unterkunft ist ein richtiges Schmuckstück: Ziegeldächer, niedrige Flure, Geländer aus Baumstämmen, Blumenbeete, kleine, gemütliche Zimmer, viele Decken, fantastische Duschen, weil das Wasser schön heiß und mit viel Druck kommt, und die zum Esszimmer hin offene Küche. Die Gastgeber sind sehr zuvorkommend und kochen lecker. Man möchte am liebsten hierbleiben, denn der Service und die Atmosphäre sind sehr herzlich.
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Adresse: Calle principal, Gavidia, Mérida
Preis: €-€€ Posada KiutrindúPosada KiutrindúDie Besitzerin Tomasa García stammt aus Chacantá. Sie eröffnete eine Pension, weil es in ihrem Dorf kein einziges Bett gab, um Besucher zu beherbergen. Der Name bedeutet 'Blume', und jedes Zimmer ist nach einer Blume benannt. Sie führt ihre Gäste zu den Wasserfällen und zur Zuckerrohrmühle und bietet ihnen Biruz an, wie der Kaffeeersatz genannt wird, den man in dieser Gegend trinkt. Sie ist unterhaltsam und gesprächig. Ihre Pension ist einfach und hübsch.
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Adresse: Al final de la calle Sucre, casa #18-04, Chacantá, Mérida
Preise: €-€€ Posada MochabáPosada MochabáHinter dem Tor befinden sich drei kleine Hütten mit spitzen Dächern, drei Forellenteiche, Gras, leuchtende Blumen, schützende Berge und dort taucht Martín auf, mit diesem Ausdruck, als wäre die Welt perfekt, um uns willkommen zu heißen. Abendessen mit frischen Forellen und Gemüsesuppe; Frühstück mit Weizen-Arepas, Quark und Eiern aus Freilandhaltung. Es ist ein Aufenthalt zum Nachdenken, für Spaziergänge durch das Dorf und Ausritte.
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Adresse: San José de Acequias, Mérida
Preise: €-€€ Posada Nidal del RíoPosada Nidal del RíoDiese Unterkunft ist eine besondere Empfehlung: Wunderschöne Cabañas (Holzhütten) mit Kamin, Dachboden und warmen Wolldecken, inklusive eines gemütlichen Bettchens direkt am Feuer. Das langsam und entspannend plätschernde Flüsschen vervollständigt die Idylle. Der Besitzer Julián Calderón ist Architekt und hat diesen Platz mit großer Hingabe zum Detail gestaltet.
Ein echtes Highlight ist der Nachbar Arcelio Avendaño, bei dem Sie Ihre eigene Forelle fangen und gleich zubereiten lassen können – frischer geht es nicht!
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Adresse: Sector La Caña, La Culata, Mérida
Preise: €€ Posada SuizaPosada SuizaEin charmantes Kolonialgebäude mit traditionellem Innenhof, das Geschichte und Gemütlichkeit vereint. Die Besitzer Ricardo und Naivy führen das Haus mit viel Herzlichkeit und sprechen Deutsch, Englisch und Französisch – perfekt für internationale Gäste.
Die Lage ist zentral, die Zimmer sind gepflegt und einladend. Das absolute Highlight: die mega Frühstücke, die bereits im Preis inbegriffen sind. Dazu gibt es hilfreiche Tipps und Pakete für Ausflüge in die Region Mérida und bis nach Barinas.
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Adresse: Avenida 3, entre calles 17-18, casa #17-59, Mérida, Mérida
Preis: €€
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Refugio del CóndorRefugio del CóndorHoch im Páramo de Mifafí liegt das Refugio del Cóndor, eine Schutzstation zur Aufzucht und Wiederansiedlung des Andenkondors – dem größten flugfähigen Vogel der Welt. Lange Zeit gab es in Venezuela keine wild lebenden Kondore mehr. Doch seit 2025 ist hier in der Region wieder ein wildes Kondor-Pärchen heimisch – ein großer Erfolg für die Schutzbemühungen. Zusätzlich leben im Refugio etwa zehn weitere Exemplare wie „El Combatiente“ (der Kämpfer), ein stattliches, 17 Jahre altes Männchen.Der Anblick der Vögel aus nächster Nähe ist beeindruckend – und vielleicht entdeckt man ja das freie Pärchen am Himmel kreisen.
Die Station ist leicht erreichbar und tagsüber geöffnet. Das Personal der Nationalparkbehörde erklärt gerne vor Ort seine Arbeit. Refugio del CóndorRefugio del CóndorHoch im Páramo de Mifafí liegt das Refugio del Cóndor, eine Schutzstation zur Aufzucht und Wiederansiedlung des Andenkondors – dem größten flugfähigen Vogel der Welt. Lange Zeit gab es in Venezuela keine wild lebenden Kondore mehr. Doch seit 2025 ist hier in der Region wieder ein wildes Kondor-Pärchen heimisch – ein großer Erfolg für die Schutzbemühungen. Zusätzlich leben im Refugio etwa zehn weitere Exemplare wie „El Combatiente“ (der Kämpfer), ein stattliches, 17 Jahre altes Männchen.
Der Anblick der Vögel aus nächster Nähe ist beeindruckend – und vielleicht entdeckt man ja das freie Pärchen am Himmel kreisen.
Die Station ist leicht erreichbar und tagsüber geöffnet. Das Personal der Nationalparkbehörde erklärt gerne vor Ort seine Arbeit. Refugio MitantiRefugio MitantiDer Besitzer Navor Balsa ist aktiv in der Dorfgemeinschaft und bestens vernetzt. Er kennt die Zone wie seine Westentasche. Das Refugio liegt schon am Hang mit direktem Blick ins Tal und auf die Berge. Die Verpflegung ist reichhaltig, alles sehr lecker und naturlich hausgemacht. Mehrere Doppelzimmer liegen in einem separaten Gebäudeteil.
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Adresse: Gavidia
Preise: €-€ Refugio MucubajíRefugio MucubajíDieses Restaurant am Eingang zur Laguna Mucubají bietet seit 1959 traditionelle venezolanische Bergküche in uriger Atmosphäre. Besonders zu empfehlen sind die kräftigende Pisca andina, als kleiner Snack die Pastelitos andinos und die heiße Schokolade.
Das Angebot reicht von klassischen Gerichten wie frischer Forelle (Trucha), knusprigem Cochino frito (Schweinebraten) und herzhaftem Sancocho cruzado (Suppeneintopf) bis hin zum kompletten Mittagsmenü mit Suppe, Hauptgericht, Saft und Dessert.
Zum Mitnehmen oder als Geschenk bieten sich die typisch merideñischen Süßigkeiten an, sowie die geräucherte, vakuumverpackte Forelle – die besondere Spezialität des Hauses.
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Adresse: En la entrada a La Laguna Mucubaji, Mérida
Preise: €-€€ Restaurante Hostal MadridRestaurante Hostal MadridSeit über 40 Jahren steht das Hostal Madrid in Mérida für mediterrane Gastronomie in sehr ordentlicher Qualität. Das Restaurant ist bekannt für seine frische Meeresfrüchteküche und besonders für seine Paella, die mit ihren authentischen Aromen direkt nach Spanien entführt. Die Speisekarte umfasst neben der Spezialität des Hauses auch Filet Mignon, Medaillons vom Rindfilet, Pasta Marinera mit weißer Soße, Hähnchenfilet und Rinder-Carpaccio.
Das Ambiente ist einladend und gepflegt – eines der wenigen Lokale in Mérida, die dem Anspruch eines echten Restaurants gerecht werden. Der Service könnte manchmal etwas aufmerksamer und effizienter sein, um dem exzellenten Niveau der Küche noch besser zu entsprechen. Die frischen Säfte sind empfehlenswert, die Weinauswahl ist gut und ergänzt das kulinarische Angebot perfekt.
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Adresse: Calle 23 entre avenidas 7 y 8, Mérida 5101, Mérida, Venezuela
Spezialität: Paella de mariscos
Preise: €€
*Tipp: empfehlenswert Restaurants im Mercado MunicipalRestaurants im Mercado MunicipalIm obersten Stockwerk des Mercado Municipal wetteifern vier bis fünf kleine Küchen um die Gunst der Gäste. Alle servieren natürlich das beste Frühstück der Stadt mit Arepas de trigo, einem saftigen Perico (Rührei mit viel Tomate und Koriander), perfekt gegrilltem Queso a la plancha (gebratener Käse), der innen schmilzt ohne auseinanderzufallen, dickflüssiger frischer Nata (Schmand) und unvergleichlichen Caraotas (schwarze Bohnen). Dazu trinkt man einen dickflüssigen Mora-Saft (Brombeersaft), der nicht zu süß ist.
Bekannt sind die Marktküchen für ihre verschiedenen Forellengerichte – fangfrisch aus den klaren Bächen und Flüssen der Umgebung. Die Forelle wird hier auf vielfältige Weise zubereitet: a la plancha (gegrillt), al ajillo (in Knoblauch), mit Champignons oder in anderen traditionellen Varianten. Hier isst man, was die Region ausmacht.
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Adresse: Mercado Municipal, Avenida 4 entre calles 16 y 17, Mérida
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 7:30 – 17:00 Uhr
Preise: € Rostros de MéridaRostros de MéridaMérida ist eine Stadt mit vielen Gesichtern – und genau das ist das Motto der Stadtführungen von Rostros de Mérida. Wie es schon im Namen steckt (Rostros = Gesichter), setzen sie auf den persönlichen Zugang zur Stadt. Die Guides sind hier keine professionellen Touristenführer, sondern Künstler, Handwerker, Musiker oder Markthändler, die den Besuchern ihr ganz persönliches Mérida zeigen. So öffnen sich Türen, die sonst verschlossen bleiben, und die Stadt bekommt ein Gesicht.
Je nach Interesse kann eine Tour ganz unterschiedlich aussehen – ein Rundgang zu den zahlreichen Murales, die Méridas Straßen in eine offene Galerie verwandeln, ein Kulinarik-Rundgang mit einer dulcera über den Markt, eine historische Führung mit einem Architekturstudenten durch das koloniale Zentrum oder eine Entdeckungstour durch das Nachtleben im Barrio Pueblo Nuevo.
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten, meist mit sechs bis acht Personen, sodass Raum für Fragen und Gespräche bleibt. Und viele Touren enden an einem Ort, der in keinem Reiseführer steht – einer versteckten arepera, einem kleinen Atelier oder einem Aussichtspunkt, den nur Einheimische kennen.
Hinweis: Die Touren werden auf Spanisch angeboten. Auf Anfrage können einige Guides auch auf Englisch führen. Am besten kontaktiert ihr das Team einige Tage vorher, da die Touren oft schnell ausgebucht sind. Ruta Lana CreativaRuta Lana CreativaIn den venezolanischen Anden, wo die Nächte kühl sind und die Bergluft klirren kann, ist warme Kleidung nicht nur Accessoire, sondern Notwendigkeit. Genau hier setzt Ruta Lana Creativa an: Die Manufaktur verarbeitet Wolle von Schafen aus den umliegenden Páramos zu hochwertigen Textilien - von Ponchos, Jacken und Mützen über Decken, Kissen und Taschen bis hin zu Tischdecken und -läufern. Die Designs sind kreativ, farbenfroh und gemustert, Anfertigungen nach Wunsch sind möglich.
Besonders bekannt sind die Ruanas Rutalana®, handgefertigte Umhänge, die mit ihrer Qualität und Liebe zum Detail überzeugen. Auch die Kissen gibt es in verschiedenen Formen - quadratisch, rechteckig oder als sogenannte Barriletes - und werden liebevoll als 'Kissen mit Seele' bezeichnet. Gefertigt werden sie mit Sorgfalt, Kombination verschiedener Texturen und viel Hingabe.
Praktisch für Reisende: Ein Geschäft befindet sich direkt an der Seilbahnstation Barinitas - ideal, um sich vor der Fahrt in die kalten Höhen der Sierra Nevada mit einem kuscheligen Begleiter einzudecken. San José de AcequiasSan José de AcequiasSan José de Acequias gilt oft als das Herz und Verwaltungszentrum der Pueblos del Sur. Sein Name verrät, was sein Leben prägt: das Wasser der 'Acequias' (Bewässerungskanäle), die seit Jahrhunderten die umliegenden Felder fruchtbar machen. Das Dorf liegt auf einer sonnigen Terrasse mit weitem Blick auf die schroffen Bergketten. Im Ortskern dominiert die weiße Kirche mit ihren zwei Türmen, ein Wahrzeichen der Region. Das Leben dreht sich um den Kaffeeanbau und die Landwirtschaft. Hier spürt man den lebendigen Alltag der Süddörfer, mit einem kleinen Dorfplatz und einfachen Läden.
San José de Acequias ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen zu nahegelegenen Fincas, wo man den Prozess des Kaffees von der Pflanze bis zur Tasse kennenlernen kann. San Rafael de Mucuchíes – Das höchstgelegene Dorf VenezuelasSan Rafael de Mucuchíes – Das höchstgelegene Dorf VenezuelasAuf 3140 Metern Höhe, eingebettet in die beeindruckende Sierra de Santo Domingo, liegt San Rafael de Mucuchíes – offiziell der höchstgelegene Ort Venezuelas. Die kleine Siedlung erstreckt sich auf einer fruchtbaren Hochebene entlang der Transandina und wird vom klaren Wasser des Río Chama durchflossen. Umgeben von schneebedeckten Gipfeln und glitzernden Lagunen ist der Ort vor allem wegen der malerischen Capilla de Piedra ein beliebter Zwischenstopp. Direkt in ihrer Nähe werden oft junge Mucuchíes-Welpen angeboten – jene berühmte Hunderasse, die schon Simón Bolívar auf seinen Feldzügen begleitete und zum Nationalhund Venezuelas erklärt wurden.
Ein Jubiläum der besonderen Art feiert die Natur nördlich von San Rafael: Majestätische Kondore, deren Anblick in den venezolanischen Anden über fünf Jahrzehnte verwehrt blieb, haben sich wieder in den Gipfelregionen angesiedelt. Hinter der stillen Laguna La Cura, am Fuß des markanten Pico Pan de Azúcar, ziehen sie nun wieder ihre Kreise am Himmel – ein unvergessliches Schauspiel für Wanderer und Naturliebhaber. Santa Apolonia – Kaffeeduft und heiße Quellen in den AndenSanta Apolonia – Kaffeeduft und heiße Quellen in den AndenAm Fuße der Sierra La Culata, auf 760 Metern Höhe, liegt ein Geheimtipp für alle, die abseits der Touristenpfade Ruhe und Erholung suchen: Santa Apolonia. Die üppig grüne Umgebung lädt zum Wandern ein, kleine Bäche verlocken zu einem erfrischenden Bad, das ganzjährig angenehme Klima (Tagesdurchschnitt: 23 °C) tut sein Übriges. Wer zwischendurch etwas Karibikfeeling genießen möchte, erreicht in einer halben Stunde den weißen Sandstrand von Palmarito am Maracaibosee.
Gegründet wurde dieses pittoreske Andendorf 1878 während des venezolanischen Kaffeebooms. Noch heute lebt man hier – neben einem bescheidenen Tourismus – vor allem vom Kaffeeanbau. Daneben gedeihen auch Zuckerrohr, Kakao und Zitrusfrüchte.
Und dann ist da noch das wahre Herz von Santa Apolonia: die Aguas Termales El Jagüey. Hier sprudelt mineralreiches, 35-40 °C warmes Wasser direkt aus den Tiefen der Anden – von den Indigenen einst als heilig verehrt. Heute befindet sich hier ein charmantes, etwas in die Jahre gekommenes Thermalbad, in dem die Besucherinnen umgeben von Farnen und Vögeln entspannen können. Santo DomingoSanto DomingoAuf etwa 2.100 Metern Höhe liegt Santo Domingo, ein zentraler Ort auf der Trasandina und die ideale Station zur Akklimatisierung. Als Hauptort des Municipio Cardenal Quintero bietet das Dorf eine ausgebaute touristische Infrastruktur und fungiert als wichtiges landwirtschaftliches Zentrum der Region.
Das Leben hier dreht sich um zwei Pole: den Tourismus und die Landwirtschaft. Santo Domingo gilt als die „Hauptstadt der Forelle“ (Trucha), und ein Gericht mit frisch gezüchteter Forelle – oft kombiniert mit den ebenfalls regionalen Champignons – ist ein kulinarisches Muss. Die fruchtbaren Hänge und Täler liefern zudem einen Großteil der nationalen Kartoffelernte sowie verschiedenes Gemüse und Beerenobst.
Für Reisende ist Santo Domingo mit seinem milden Klima (Durchschnitt ~16 °C) und einer großen Auswahl an familiären Posadas sowie komfortablen Hotels wie dem Trucha Azúl der perfekte Stützpunkt. Von hier aus lassen sich Ausflüge in die umliegende Natur unternehmen. Der smaragdgrüne Stausee von Santo Domingo (Represa José Antonio Páez), der vom gleichnamigen Fluss gespeist wird, prägt die Landschaft und ist vom nahen Mirador Las Piedras aus zu bewundern.
Wer Ende September hier ist, kann das farbenfrohe Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Jerónimo erleben, dessen Tradition bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Für eine Übernachtung abseits der höheren Páramo-Lagen ist Santo Domingo die beste Wahl. Santuario de la Inmaculada ConcepciónSantuario de la Inmaculada ConcepciónDieses beeindruckende Gotteshaus ist eine besondere Empfehlung für Architektur- und Kunstliebhaber: Das Santuario de la Inmaculada Concepción in La Azulita unterscheidet sich grundlegend von den typischen Kolonialkirchen der Region. Der Bau, der 1967 fertiggestellt wurde, vereint auf einzigartige Weise moderne, gotische, afrikanische und arabische Stilelemente.
Alleine schon die Ausmaße sind monumental: Zwei hohe Türme, eine spitze Kuppel und eine Hauptturmspitze von 43 Metern Höhe prägen das Erscheinungsbild. Die Fassade mit ihren Säulen und Arkaden besteht aus unverkleidetem Sichtbeton (Brutalismus). Im Inneren fallen die marokkanisch anmutenden Säulen und die Wände und Böden aus hammerverarbeitetem Granit auf. Am Eingangsportal empfängt eine 7 Meter hohe Skulptur der Schutzpatronin die Besucher.
Das absolute Highlight sind die beiden riesigen, farbenprächtigen Glasfenster (Vitrales) im Altarraum. Das größere Fenster misst 30 Meter, besteht aus über zwanzig Glasteilen und zeigt eine Darstellung der Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis), angelehnt an ein Werk des spanischen Malers Murillo. Es durchflutet das gesamte Santuario mit farbigem Licht. Das zweite Fenster (9 Meter) zeigt den Santo Cristo (Heiligen Christus) in Blau-, Scharlachrot- und Gelbtönen. Verbunden werden beide durch eine gemalte gold-bronzene Glocke, umgeben von zehn Engeln.
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Adresse: Plaza Bolívar, La Azulita, Mérida Quesos AhumadosQuesos AhumadosIn Gavidia stellen Marino und Ana auf traditionelle Art den berühmten geräucherten Käse der Anden (queso ahumado) her. Täglich melken sie ihre acht Kühe und verarbeiten die Milch zu Hause weiter. Der Käsebruch wird einen Tag lang mit Steinen gepresst und in Blätter der Frailejón-Pflanzen eingewickelt.
Die eigentliche Räucherung erfolgt über einem Holzfeuer ebenfalls aus Frailejónes in einem speziellen Räucherhäuschen im Hof. Die Käselaibe werden so lange geräuchert, bis sie eine charakteristische goldgelbe Farbe annehmen. Der fertige Rauchkäse wird traditionell mit Weizenarepas (arepitas de trigo) serviert. Süßigkeiten der AndenregionSüßigkeiten der AndenregionDer Bundesstaat Mérida ist bekannt für seine köstlichen Süßigkeiten – eine traditionsreiche Handwerkskunst mit Wurzeln in den Klöstern der Kolonialzeit. Aus Milch, Zucker und regionalen Früchten entstehen hier kunstvolle Leckereien.
Ein Klassiker ist die Dulce de Leche (hier Arequipe genannt) – eine samtige Milchcreme, oft gefüllt in kleine grüne Feigen als Higo con Arequipe.
Einzigartig sind die Aliñadas – Früchte wie Feigen oder Pfirsiche, konserviert in einer süßen Lake, in der Rinderhufe ausgekocht werden. Die Gelatine verleiht dem Sirup seine gelartige Konsistenz und macht ihn reich an natürlichem Kollagen.
Das kühle Klima bringt eine Fülle an Früchten hervor. Typisch sind Marmeladen aus Mora, Fresa, Durazno oder Higo con Parchita sowie die Bocadillos – feste Fruchtgelees aus Banane, Kochbanane oder Guave. Bei süßen Backwaren sind das Pan Tovareño (süßes Brot mit knuspriger Kruste) und die Borrachitas oder Bombitas (gefüllt mit Anis-Creme) zu nennen.
Besonders beliebt sind Fresas con Crema (Erdbeeren mit Sahne) – der Inbegriff der regionalen Genusskultur, angeboten an zahllosen Ständen entlang der Bergstraßen. Auch Duraznos con Crema sind eine Variante.
Zum Probieren bietet sich der Mercado Principal in Mérida an. Auch entlang der Transandina säumen Verkaufsstände die Straße. Besonders Arequipe und Bocadillos sind ideale Mitbringsel für die Flugreise. TabayTabayTooltip-Inhalt Taller Mis PrincipiosTaller Mis PrincipiosIn Tabay, in der Gemeinschaft Mucuy Baja, befindet sich in der Hauptstraße, Haus Nr. 0-19, das besondere Kunsthandwerksatelier von Mariano Rangel. Hier widmet sich die gesamte Familie – Mariano, seine Ehefrau und die Kinder – mit Leidenschaft der Holzschnitzkunst. Ihre Spezialität sind religiöse Figuren wie Engel, Madonnen und Christusdarstellungen sowie geschnitzte Porträts von Nationalhelden und historischen Persönlichkeiten. Doch wie Cecília, eine der Töchter, betont, fertigen sie auf Kundenwunsch fast jede gewünschte Figur an.
Wer einen Einblick in ihre Arbeit erhalten möchte, findet diesen im Blog „Artesanos de Venezuela‘. Interessierte können zudem direkt über Instagram Kontakt aufnehmen.
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Adresse: calle principal, Casa nro. 0-19, Mucuy Baja, Tabay, Mérida
Öffnungszeiten: täglich 8:00 bis 21:00 Uhr Teatro César RengifoTeatro César RengifoVersteckt zwischen Rektoratsgebäude und Regierungspalast liegt Méridas historische Bühne: das Teatro César Rengifo. Bereits seit 1904 werden hier Filme gezeigt, Musik gespielt und Theater aufgeführt – damals noch im Gebäude der alten Universitätskapelle.
Der heutige Saal fasst 300 Zuschauer. Das Theater bespielt das ganze Jahr über ein abwechslungsreiches Programm: Konzerte, Theateraufführungen, Filmvorführungen und akademische Veranstaltungen wechseln sich ab. Die meisten Events richten sich an die gesamte Stadt, nicht nur an Universitätsangehörige. Teleférico de MéridaTeleférico de MéridaDie Seilbahn von Mérida ist eine der spektakulärsten Attraktionen der Stadt – eine Fahrt mit ihr ist ein unvergessliches Erlebnis. Sie geht auf eine Initiative des Club Andino Venezolano aus dem Jahr 1952 zurück. Der Bau begann 1958, und im März 1960 wurde sie als damals höchste und längste Seilbahn der Welt eröffnet. Sie entwickelte sich schnell zur Hauptattraktion von Mérida und verlieh dem Tourismus einen enormen Aufschwung. Während der Wirtschaftskrisen Ende der 1980er Jahre wurde die Instandhaltung vernachlässigt. Nach einem Kabinenunfall (1991) und einer gründlichen Inspektion wurde die Seilbahn im August 2008 unerwartet stillgelegt: Die 50 Jahre alten Seile waren verschlissen (normale Lebensdauer: 25 Jahre), und zudem war eine Stützkonstruktion beschädigt. Die Folge war ein Einbruch des Tourismus in Mérida um mehr als 40 Prozent.m
Im Jahr 2010 erhielt das österreichische Unternehmen Doppelmayr den Auftrag, eine komplett neue Seilbahn entlang der Strecke ihrer stillgelegten Vorgängerin zu bauen. Zu dieser Zeit profitierte Venezuela stark von den hohen Ölpreisen – ein Umstand, den die Regierung unter Präsident Hugo Chávez nutzte, um mehrere große Infrastrukturprojekte auf den Weg zu bringen. Nach einer Reihe von Verzögerungen wurde die neue Mukumbarí-Seilbahn schließlich am 7. Oktober 2016 eröffnet. Die modernen Kabinen bieten Platz für bis zu 60 Personen und ermöglichen dank ihrer großen Fenster einen atemberaubenden Panoramablick.
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Adresse: Plaza Las Heroinas, Mérida
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 10:00 – 22:00 Uhr (letzte Fahrt zur Bergstation Pico Espejo um 14:00 Uhr)
Preise: 20 USD (Einwohner Venezuelas); 40 USD (Ausländer); 70 USD (VIP-Ticket für Plätze in der ersten Reihe) Terra Nova CoffeeTerra Nova Coffee„Vom Ursprung in deine Tasse“ lautet das Motto dieses Cafés. Hier können die Gäste tatsächlich alle Phasen der Kaffeezubereitung kennenlernen. Die Spezialität ist der Honey Coffee, bei dem durch ein besonderes Trocknungsverfahren eine süße und vollmundige Tasse entsteht.
Geführt wird das Lokal von einem Paar, das seine Arbeit liebt. Die Karte bietet von Frühstück über Burger bis zu Desserts alles, was das Herz begehrt – zubereitet mit Sorgfalt und serviert mit Freundlichkeit.
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Adresse: Piso 4, C.C Rodeo Plaza, Avenida Las Américas, Mérida
Preise: €€-€€€ La „M“ de BailadoresTooltip-Inhalt Collado del CóndorCollado del CóndorDer Kondorpass, auch Pico El Águila genannt, ist mit 4.118 Metern der höchste Punkt der befestigten Carretera Trasandina in Venezuela. Er liegt im Nationalpark der Sierra de La Culata und ist ein obligatorischer Haltepunkt für alle Reisenden.
Ein bronzenes Kondor-Denkmal von 1925 erinnert an Simón Bolívars heldenhaften Gewaltmarsch durch das unwirtliche Hochgebirge, die Campaña Admirable, im Jahr 1813, auf dem er Mérida, Trujillo und Caracas kampflos einnehmen konnte. Es symbolisiert den 'Atem der Freiheit', der - wie die Inschrift sagt - über diese Berge zog, um das Land zu befreien.
Vor Ort bieten kleine Kioske und einfache Restaurants warme Getränke (heiße Schokolade) und regionale Snacks (Räucherkäse, Wurstwaren, Süßigkeiten) an - eine willkommene Stärkung bei den kühlen Temperaturen, die im Durchschnitt bei etwa 5°C liegen und im Winter bis unter den Gefrierpunkt fallen können. Feste Kleidung ist aufgrund des windigen, oft nebligen Klimas unbedingt zu empfehlen. Aufgrund des geringen Sauerstoffgehalts in dieser Höhe sollten körperliche Anstrengungen vermieden werden.
Dieser Punkt ist zugleich der Ausgangspunkt für die höchste Straße des Landes, die spektakuläre Nebenstrecke in das malerische Piñango: Die Strecke gewinnt auf bis zu 4.300 Meter an Höhe, erschließt atemberaubende Blicke auf das Páramo La Culata und endet schließlich in Piñango auf gut 2.300 Metern. AndenkondorAndenkondorDer Andenkondor (Vultur gryphus) ist mehr als nur ein Vogel – er ist Symbol der indigenen Identität und stiller Wächter der Natur. Mit bis zu 320 cm Spannweite und 15 kg Gewicht zählt er zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Weibchen sind leichter (8–11 kg). In Freiheit werden sie über 50 Jahre alt.
Für die Andenvölker, darunter die Timoto-Cuicas, war der Kondor seit Jahrtausenden heilig: als Vermittler zwischen Erde und Himmel, der Seelen ins Jenseits trägt. Zusammen mit Puma (Erde) und Schlange (Unterwelt) bildet er die heilige Kosmologie der Anden.
Im 20. Jahrhundert brach der Bestand dramatisch ein – in Venezuela galt die Art zeitweise als verschwunden. Hauptgründe: illegale Bejagung durch Viehzüchter (die Kondore fälschlich für Nutztierräuber hielten), Vergiftung durch ausgelegte Köder (ein Kadaver kann ganze Gruppen töten) und Lebensraumzerstörung durch Landwirtschaft, Brandrodung und Agrochemikalien.
Seit den 1990ern gibt es Aufzuchtstationen, etwa im Tal von Mifafi und im Parque Zoológico Chorros de Milla, mit dem Ziel der Wiederansiedlung. Der Erfolg gab ihnen recht: 2025 wurden erstmals seit über 50 Jahren wieder wilde Kondore in den venezolanischen Anden gesichtet – nördlich von San Rafael de Mucuchíes. Eine Rückkehr, die Hoffnung schenkt. MucuchíesMucuchíesDer Mucuchíes, benannt nach dem Ort Mucuchíes in Mérida, ist die einzige anerkannte Hunderasse Venezuelas und seit 1964 offizieller Nationalhund. Diese robusten Berg- und Hirtenhunde wurden über Generationen gezüchtet, um Herden zu hüten und Höfe zu bewachen – wachsam, aber sanft.
Berühmt wurde die Rasse durch Simón Bolívars treuen Begleiter Nevado. Der Libertador erhielt den Hund 1813 während der Campaña Admirable geschenkt. Nevado begleitete Bolívar in Schlachten, rettete ihm einmal das Leben – ihm zu Ehren steht das Monumento al Perro Nevado an der Transandina.
Mucuchíes sind groß (55–72 cm, 30–50 kg), kräftig und imposant. Ihr dichtes Fell ist meist weiß mit schwarzen oder honigfarbenen Flecken. Sie gelten als intelligent und anhänglich gegenüber ihren Besitzern, Fremden gegenüber reserviert.
Im 20. Jahrhundert sank der Bestand stark – durch den Ölboom, der Menschen in die Städte zog und die traditionelle Landwirtschaft schrumpfen ließ. Seit 1961 kümmern sich die „Freunde der Mucuchíes“ mit Zuchtstationen in Caracas und Mérida um den Erhalt. 2023 wurden erstmals wieder reinrassige Mucuchíes von der Federación Canina de Venezuela zertifiziert.
*Tipp: In San Rafael de Mucuchíes, direkt an der Capilla de Piedra, werden oft Welpen angeboten – eine einmalige Gelegenheit. Treten Sie ruhig näher und fragen Sie die Besitzer, bevor Sie die Kleinen streicheln.
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Die Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenDie Pueblos del Sur: Authentisches Andenleben in den BergenSüdlich von Mérida liegen die abgeschiedenen Dörfer El Morro, San Jos'e de Acequias, Mucutuy, Aricagua und Chacant'a, gemeinsam bekannt als die Pueblos del Sur. Die Region ist ideal f'r Aktivit'ten wie Trekking und Vogelbeobachtung in unber'hrter Natur und bietet Einblicke in lokales Handwerk, beispielsweise die traditionelle Ledertaschen-Herstellung in Mucutuy. Die spektakul're, kurvenreiche Anfahrt ist besonders bei Motorradfahrern wegen ihrer anspruchsvollen Strecke beliebt. Insgesamt gew'hren die D'rfer einen authentischen Einblick in das l'ndliche Leben der venezolanischen Anden.Das Leben in den Pueblos del Sur wird von traditioneller Landwirtschaft gepr'gt, mit hochwertigem Schattenkaffee, Zuckerrohr f'r Panela (nicht-raffinierter, getrockneter Zuckerrohrsaft) und kleinb'uertlicher Subsistenzwirtschaft. Die touristische Infrastruktur ist einfach und folgt dem Konzept des 'Turismo de Pueblos'. Es gibt einfache Unterk'unfte (Mucuposadas) sowie kleine Gesch'fte und Lokale in den gr'ßeren D'rfern.
Hinweis: Die D'rfer eignen sich gut f'r Tagesausfl'ge ab M'erida, f'r einen mehrt'gigen Aufenthalt ist jedoch etwas Vorausplanung unabdingbar. Der venezolanische PáramoDer venezolanische PáramoDer Páramo erstreckt sich in den venezolanischen Anden zwischen 3.000 und 4.300 Metern Höhe über die Bundesstaaten Mérida, Táchira und Trujillo. Dieses Hochgebirgsökosystem oberhalb der Baumgrenze fungiert als zentraler Wasserspeicher: Die organischen Böden nehmen Niederschläge auf und geben sie kontinuierlich an tiefere Lagen ab - essenziell für Städte, Landwirtschaft und Wasserkraft.
Das Klima ist extrem: Tagsüber über 20°C, nachts Frost. Wetterwechsel mit Schnee, Nebel, Regen und Sonne sind häufig.
Charakteristisch sind die Frailejones (Espeletia), deren behaarte Blätter Wärme und Feuchtigkeit speichern. Daneben prägen Grasbüschel, Sträucher und Moortürme die Vegetation. Zu den bekanntesten Tieren zählen Brillenbär, Andenfuchs, Weißwedelhirsch und Andenkondor. Die Amphibienfauna ist stark gefährdet, die Jambato-Kröte vielerorts verschwunden.
Bedroht wird der Páramo durch Landwirtschaft, Viehzucht, Bergbau und Klimawandel. Offiziell stehen 77 % unter Schutz, doch die Bewirtschaftung dauert an. Das Tambor-Projekt der Universität der Anden bindet lokale Gemeinschaften ein - mit Umweltbildung, Wiederaufforstung und Schutzgebieten auf Privatgrundstücken.
Beste Reisezeit: Trockenzeit Dezember bis April; Frailejones-Blüte September bis Oktober. Ausrüstung: mehrschichtige Kleidung, wasserdichte Schuhe, Mütze, Handschuhe, Sonnencreme (LSF 50+) und Sonnenbrille. Bitte Wege nicht verlassen und Abfälle mitnehmen. Thomas „Niko“ WalterLetztendlich sind es nicht nur die faszinierenden Landschaften, sondern vor allem die außergewöhnlichen Menschen, die eine Reise lohnenswert machen. Einer von ihnen ist Thomas 'Niko' Walter. In den grünen Bergen nahe Mérida hat sich der deutsche politische Rebell ein neues Leben aufgebaut – als Kaffeebauer, Handwerker und Zeuge eines Lebens, das sich nicht so einfach in Schubladen stecken lässt.
Sein Weg führte ihn über verschiedene Umwege nach Venezuela. In den 1990er Jahren gehörte er zur militanten Linken in Berlin. Der Vorwurf: die Planung einer Sprengung einer Abschiebehaftanstalt, mit der Absicht, dass dabei niemand zu Schaden kommen sollte. 1995 tauchten er und seine Genossen unter; über Zwischenstopps unter anderem in Nicaragua gelangten sie schließlich nach Venezuela. Ihre Geschichte wurde sogar verfilmt – der Dokumentarfilm 'Gegen den Strom – Abgetaucht in Venezuela' (Partisan Filmverleih) schildert die Reise der Rebellen.
Heute, mit über 60 Jahren, lebt Thomas als anerkannter politischer Flüchtling in Venezuela. Hier betreibt er mit großem Engagement eine kleine Kaffeefinca und führt Besucher gerne herum. Er erklärt den gesamten Prozess – von der Bohne bis zur Tasse. Man erfährt, wie Kaffee angebaut, geerntet, verarbeitet und geröstet wird. Außerdem hat er eine kleine Werkstatt eingerichtet, in der er einheimischen Jugendlichen das Handwerk des Tischlers beibringt. Natürlich bleibt dabei auch viel Zeit für Gespräche. An faszinierenden Themen mangelt es nicht. Timotes: das heimliche Paradies der AndenTimotes: das heimliche Paradies der AndenWer von Mérida in Richtung Valera und Trujillo weiterreist, durchquert das heimliche Paradies der Anden: Timotes. Als charmantes, authentisches Bauerndorf mit etwa 18.000 Einwohnern bietet es einen direkten Einblick in die Lebensweise und jährlichen Feste dieser speziellen Region Venezuelas. Auf einer Höhe von 2.025 Metern gelegen, herrscht hier ein ganzjährig angenehmes, kühles Klima mit durchschnittlich 16 °C.
Hier, im Herzen der venezolanischen Anden, wird das Leben von einer eigenständigen und stolzen Bauerngemeinschaft geprägt. Bereits lange vor der Ankunft der Europäer (Mitte des 16. Jahrhunderts) wurde hier im Hochgebirge von dem Volk der Timoto eine hoch entwickelte Landwirtschaft betrieben. Auf Terrassenfeldern an den Berghängen der wurden Mais, Kartoffeln und Baumwolle angebaut.
Heute bauen die Menschen hier auf kleinen Parzellen eine beeindruckende Vielfalt von Gemüse- und Obstsorten an: grünen Spargel, Artischocken, Pfirsiche, Brokkoli, Salate, Karotten, Blumenkohl, Zucchini und vieles mehr. Die Luft in den umliegenden Bergen duftet nach frischem Gemüse und ehrlicher Arbeit. Es ist eine Welt, in der die Menschen ihre Ochsen beim Namen rufen und ihren Lebensunterhalt direkt von den Erträgen der Erde bestreiten.
Ein zentrales Ereignis im Jahr ist das Fest zu Ehren des Schutzpatrons San Isidro, das jedes Jahr um den 15. Mai stattfindet. Dabei schmücken die Bauern ihre Ochsenkarren mit Erntegaben und ziehen in einer großen Prozession durch den Ort. Diese Tradition verdeutlicht die tiefe Verbundenheit der Gemeinschaft mit ihrem Land und ihrer Kultur.
Für Besucher bietet das Maktub Café Gerichte mit lokal angebautem Gemüse, wie gefüllte Zucchini oder Blumenkohl. Eine praktische Übernachtungsmöglichkeit ist die Unterkunft Entre Nubes. Tramonto TrattoriaTramonto TrattoriaDieses Restaurant bietet unglaublich authentische italienische Küche: Sowohl die Pizzen als auch die Nudelgerichte lassen keine Wünsche offen, sind exzellent. Für die hausgemachten Kuchen sollte man sich Platz lassen.
Die angenehme und gemütliche Atmosphäre wird durch den sehr netten Besitzer perfekt abgerundet. Ein echter Geheimtipp für einen rundum gelungenen kulinarischen Abend.
*Tipp: empfehlenswert die Panzerotti! Carretera Trasandina (Barinas – Apartaderos)Carretera Trasandina (Barinas – Apartaderos)Die rund 100 km lange Carretera Trasandina von Barinas hinauf nach Apartaderos ist mehr als nur eine Hauptverkehrsstraße – sie ist eine atemberaubende Reise, bei der über 3.000 Höhenmeter überwunden werden und sich die Landschaften vom tropischen Tiefland bis hin zum kühlen, mystischen Páramo wandeln. Diese klassische venezolanische Route ist ideal, um die Anden authentisch zu erkunden.
Die Fahrt beginnt in Barinas, führt über Barinitas und geht dann in eine kurvenreiche, gut asphaltierte Bergstraße über, die den natürlichen Konturen der Hügel folgt. Hinter jeder Kurve offenbaren sich Wasserfälle, dramatisches Licht auf den Hängen, bebaute Felder und schließlich die ersten einsamen Frailejones – ein Zeichen dafür, dass man den Páramo erreicht hat.
Nach etwa 60 km lädt die Cascada El Velo de la Novia zu einem erfrischenden Bad ein. Kurz danach bietet der Mirador Las Piedras einen perfekten Rastplatz mit atemberaubender Aussicht. In der Nähe der Abzweigung nach Las Piedras liegen die empfehlenswerten Cabañas Mi Querencia.
Die Straße steigt hinauf nach Santo Domingo (2.000 m), das über eine gute touristische Infrastruktur verfügt. Von hier aus steigt die Route steil an und führt über den Pass auf etwa 3.500 Metern, wo eine Abzweigung zur Laguna de Mucubají führt – ein Highlight. Probieren Sie im Restaurant am Seeufer die ausgezeichnete 'Pisca andina' und die herzhaften 'pastelitos andinos'.
Anschließend erreichen Sie Apartaderos, einen praktischen Ausgangspunkt für Ausflüge ins Hochland. In der Nähe betreibt Marcus Tobía, ein venezolanischer Everest-Bezwinger, die Bergschule 'Escuela De Montaña Sagarmatha', die Unterkünfte und geführte Bergtouren anbietet.
Praktische Tipps: Planen Sie mindestens 3 Stunden Fahrzeit plus 2–3 Stunden für Zwischenstopps ein. Ein normales Auto reicht aus, aber ein wendiges Fahrzeug ist in den Kurven von Vorteil. Fahren Sie ruhig und ohne Eile.
Die Temperaturen sinken stark – ziehen Sie sich in Schichten an und nehmen Sie eine warme Jacke, eine Mütze und Handschuhe mit. Gewöhnen Sie sich an die Höhe, trinken Sie viel Wasser und vermeiden Sie in den ersten Stunden in großer Höhe anstrengende Aktivitäten und Alkohol. Universidad de Los AndesUniversidad de Los AndesDie Universidad de Los Andes (ULA) prägt das Leben in Mérida wie keine andere Institution. Mit rund 42.000 Studierenden ist sie die zweitgrößte Universität Venezuelas und eine der ältesten und angesehensten des Landes. Ihre Gebäude sind über die ganze Stadt verteilt und verleihen Mérida das typische Flair einer lebendigen Studentenstadt. Als während der Diktatur von Pérez Jiménez die Zentraluniversität in Caracas geschlossen wurde (1952–53 und 1957–58) – Auslöser waren Studentenproteste gegen das Regime – strömten tausende Studierende an die liberalere Andenuniversität und stärkten so deren Ruf als offene Bildungsstätte.
Das 1956 eingeweihte Rektoratsgebäude ist nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk von Manuel Mujica Millán. Die Hauptfassade zeigt seine Handschrift: klar gegliedert durch drei horizontale Abschnitte, mit einem markanten Portikus aus toskanischen Säulen. Besonders auffällig sind die unterschiedlich gestalteten Fenster, von Pilastern eingerahmt und mit Dreiecksgiebeln verziert.
Das Rektorat ist um vier Innenhöfe angelegt, die von Galerien mit halbrunden Bögen gesäumt werden – eine Anlehnung an das Motiv eines Kreuzgangs. Die Innenausstattung besticht durch edlen grauen und weißen Marmor. Herzstück des Gebäudes ist die Aula Magna mit ihrem Parkettboden, der Bühne und den Galerien mit schmiedeeisernen Geländern. Die Decke ist als Kreuzgewölbe gestaltet, der Zugang erfolgt über ein repräsentatives Vestibül.
Tipp für Besucher: Im Rektorat und der Aula Magna finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt – ein Besuch lohnt sich also auch abseits des Studienbetriebs.
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Adresse: Entre calles 23 y 24, Avenida 3 Independencia, Mérida
*Tipp: empfehlenswert Im Rektorat und der Aula Magna finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen statt – ein Besuch lohnt sich also auch abseits des Studienbetriebs. Valle de San Javier und La CulataValle de San Javier und La CulataNordöstlich von Mérida zweigt in der Ortschaft San Benito eine eindrucksvolle Panoramastraße von der Trasandina ab und erschließt das grüne Valle de San Javier, das bis zum Páramo La Culata auf über 3.000 Meter Höhe führt. Die Region ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet spektakuläre Wanderungen durch den mystischen Bosque Sagrado oder die einzigartige Hochmoorlandschaft des Páramo La Culata. Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Casa del Colibri, wo Kolibris einen lautlos umschwirren.
Entlang der Route bieten Familienbetriebe hausgemachte Marmeladen und frische 'Fresas con Crema' (Erdbeeren mit Sahne) an. Die touristische Infrastruktur folgt einem nachhaltigen Ansatz mit charmanten, privat geführten Unterkünften wie der Posada Nidal del Rio oder den Cabañas El Angelus. Für kulinarische Abwechslung sorgt die Tramonto Pizzeria mit authentischer italienischer Küche.
Praktischer Hinweis: Das Tal eignet sich ideal für einen Tagesausflug ab Mérida inklusive einer Wanderung. Für einen längeren Aufenthalt in der Stille der Berge ist eine Reservierung der Unterkünfte empfehlenswert. Die Anfahrt ist kurvenreich und bietet großartige Ausblicke auf die Sierra Nevada. Villa ValcoreVilla ValcoreDiese exklusive Posada im Viertel El Vallecito, nur fünf Minuten vom Norden Méridas entfernt, kommt im Chalet-Ambiente mit hohem Designanspruch daher. Umgeben von einem üppig grünen Garten mit Bachlauf der zum Entspannen einlädt.
Die großzügigen Chalets bieten höchsten Komfort: eigener Whirlpool, Kamin, voll ausgestattete Küche und edle Materialien. Zur Unterkunft gehört ein erstklassiges, italienisch angehauchtes Restaurant, das Frühstück ist á la carte. Das hauseigene Spa bietet Massagen an.
Ein aufmerksamer Service und die herzliche Gastfreundschaft runden das luxuriöse Gesamterlebnis ab.
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Adresse: Avenida principal del Vallecito, Casa # 2, zona el Vallecito, Mérida, Mérida
Preis: €€€ vom Kondorpass nach Piñangovom Kondorpass nach PiñangoAuf dem Dach Venezuelas: eine Fahrt vom Kondorpass nach Piñango
Am Kondorpass beginnt eine der spektakulärsten Straßenfahrten des Landes. Von hier startet die etwa 40 Kilometer lange Route auf der höchsten mit einem 'normalen' Pkw befahrbaren Straße Venezuelas durch den Nationalpark der Sierra de La Culata. Für die Fahrt bis zum Endpunkt Piñango sollten Sie eine reine Fahrzeit von zwei Stunden veranschlagen. Der Scheitelpunkt der Strecke, der auf knapp über 4.300 Metern liegt, wird bereits nach einer halben Stunde erreicht. Die Route führt durch die charakteristische Hochlandlandschaft des Páramos mit schroffen Felsformationen und häufigem Nebel.
Erster Stopp: Mirador El Domo de La Culata
Auf stolzen 4.300 Metern befindet sich der höchste befahrbare Punkt Venezuelas. Der Aussichtspunkt bietet einen tollen Blick auf das Páramo La Culata. Besonders zwischen Juni und September kann es hier zu stärkeren Schneefällen kommen. Vom Parkplatz aus führt ein einfacher Wanderweg zum stillen Domo de Mifafi. Der Wanderweg ist zwar relativ eben, doch angesichts der dünnen Höhenluft sollte man es gemächlich angehen lassen. Mit etwas Glück sehen Sie hier wilde Andenkondore kreisen.
Zweiter Stopp: Santo Cristo de los Páramos de Piñango
Wenige Kilometer weiter, ebenfalls noch auf über 4.000 Metern, steht die wohl höchstgelegene Christusstatue des Landes, die mit dem Auto erreichbar ist. Sie wurde 2016 von einem lokalen Künstler aufgestellt und fügt sich nahtlos in die einsame Landschaft des Hochgebirges ein. Schöner Panoramablick.
Dritter Stopp: Piñango
Am Ende der Abfahrt liegt das Dorf Piñango auf 2.320 Metern. Der Kontrast könnte größer nicht sein: Aus der kargen Hochgebirgswelt tauchen Sie ein in ein grünes, von Landwirtschaft geprägtes Tal. Der Ort, einst ein wichtiger Umschlagplatz für Salz, markiert den Endpunkt dieser außergewöhnlichen Strecke.
Praktische Hinweise: Aufgrund des windigen und oft nebligen Klimas ist feste, warme Kleidung obligatorisch. Zudem sollte man in der Höhe über 4.000 Meter körperliche Anstrengungen unbedingt vermeiden. Die Straße ist unbefestigt, aber mit einem robusten Pkw befahrbar. Sie erfordert eine vorsichtige Fahrweise. Vorräte an Verpflegung und Treibstoff sollten in Apartaderos besorgt werden. In Piñango gibt es weder Unterkünfte noch zuverlässige Verpflegungsmöglichkeiten.
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Ruta del CaféRuta del CaféRuta del Café - Mérida Chevere organisiert maßgeschneiderte Touren in die traditionellen Kaffeeanbauzonen der Region – ins Valle del Mocotíes, nach Bailadores, wo der Kaffee noch in kleinbäuerlicher Tradition wächst, sowie an die Hänge rund um Mérida mit ihren spektakulären Ausblicken auf die Sierra Nevada. Je nach Jahreszeit begleiten die Besucher die Ernte (August bis Januar) und lernen die traditionelle Verarbeitung kennen. Dabei treffen sie die Familien, die hinter den Produkten stehen.In aller Regel werden die Touren mit weiteren Erlebnissen kombiniert: Wanderungen durch Nebelwälder und Páramos, Besuche in Süßwaren-Manufakturen, sowie Einkehren in traditionellen Gasthöfen mit andiner Küche.
Hinweis: Touren werden auf Spanisch angeboten und können individuell auf die Interessen der Gruppe zugeschnitten werden. Am besten einige Tage im Voraus reservieren.
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Adresse: Avenida Principal de la Milagrosa, Pasaje Los Molinos, Casa No. 1-56, Mérida Chía RestobarChía RestobarGehobenere Gastronomie in gehobener Lage: Die Chía Gastrobar an der Seilbahnstation Montaña bietet moderne venezolanische Küche mit spektakulärem Ausblick. 2024 erhielt das Chia als erstes Restaurant überhaupt vom venezolanischen Tourismusministerium eine Auszeichnung für höchste Standards und exzellenten Service.
Der Name des Restaurants ist Programm und erzählt eine alte Legende: Chía, die indigene Göttin des Mondes und Mutter von Caribay, soll die fünf weißen Adler, die vom Himmel kamen, in die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada verwandelt haben. Die Lage im Herzen des Nationalparks ist einmalig: Von der Terrasse schweift der Blick über die beeindruckende Berglandschaft.
Die Küche verwöhnt mit exquisiten Spezialitäten. Unbedingt probieren sollte man hier die legendären Pastelitos andinos oder die Polverosa de pollo. Aber auch Sauerteigbrot, Ceviche de Robalo, Arepitas de Chicarrón, gefüllte Pañota und eine Auswahl an Cocktails stehen auf der Karte. Ein Erlebnis, das alle Sinne verführt.
Auszeichnung: Premio Nacional de Turismo 2024
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Adresse: Estación Montaña, Seilbahn Mucumbarí, Mérida
Preise: €€-€€€ —–
Chía Restobar: excellent Andean cuisine with spectacular viewsChía Restobar: excellent Andean cuisine with spectacular viewsFine dining in a prime location: Chía Gastrobar at the Montaña cable car station offers modern Venezuelan cuisine with spectacular views. In 2024, Chía became the first restaurant ever to receive an award from the Venezuelan Ministry of Tourism for the highest standards and excellent service.
The restaurant’s name says it all and tells an ancient legend: Chía, the indigenous goddess of the moon and mother of Caribay, is said to have transformed the five white eagles that came down from the sky into the snow-capped peaks of the Sierra Nevada. The location in the heart of the national park is unique: from the terrace, the view sweeps across the impressive mountain landscape.
The cuisine delights with exquisite specialities. You simply must try the legendary Pastelitos andinos or the Polverosa de pollo here. But sourdough bread, Ceviche de Robalo, Arepitas de Chicarrón, stuffed Pañota and a selection of cocktails are also on the menu. An experience that delights all the senses.
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Address: Estación Montaña, Mucumbarí cable car, Mérida
Award: National Tourism Award 2024
Price: €€-€€€ Ruta del Café: In the footsteps of Andean coffeeRuta del Café: In the footsteps of Andean coffeeRuta del Café - Mérida Chevere organises bespoke tours to the region's traditional coffee-growing areas - to the Valle del Mocoties, to Bailadores, where coffee is still grown using smallholder farming methods, and to the slopes around Mérida with their spectacular views of the Sierra Nevada. Depending on the season, visitors can take part in the harvest (August to January) and learn about traditional processing methods. Along the way, they meet the families behind the products.
As a rule, the tours are combined with other experiences: hikes through cloud forests and paramos, visits to confectionery workshops, and stops at traditional inns serving Andean cuisine.
Please note: Tours are conducted in Spanish and can be tailored to the group's specific interests. It is best to book a few days in advance.
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Address: Avenida Principal de la Milagrosa, Pasaje Los Molinos, Casa No. 1-56, Mérida
